DE · fastenergy.de

Heizöl-Markt: Die Ölheizung - Fels in der Brandung!


This email was sent

Is this your brand on Milled? Claim it.

N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Die Ölheizung - Fels in der Brandung!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

jahrelang war die Ölheizung verpöhnt und Argumente wie Versorgungssicherheit wurden mit einem Lächeln beiseite geschoben. 
Warum es in diesen Zeiten gut ist, Heizöl im Tank zu haben, beleuchten wir unter anderem in dieser Ausgabe unseres Newsletters.


Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


Am Ölmarkt ist in den letzten Wochen erfreulicherweise etwas Ruhe eingekehrt, auch wenn die Preise für Rohöl und vor allem Endprodukte nach wie vor hoch sind.
Vor allem der Gasölpreis hatte sich in der zweiten Juli-Woche wieder abgekoppelt und sich entgegen dem Rohölpreis sehr fest entwickelt, was aus nachfolgender Grafik ersichtlich ist.



Der Grund liegt darin, dass Gasöl (unversteuertes Vorprodukt von Diesel bzw. Heizöl), aufgrund der Krise am Erdgasmarkt stark nachgefragt ist. Viele Kraftwerksbetreiber stellen derzeit von Gas auf Öl um, damit auch in den nächsten Monaten ein (verhältnismäßig günstiger) Weiterbetrieb der Anlage sichergestellt werden kann.
Außerdem fehlt es weltweit an Raffineriekapazitäten, sodass hier teilweise Engpässe entstehen. Hinzu kommt, dass aufgrund des Ölembargos gegen Russland neue Versorgungswege gesucht und gefunden werden müssen, die in der Regel wesentlich teurer sind, als die über bestehende Pipelines aus dem Osten.

Erfreulich ist aber, dass sich die Preise für Rohöl zuletzt recht moderat entwickelt haben. Unerfreulich ist aber natürlich der Grund dafür, denn dieser ist vorranig die berechtigte Angst vor einer globalen Rezession, die in Bälde auf die Nachfrage drücken könnte. 
Auf der anderen Seite gibt es derzeit ohnehin zu wenig Öl am Markt, da die OPEC+ Gruppe ihre eigenen Förderziele nach wie vor nicht erreichen kann und es immer wieder zu politisch bedingten Produktionsstörungen in Libyen kommt. Hier geht es um  beachtliche Mengen von mehr als 500.000 Barrel pro Tag.
Ein weiterer Belastungsfaktor am Ölmarkt ist die fragile Corona-Lage in China. Neue Einschränkungen sind hier in nächster Zeit durchaus wahrscheinlich, was ebenfalls den Ölbedarf reduzieren dürfte.

Hauptthema am Ölmarkt ist und bleibt aber die zu erwartenden Gaskrise in Europa. Sollte der russische Konzern Gazprom die Lieferungen über die Nordstream- 1-Pipeline nach dem Ende der Wartungsarbeiten am 21. Juli nicht wieder aufnehmen, wird die Energieversorgung in den nächsten Wochen und Monaten zu einem ernsthaften Problem, das sich auch (negativ) auf die Ölpreise auswirken könnte.

Derzeit ist die Lage schwer abschätzbar und es scheint alles möglich zu sein. Auch die Analysten tappen im Dunkeln und die Prognosen zu den Rohöl-Futures reichen derzeit von 65 bis 150 Dollar pro Fass.

+ preistreibende Faktoren 
      
  • Drohende Energiekrise in Europa
  • OPEC+ Gruppe kann Förderziele nicht erreichen
  • Unsichere Lage in Libyen und in Nahost
  • Globale Ölbestände auf niedrigem Niveau
  • Atomabkommen mit dem Iran vor dem Aus

- preisdrückende Faktoren        

  • Globale Konjunktur leidet unter steigenden Zinsen, hohen Rohstoffkosten und Lieferengpässen
  • Null-Covid-Strategie in China
  • Russland will mehr Öl fördern
  • Klimakrise drückt mittel- und langfristig auf Nachfrage



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen


Die Heizölpreise in Deutschland haben sich in den letzten zwei Wochen leider sehr ungünstig entwickelt und sich dabei vom Gesamtmarkt abgekoppelt.
Nachdem zu Monatsbeginn noch der niedrigste Stand seit Ende Mai erreicht werden konnte, stehen die Notierungen mittlerweile wieder auf dem höchsten Niveau seit Ende März.



