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Heizöl-Markt: Ein turbulentes Jahr geht zu Ende


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N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Ein turbulentes Jahr geht zu Ende

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

vor knapp einem Jahr hat niemand geahnt, dass das Jahr 2020 derartige Veränderung mit sich bringen würde. 
Wohl auch nicht, dass die Heizölpreise zeitweise auf den tiefsten Stand seit mehr als 15 Jahren fallen werden?
Wir wollen heute trotzdem u. a. wieder einen Ausblick auf das nächste Jahr wagen.


Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich in den vergangenen vier Wochen weiter nach oben entwickelt und die Futures der für Europa maßgebenden Ölsorte "Brent" notieren derzeit erstmals seit Anfang März wieder um oder über 50 US-Dollar pro Barrel.



Getragen wurde der Aufschwung vor allem von der Hoffnung, dass die Corona-Pandemie aufgrund der nun bald wohl flächendeckend zur Verfügung stehenden Impfstoffe in absehbarer Zeit ein Ende haben und sich somit auch die Wirtschaft wieder normalisieren wird.
Aber auch die zuletzt doch sehr gute Konjunkturentwicklung in China hat dafür gesorgt, dass sich die Nachfrage nach Öl- und Ölprodukten halbwegs stabil entwickeln konnte.

Neutral sehen wir die Entscheidung der OPEC+ Gruppe, die Fördermengen ab Januar wieder leicht um 0,5 Millionen Barrel pro Tag anzuheben. Wichtiger als dieser eher fast schon symbolische Wert, dürfte die Quoteneinhaltung der einzelnen Länder sein, denn nur so ist auch künftig ein geschlossenes Handeln der organisierten Ölförderländer zu erwarten.

Es gibt aber auch einige Aspekte, die die Rohölpreise schon bald wieder unter Druck bringen könnten.
 
Als erstes natürlich die neuen Lockdowns in Deutschland und Teilen der USA, die sicherlich die Ölnachfrage reduzieren werden. Auch in einigen anderen Ländern steigt die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen schon wieder an und es ist mittlerweile eine dritte Welle im Anmarsch. Bis die Impfstoffe allerdings in der breiten Masse angekommen sind, werden noch Monate ins Land gehen.

Auch die in letzter Zeit stark gestiegenen Ölexporte Libyens sorgen für ein erhöhtes Angebot und sorgen dafür, dass das Potenzial am Ölmarkt nach oben in nächster Zeit eher begrenzt bleiben sollte. Im September lag die Förderung des bürgerkriegsgeschüttelten Landes noch bei rund 0,1 Millionen Barrel pro Tag, mittlerweile werden täglich aber wieder mehr als 1,2 Millionen Fass gefördert!

Hinzu kommt die Aussicht, dass auch der Iran bald wieder bedeutsame Mengen ausführen und somit auf den Markt bringen könnte. Voraussetzung wäre natürlich der Wiedereinstieg der USA in das Atomabkommen von 2015, was von der Biden-Administration bereits angekündigt wurde. 
Sollten die dafür geltenden Bedingungen von Teheran erfüllt werden, könnte die Ölproduktion kurzfristig um mehr als eine Million Barrel pro Tag erhöht werden. 

In Anbetracht der Tatsache, dass das erste Quartal stets das nachfrageschwächste im Jahresverlauf ist und uns die Corona-Pandemie noch einige Monate stark einschränken wird, rechnen wir in den nächsten Wochen mit stagnierenden, tendenziell eher wieder mit fallenden Rohölpreisen. 
Ein starker Preisverfall wie zu Beginn des Jahres ist allerdings nicht zu erwarten. 

+ preistreibende Faktoren 
      
  • Hoffnung auf Ende der Pandemie durch Corona-Impfstoffe 
  • Geschlossenens Handeln der OPEC+ Gruppe
  • Robuste Ölnachfrage aus China
  • Globale Ölbestände stabilisieren sich

- preisdrückende Faktoren        

  • Corona-Pandemie erfordert neue Lockdowns
  • Libyens Ölexporte fast wieder auf Normalniveau
  • Weltkonjunktur befindet sich in Rezession 
  • Iran könnte Ölexporte bald wieder aufnehmen
  • extrem hohe Reservekapazitäten und Ölbestände
  • permanente Steigerung der Energieeffizienz  



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen


Die Heizölpreise kennen seit Anfang November leider nur noch den Weg nach oben, was für uns wenig überraschend ist. 
Wir haben nicht nur in den täglichen Marktberichten, sondern auch in der letzten Ausgabe unseres Newsletters diesen Trend vorhergesagt und entsprechend Kaufempfehlungen ausgesprochen.



Die Gründe für den deutlichen Anstieg sind natürlich zum einen die mittlerweile wieder relativ hohen Rohölpreise, aber natürlich auch die CO2-Abgabe, die ja erstmals zum 1. Januar eingeführt und erhoben wird. 
Diese hat die Heizölpreise zusätzlich um knapp 8 Cent pro Liter erhöht, da sie mittlerweile - aufgrund der kaum mehr vorhandenen Liefertermine im alten Jahr - vollständig in den Notierungen enthalten ist.

