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Heizöl-Markt: Öl bleibt auf absehbare Zeit günstig!


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N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Öl bleibt auf absehbare Zeit günstig!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

die Corona-Pandemie hat auch den Ölmarkt weiter fest im Griff. Die Folge ist, dass die internationalen Öl- und somit die Heizölpreise auch in nächster Zeit günstig bleiben werden
Wir erläutern Ihnen heute die Hintergründe und geben wie gewohnt einen Ausblick.



Ölmarkt-Analyse


Wie schon vor gut einem Monat an dieser Stelle prognostiziert, bleiben die internationalen Rohölpreise aufgrund der sich nach wie vor ausbreitenden Corona-Pandemie auch in diesen Tagen niedrig, auch wenn es Anfang April einen nicht ganz unüberraschenden Versuch gegeben hat, die Notierungen zu stützen.
Dieser ist im nachfolgenden Chart auch sehr schön erkennbar.



Es ist aber auch sehr gut sichtbar, dass dieser Effekt, den das kurzfristig angesetzte OPEC-Treffen kurz vor Ostern erzielt hatte, schon wieder weitgehend verflogen ist.
Die in der OPEC organisierten Länder hatten sich per Videokonferenz mit den anderen am Förderabkommen beteiligten Nicht-OPEC-Länder darauf geeinigt, die Fördermengen um knapp 10 Millionen Barrel pro Tag zur reduzieren und dabei auch noch andere G20-Staaten wie z. B. Kanada und Brasilien mit ins Boot geholt.
Doch schon kurz nach Bekanntgabe des Deals fielen die Rohölpreise wieder zurück, denn angesichts des Nachfrageschocks, den die Corona-Pandemie verursacht hat, ist dies zumindet kurzfristig eindeutig zu wenig.
Dies, obwohl sicherlich schon bald auch die Mengen aus der US-Schieferölindustrie deutlich zurückgehen werden. Hier zeichnet sich eine massive Pleitewelle ab und die Zahl der aktiven US-Bohranlagen geht schon jetzt massiv zurück.

Die Internationale Energieagentur (IEA) mit Sitz in Paris hat in Ihrem Monatsbericht die Prognose zur globalen Ölnachfrage für das gesamte Jahr 2020 um 9,3 Millionen Barrel pro Tag nach unten korrigiert. Im April rechnen die Experten sogar mit einen Rückgang von 29 Millionen Barrel, im Mai immerhin noch mit rund 25 Millionen Fass pro Tag!

Dies macht deutlich, dass der Ölmarkt auch noch in den nächsten Wochen und Monaten deutlich überversorgt bleiben wird
Derzeit werden händeringend Lagerkapazitätten gesucht, um die überschüssigen Mengen aufnehmen zu können. 

Am Terminmarkt erzielte die US-Öl-Sorte "WTI" für einen auslaufenden Kontrakt kurzzeitig sogar einen negativen Preis, da der physische Markt keine Ware mehr aufnehmen kann und es für Börsenhändler billiger ist, hier noch Geld zu bezahlen, als die Ware tatsächlich geliefert zu bekommen. Es muss also verkauft werden, koste es was es wolle!
Völlig verrückt und ein Novum in der Geschichte der Börse, das vorerst nur die US-Sorte und nicht unsere Brent-Öl-Futures betrifft, was am Chart ebenfalls gut sichtbar ist.

Wann sich der Markt wieder stabilisieren wird, vermag derzeit noch niemand zu sagen. Auch wenn die schrittweiten Lockerungen die Wirtschaft langsam wieder anlaufen lassen, dürfte es noch eine geraume Zeit dauern, bis beispielsweise der Flugverkehr wieder das Niveau vor der Pandemie erreichen wird.
Außerdem wird die globale Konjunktur in den nächsten Monaten erstmal in eine tiefe Rezession schlittern. Wie lange diese anhalten wird und welche strukturellen Folgen diese haben wird, ist ebensowenig absehbar.

