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Heizöl-Markt aktuell: Preise sind gut! Aber werden sie noch besser?

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Heizöl-Markt aktuell: Preise sind gut! Aber werden sie noch besser?

Sehr geehrte(r) Heizöl-Interessent(in),

obwohl das fundamenale Umfeld eher für steigende Rohölpreise sprechen würde, haben die internationalen Ölpreise in den letzten Wochen wieder nachgegeben.

In Folge stehen auch die Heizöl-Notierungen derzeit auf dem niedrigsten Niveau des Jahres. Auf die Frage, ob es noch weiter nach unten gehen kann, versuchen wir heute eine Antwort zu geben.




Ölmarkt international


Die Rohölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich in den letzten vier Wochen, entgegen der eigentlich weiterhin recht guten Stimmung an den Aktienmärkten, wieder deutlich nach unten entwickelt und sind Anfang des Monats auf den tiefsten Stand seit Dezember 2021 gefallen.



Dies obwohl die zuletzt vermeldeten Fundamentaldaten eigentlich eher für steigende Ölpreise sprechen würden.
Die OPEC+ ist gerade dabei, die Fördermengen weiter zu reduzieren, die Öllieferungen aus dem autonomen Kurdengebiet im Nordirak sind immer noch ausgesetzt und Russland hat erst kürzlich wieder bekräftigt, die Produktion herunterfahren zu wollen bzw. müssen.

Zudem sind die US-Ölbestandsdaten zuletzt eher bullish, also preistreibend ausgefallen und die kanadische Ölförderung ist durch die verheerenden Waldbrände in der Region Alberta seit geraumer Zeit massiv gestört.


Gleichzeitig zieht die Ölnachfrage in Asien aber weiter an. Vor allem in China und Indien bleibt der Öldurst ungebrochen hoch.


Nahezu alle Marktexperten rechnen daher spätestens im zweiten Halbjahr mit einer Unterversorgung des Ölmarktes. Die Internationale Energieagentur geht derzeit konkret von einem Delta von 2 Millionen Barrel pro Tag aus.

Doch derzeit dominiert weiterhin die Sorge vor einer Rezession, vor allem in den USA. Hier gibt es immer wieder Probleme im Bankensektor, was die Anleger zusätzlich verunsichert.
Außerdem ist nach der letzten Zinsanhebung Anfang Mai immer noch nicht klar, ob in den USA das Ende des Anhebungszyklus schon erreicht ist. Dass die Europäische Zentralbank (EZB) noch weiter an der Zinsschraube drehen muss, steht ohnehin außer Frage. Die drohende Zahlungsunfähigkeit der USA aufgrund des Haushaltsstreits bzw. der Anhebung der Schuldengrenze tut in diesen Tagen ihr Übriges.


Alles in allem sehen wir derzeit aber nur noch wenig Potenzial nach unten und rechnen in den kommenden Wochen bestenfalls mit stabilen Rohöl- bzw. Gasölpreisen.

+ preistreibende Faktoren:

    •    Förderkürzung der OPEC+
    •    Steigende Nachfrage in China und Indien
    •    Ausfall kurdischer Öllieferungen
    •    Waldbrände in Kanada

- preisdrückende Faktoren:

    •    Schwache globale Wirtschaftsentwicklung
    •    Drohende Zahlungsunfähigkeit der USA
    •    Weiter steigende Zinsen in Europa und evtl. den USA
    •    Energie- und Klimakrise drückt mittel- und langfristig auf die Nachfrage




Heizöl-Markt national


Die Heizölpreise in Deutschland sind den Rohöl- bzw. Gasölpreisen zuletzt weiter gefolgt, haben in den letzten Wochen deutlich nachgegeben und notieren mittlerweile sogar leicht unter dem Durchschnittswert der letzten drei Jahre.



Das Preisniveau kann dabei durchaus wieder als „normal“ bezeichnet werden, denn Kurse von 80 bis 90 Cent pro Liter hatten wir bereits in den Jahren 2008, 2012, 2013 und 2014, sowie im Herbst 2018 und 2021.


Der Heizöl-Markt ist sogar einer der wenigen Faktoren, der in diesen Wochen drückend auf die Inflationsrate wirkt wenn man bedenkt, dass die Preise vor rund einem Jahr zwischen 1,30 und 1,70, in der Spitze kurzzeitig sogar bei rund 2 Euro pro Liter lagen.


Nicht vergessen werden sollte in diesem Zusammenhang die CO2-Abgabe, die ja zu Beginn des Jahres 2021 erstmals erhoben wurde. Diese soll nach aktuellem Stand zum 1. Januar 2024 weiter erhöht werden, was sich spätestens gegen Jahresende auf die Nachfrage und folglich auch auf den Preis auswirken wird.


In Anbetracht der oben beschriebenen Situation an den internationalen Ölmärkten und dem zu erwartenden Nachfrageschub am Jahresende raten wir gerade sicherheitsorientierten Verbrauchern auf dem aktuellen Niveau weiterhin zum Kauf.
Auch, weil der Monat Mai in der Auswertung der letzten 20 Jahre stets zu den besten Bestellmonaten gehört hat.


Am besten Sie lassen sich gleich hier und jetzt den aktuellen Heizölpreis für Ihren Ort berechnen.

Wir freuen uns auf Ihren Auftrag!




Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de



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