Was uns aber heute natürlich interessiert ist, wie es künftig am Heizöl-Markt weitergehen wird. Und hier sind wir durchaus optimistisch! 
Nicht nur, weil im Schnitt der letzten 20 Jahre die ersten beiden Monate stets die besten Preise zu erzielen war, wie aus nachfolgender Grafik schön erkennbar ist.



Bereits jetzt ist absehbar, dass die Nachfrage in den ersten Wochen des Jahres auf ein sehr niedriges Niveau zurückgehen wird. Denn die Verbrauchertanks sind nach den extrem niedrigen Preisen der letzten Monate gut gefüllt bzw. wurden vor der CO2-Abgabe nochmals aufgetockt.
Außerdem ist der von vielen "Wetterexperten" wieder einmal prophezeite harte Winter bislang ausgeblieben, wenngleich wir hier natürlich noch am Anfang stehen.

Wie eingangs bereits ausführlich erörtert, sehen wir auch die Rohölpreise in nächster Zeit eher wieder schwächer, denn das globale Überangebot sollte gerade im ersten Quartal wieder zunehmen.

Nicht zuletzt könnte auch vom Devisenmarkt ein positiver Einfluss auf die Heizölpreise kommen. 
Der Euro steht derzeit im Vergleich zum US-Dollar schon auf dem höchsten Stand seit über zweieinhalb Jahren und könnte durchaus noch weiter steigen, wenn man sich in den USA nicht bald auf ein neues Corona-Hilfspaket einigen kann. 
Außerdem sehen nicht wenige Wirtschaftsexperten für die EU eine stärkere Konjunkturerholung als in den Staaten vorher.

In Anbetracht dieser Einflussfaktoren rechnen wir damit, dass die Heizölpreise spätestens zu Jahresbeginn deutlich nachgeben werden
Auch die Lieferzeiten sollten sich sehr schnell verkürzen, sobald alle Altaufträge ausgeliefert sind.

Am besten Sie bleiben in den nächsten Wochen hart am Ball und beobachten die Preisentwicklung engmaschig auf www.fastenergy.de/heizoelpreise




Rückblick 2020 - Ausblick 2021


Das Jahr 2020 war zweifelsohne ein besonderes Jahr, in vielerlei Hinsicht. 
Auch am Ölmarkt wird man sich wohl noch lange daran erinnern.

Nach einem eigentlich recht ruhigen Start mit leicht nachgebenen Notierungen im Januar und Februar, gab es dann den großen Ölpreis-Crash Anfang März. Die Notierungen sackten in kurzer Zeit von über 50 Dollar pro Barrel auf gut 20 Dollar ab. 
Zeitweise wurden am Terminmarkt sogar Negativpreise bezahlt, weil die Kontrakte mangels Lagermöglichkeiten keine Abnehmer mehr fanden. Ein Novum in der Geschichte des Ölmarktes!
Auslöser war der Ölpreis-Krieg zwischen Russland und Saudi-Arabien und anschließend die rasche Ausbreitung des Corona-Virus.

Die Heizölpreise hierzulande brauchten Wochen und Monate, um die Entwicklung an den internationalen Ölmärkten nachvollziehen zu können. 
Der Grund war der extrem hohe Bestelleingang bei den Händlern und Online-Portalen, der teilweise das Dreifache des sonst üblichen Aufkommens überstieg.
Die Logistik kam an die Grenze des Machbaren. 

Doch im Laufe des Sommers löste sich der Auftragsstau langsam auf und die Heizölpreise fielen auf den niedrigsten Stand seit mehr als 15 Jahren.


Seit einigen Wochen ist nun leider wieder ein deutlicher Aufwärtstrend zu verzeichnen, wobei davon einen Großteil die neue CO2-Abgabe zu verantworten hat.
Diese ist mittlerweile in den Notierungen enthalten und so gehen wir davon aus, dass es bereits Anfang Januar wieder nach unten gehen kann, vorausgesetzt die internationalen Rohölpreise bleiben halbwegs stabil. 

Wir hoffen sogar, dass diese im ersten Quartal wieder etwas unter Druck geraten werden, bevor das Thema Corona dann hoffentlich mit den steigenden Temperaturen und der fortschreitenden Impfung bald in den Hintergrund geraten wird.

In Anbetracht dieses Szenarios gehen wir davon aus, dass wir die günstigen Heizölpreise 2021 bereits in den ersten drei Monaten sehen werden!



Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2021


Dies war es mit unserer Berichterstattung von den internationalen Ölmärkten und dem heimischen Heizöl-Markt in diesem Jahr, zumindest über unseren Newsletter.

Wir hoffen, dass wir Ihre Erwartungen erfüllen und Sie Ihren Tank zu günstigen Konditionen füllen konnten. Vielen Dank für Ihr Interesse!

Auch im nächsten Jahr wollen wir Sie wieder über unsere täglichen Marktberichte und diesen monatlich erscheinenden Newsletter auf dem Laufenden halten und würden uns sehr freuen, wenn Sie unseren Service regelmäßig nutzen. 

Denn die größte Ersparnis beim Heizölkauf liegt ja bekanntlich in der Wahl des richtigen Zeitpunktes, was sich in diesem Jahr wieder eindrucksvoll bewahrheitet hat!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen noch eine schöne Adventszeit und schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2021.

Bleiben Sie gesund!

Ihr FastEnergy-Team





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