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Heizöl-Markt: Knappe Versorgungslage bei Gasöl hält Preise hoch


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N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Knappe Versorgungslage bei Gasöl hält Preise hoch

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

die Heizölpreise in Deutschland haben sich seit Mitte September leider wieder etwas verteuert. Hauptgrund ist die Knappheit bei Gasöl, dem unversteuerten Vorprodukt von Diesel und Heizöl. Wir erläutern heute u. a. die Hintergründe dazu.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


Wird in den Medien vom Ölmarkt berichtet, geht es in den allermeisten Fällen um Rohöl, dessen Preis in US-Dollar pro Barrel (Fass mit 159 Liter) angegeben ist.
Der Rohölpreis war bislang auch stets ein guter Indikator für die Entwicklung der Heizölpreise, nur  Währungsschwankungen sorgten zeitweise für etwas stärkere Abweichungen in der Korrelation.
Im nachfolgenden Chart kann man sehr schön den langjährigen Gleichlauf der Preise bis Anfang 2022 nachvollziehen.



Seit dem Ukraine-Krieg hat sich allerdings viel verändert und Versorgungswege, die sich über Jahrzehnte aufgebaut haben, müssen neu gefunden werden.
Hinzu kommt, dass global gesehen Raffineriekapazitäten knapp sind und die Anlagen in Corona-Zeiten nur im nötigsten Umfang gewartet wurden.

In Folge sehen wir derzeit, dass sich die Gasölpreise seit geraumer Zeit vom Rohöl-Markt abgekoppelt haben und Diesel bzw. Heizöl diesseits und jenseits des Atlantiks sehr gefragt, teilweise sogar knapp ist.
Der erst vor kurzem beendete Streik an Frankreichs Raffinerien waren hier natürlich ebenfalls wenig hilfreich.

Aber auch die Rohölpreise selbst erlebten in den letzten Wochen zwischenzeitlich einen Aufschwung, der vor allem der OPEC+ zuzuschreiben ist, die Anfang Oktober eine Förderreduzierung um zwei Millionen Barrel pro Tag beschlossen hat. Dies war auch eine Machtdemonstration gegenüber den USA, die immer wieder auf das Produzentenbündnis einwirken will.

Neue Russland-Sanktionen (Stichwort Ölpreisdeckel) und die drohende Versorgungskrise in Europa lassen überdies derzeit nur wenig Spielraum für einen größeren Preisrückgang, vor allem bei Gasöl!

+ preistreibende Faktoren 
      
  • OPEC+ Gruppe senkt offizielle Fördermenge
  • Gas- bzw. Energiekrise in Europa
  • Knappheit bei Gasöl - fehlende Raffineriekapazitäten
  • Globale Ölbestände weiterhin auf niedrigem Niveau

- preisdrückende Faktoren        

  • Drohende globale Rezession
  • Corona-Einschränkungen in China
  • Russlands Öl findet Abnehmer in China und Indien
  • Klimakrise drückt mittel- und langfristig auf Nachfrage



Heizölpreise-Prognose für die nächsten vier Wochen!


Während sich die Rohölpreise seit Anfang Juni in einer großen Schwankungsbreite abwärts bewegt haben, ging es mit den Heizöl-Notierungen in der gleichen Zeit weiter nach oben. 



Ein Faktor hierbei war die extrem hohe Nachfrage seit Juli, die zu Lieferzeiten von derzeit immer noch bis zu drei Monaten geführt hat. 
Niedrigwasser hat zwischzeitlich die Versorgung über die Binnenschifffahrt zusätzlich erschwert und auch verteuert.
Seit mittlerweile gut zehn Tagen ist das Bestellaufkommen aber deutlich zurückgegangen, was sich hoffentlich auch bald auf die Wartezeiten auswirken wird.



Solange Gasöl aber weiterhin so gefragt ist und der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar auf dem tiefsten Niveau seit 20 Jahren verharrt, ist leider nicht mit einem signifikanten Rückgang der Heizölpreise zu rechnen.

Wir empfehlen, gerade um diese Jahreszeit dringend, nicht nur die aktuellen Heizölpreise, sondern auch die angegebenen Lieferzeiten für Ihre Region gut im Auge zu behalten und rechtzeitig zu bestellen!



Aktueller Öl-Gas-Vergleich


Auch wenn die Heizölpreise weiterhin auf einem hohen Niveau liegen und auch das Heizen mit Öl stark an der Haushaltskasse zehrt, sollten Ölheizer nicht verkennen, dass sie sich noch in einer vergleichsweisen guten Situation befinden, was der Blick auf den aktuellen Öl-Gas-Vergleich zeigt.



Vergleich - Ölpreis für Heizöl in Standardqualität nach DIN 51603-1 in € / 100 Liter inkl. MwSt. bei Abnahme von 3.000 Litern und einer Lieferstelle und einer äquivalenten Menge von 33.540 kWh Erdgas.

Zum Preisvorteil kommt noch die Sicherheit des eigenen Vorrats! Wer mit einem gut gefüllten Heizöltank in den Winter geht, muss sich nicht vor der Kälte fürchten. Bei Gas ist die Versorgungslage leider nicht so sicher.

Und zu guter Letzt bestimmen die Ölheizer den Heizölpreis für sich in gewisser Weise auch selbst. Wer gut informiert ist und den Markt über FastEnergy engmaschig verfolgt kauft dann, wenn die Notierungen günstig sind!

Es macht also Sinn, bei der Ölheizung zu bleiben, die sich auch sehr gut in eine Hybridlösung mit PV/Solar, Wärmepumpe oder Pellets integrieren lässt!




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