Gründe hierfür sind die - wie oben bereits beschrieben - gestiegenen Gasölpreise, aber auch die aufgrund des Ölembargos neu zu findenden Versorgungswege. Teilweise kommt nicht genug Nachschub in den Großtanklägern an, was derzeit auch noch durch die extreme Niedrigwasserlage erschwert wird.

Hinzu kommt der stark gefallene Eurokurs. Im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar notiert unsere Gemeinschaftswährung derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit fast zwanzig Jahren, was die Importe entsprechend verteuert.



Nicht zuletzt wurde durch die Berichterstattung zur drohenden Energie- bzw. Erdgaskrise die Inlandsnachfrage stark angefeuert, was zu langen Lieferzeiten und Kapazitätsengpässen geführt hat.

In den nächsten Wochen rechnen wir mit einer weiterhin starken Nachfrage, da Heizöl auch zusätzlich von vielen Verbrauchern eingelagert wird, die sich eigentlich schon vom Brennstoff Öl verabschiedet haben. Außerdem wollen sicherlich die wenigsten Ölheizer mit einem leeren oder halb leeren Tank in den Winter gehen.
Daher werden sich die Heizölpreise wohl weiter vom internationalen Ölmarkt abkoppeln und auf hohem Niveau bleiben!

Am besten Sie lassen sich gleich hier und jetzt den aktuellen Heizölpreis für Ihren Ort berechnen! Achten Sie dabei auch auf die Lieferzeiten!



Ölheizung - Sicherheit in unsicheren Zeiten!


Jahrelang war die Ölheizung verpöhnt und viele Verbraucher haben sich von ihr verabschiedet - in Richtung erneuerbare Energien, aber auch in Richtung Erdgas.

Während Ersteres ökologisch richtig und durchaus nachvollziehbar ist, stieß der Wechsel auf eine Gasheizung nicht nur in der Heizölbranche oftmals auf Unverständnis, da diese zum Betrieb natürlich ebenfalls einen fossilen Brennstoff benötigt.
Zusätzlich gibt es bei Erdgas den Nachteil der höheren Brennstoffkosten und der nicht mögliche Eigenbevorratung

Das Argument der Versorgungssicherheit durch "Wärme im Tank" wurde jahrzehntelang belächelt, nun ist es das beherrschende Thema im Energiemarkt!

Während Gaskunden fürchten müssen, nächsten Winter im Kalten zu sitzen und die Betreiber einer Pelletheizung derzeit nur unzulänglich Nachschub erhalten bzw. mit Sorge auf die Erstbefüllung ihres Silos warten, können Ölheizer der bald wieder beginnenden Heizperiode beruhigt und entspannt entgehen sehen.

Auch wenn sich der Heizölpreis im Vergleich zum Vorjahr in etwa verdoppelt hat, die ausreichende Verfügbarkeit ist gegeben und es liegt an jedem Ölheizer selbst, sich entsprechend rechtzeitig zu bevorraten.

Deshalb trauern in diesen Tagen nicht wenige Gasheizer ihrer Ölheizung nach und viele Verbraucher überdenken den evenuell geplanten Schritt, das Heizungssystem in diesen Zeiten zu wechseln!




Sie können den Newsletter jederzeit deaktivieren, indem Sie auf nachfolgenden Link klicken: Newsletter abmelden
FastEnergy GmbH • Schwedenschanze 14 • D-84130 Dingolfing • Telefon: + 49 (0) 87 31 / 74 09 62 - 0 • Telefax: + 49 (0) 87 31 / 74 09 62 - 2 • E-Mail: [email protected] • Internet: www.fastenergy.de • Geschäftsführer: Josef Weichslberger, Frank Gehret • Registergericht: Amtsgericht Landshut • Registernummer: HRB 6090 • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 228442599
Startseite | Impressum | Kontakt | AGB | Datenschutz

Recent emails from fastenergy  See more

Are you sure?

Lists help you organize the brands that you care about. Your lists are private to you.