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Heizöl-Markt: Hoffnung auf fallende Ölpreise gering


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N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Hoffnung auf fallende Ölpreise gering

Sehr geehrte(r) Heizöl-Interessent(in),

die Heizölpreise haben sich in den letzten Wochen und Monaten seitwärts bewegt und auch in nächster Zeit bleibt das Abwärtspotenzial wohl eher gering. Warum, erläutern wir in dieser Ausgabe unseres Newsletters.


Ölmarkt international


Das "Pulverfass" Naher Osten und der Ukraine-Krieg haben den Ölmarkt weiter fest im Griff. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass ein Überfall auf ein Handelsschiff im Roten Meer durch Huthi-Rebellen, oder ein Drohnenangriff auf russische Ölanlagen vermeldet wird. Die Hoffnung auf einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas ist ebenso gering, wie auf ein Ende der Hisbollah-Angriffe aus dem Libanon.

Kein Wunder, dass das Abwärtspotenzial der Ölpreise gering bleibt, denn eine Ausweitung der Konflikte auf andere Länder wie beispielsweise dem Iran ist jederzeit möglich und hätte sicherlich fatale Auswirkungen auf den Ölmarkt. 

So haben sich die Rohölpreise seit Anfang des Jahres eher weiter nach oben entwickelt.


Obwohl die Sorge der Börsianer vor einer schwachen globalen Ölnachfrage gerade in den ersten Wochen des Jahres sehr hoch war. Doch diese zeigt sich erstaunlich robust und dürfte auch in diesem und im nächsten Jahr - trotz aller Bemühungen den CO2-Ausstoß deutlich zu reduzieren - weiter ansteigen. Darin sind sich sogar die Internationale Energieagentur und die OPEC einig, die ansonsten selten einer Meinung sind. Nur zur Frage, wie stark der Verbrauch ansteigen wird, gibt es unterschiedliche Prognosen.

Gleichzeitig zeigt sich die OPEC+ in ihrem Handeln weiter sehr geschlossen und es sieht ganz danach aus, als dass die weiteren Förderkürzungen halbwegs konsequent umgesetzt werden.

Das Ergebnis ist, dass der Ölmarkt derzeit im Großen und Ganzen ausgeglichen sein dürfte und die erwartete deutliche Überversorgung ausgeblieben ist. 

Angesichts dieser Tatsache und der Erwartung, dass der globale Ölbedarf auch in diesem und im nächsten Jahr weiter steigen soll, haben wir derzeit leider wenig Hoffnung auf deutlich zurückgehende Öl- und somit auch Heizölpreise. 

+ preistreibende Faktoren:

    •    Förderkürzungen der OPEC+ 
    •    Kritische, unsichere Lage im Nahen Osten
    •    Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen
    •    Ölbestände weltweit auf niedrigem Niveau

   

- preisdrückende Faktoren:

    •    Hohe Reservekapazitäten bei den wichtigsten Ölförderländern
    •    Zunehmende Elektrifizierung des Verkehrssektors
    •    Verhaltene Konjunkturentwicklung in wichtigen Volkswirtschaften 
    •    US-Ölbestände zuletzt gestiegen - Förderung auf hohem Niveau




Heizöl-Markt national


Auch bei den Heizölpreisen hierzulande gibt es seit Wochen keine neue Richtung. Die Notierungen bewegen sich derzeit in etwa auf dem Durchschnittsniveau der letzten drei Monate.


Wegen der stabilen Preisentwicklung, die keine Kaufimpulse liefert, aber auch aufgrund der zuletzt ungewöhnlich milden Witterung, ist das Interesse am Heizölkauf derzeit sehr gering. Dies hat dafür gesorgt, dass sich die Heizölpreise zuletzt im Verhältnis besser als die Rohöl- und Gasöl-Notierungen entwickeln konnten.
 
Dies obwohl der US-Dollar im Vergleich zum Euro zuletzt eher zulegen konnte, wie der nachfolgende Chart zeigt. Dies verteuert natürlich das in Dollar gehandelte Öl für Käufer außerhalb des Dollarraums.



Positiv wirkt sich die geringe Nachfrage auch auf die Lieferzeiten aus. Diese sind zuletzt weiter auf ein mittlerweile niedriges Niveau zurückgegangen.


Wie eingangs bereits angedeutet sehen wir auch in nächster Zeit eher schwierige Rahmenbedingungen und daher
kaum Potenzial für zumindest deutlich fallende Heizölpreise. 

Da auf der anderen Seite das Risiko einer Eskalation der Lage im Nahen Osten allgegenwärtig ist, empfehlen wir vor allem sicherheitsorientierten Verbrauchern eine rechtzeitige Aufstockung des Bestandes.

Am besten Sie lassen sich gleich hier und jetzt den aktuellen Heizölpreis für Ihren Ort berechnen.




Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de



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