Wenn man es positiv formulieren möchte, dann stehen die Chancen für unsere Umwelt also sehr gut, dass auch in den nächsten Monaten, vielleicht sogar Jahren, die CO2-Belastung deutich zurückgehen wird.

Auch für uns Verbraucher dürfte das eine positive Wirkung haben, denn Heizöl und Kraftstoffe werden bis auf Weiteres günstig bleiben!

+ preistreibende Faktoren 
      
  • OPEC+ Gruppe will Fördermengen deutlich reduzieren
  • Zahl der aktiven US-Bohranlagen stark rückläufig
  • Drohende Pleitewelle in der US-Schieferölindustrie
  • unstabile politische Lage im Nahen Osten

- preisdrückende Faktoren        

  • Corona-Krise verursacht extremen Nachfragerückgang
  • Weltkonjunktur schlittert in Rezession 
  • Ölförderung deutlich zu hoch
  • extrem hohe Reservekapazitäten und Ölbestände
  • permanente Steigerung der Energieeffizienz  



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen!


Am Heizöl-Markt war in den letzten Wochen förmlich die Hölle los und noch immer ist das Bestellaufkommen außerordentlich hoch
Dabei sind die Preise zwar durchaus attraktiv, aber das Potenzial nach unten ist angesichts der Entwicklung am Rohölmarkt - vor allem in Süddeutschland - immer noch gewaltig. 
Um das zu verdeutichen, haben wir die Notierungen für Rohöl und Heizöl der letzten Jahre verglichen.





Man kann erkennen, dass die Heizölpreise eigentlich im Schnitt noch bis rund 40 Cent pro Liter fallen könnten, denn auch im Januar 2016 hatten wir ähnlich günstige Rohölpreise wie heute, bei einem fast gleichen Wechselkurs zwischen US-Dollar und Euro.

Der Grund, warum die Heizöl-Notierungen bisher nicht in dem Maße nachgegeben haben, wie dies die Entwicklung an den internationalen Ölmärkten eigentlich erwarten lassen würde, liegt - wie eingangs bereits erwähnt - in der extrem hohen Nachfrage
Seit Wochen sind die Lager- und Lieferkapazitäten des Handels völlig ausgeschöpft und Lieferzeiten von 10 Wochen und mehr sind keine Seltenheit. 
Bereits im März wurde online gut das Dreifache der sonst üblichen Bestellungen getätigt, im April dürfte dies nochmals deutlich übertroffen werden.

Da Händler und auch Großhändler teilweise nicht wissen, wie sie die Ware in acht oder zehn Wochen einkaufen können, müssen hier Risikoaufschläge eingerechnet werden. Außerdem hat auch der Heizölhandel mit dem Coronavirus zu kämpfen. Teilweise sind Fahrer krank oder in Quarantäne, sodass sich die Lieferzeiten dadurch weiter verlängern.

Erst wenn die Lieferfristen wieder auf ein normales Niveau von zwei bis drei Wochen angekommen sind, können die Händler auch wieder normal kalkulieren und sich die Heizölpreise der Entwicklung auf den Rohölmärkten anpassen.
Wir rechnen damit, dass dies aber erst ab Mitte Mai/Anfang Juni der Fall sein wird.

Relativ ruhig ist es angesichts der turbulenten Börsen am Devisenmarkt. Hier pendelt der Euro weiterhin um die 1,10-Dollar-Marke und hat somit nur wenig Einfluss auf die Importpreise für Gasöl und somit auch für Heizöl und Diesel.

Angesichts der Tatsache, dass die Heizölpreise immer noch erhebliches Potenzial nach unten haben und die Rohölpreise wohl auch in den nächsten Wochen und Monaten auf einem sehr niedrigen Niveau bleiben werden, raten wir derzeit weiter mit dem Heizölkauf zum warten.

Auf Sicht von vier Wochen gehen wir davon aus, dass die Notierungen je nach Region um 5 bis 10 Cent pro Liter nachgeben können.

Am besten Sie bleiben bei FastEnergy stets am Ball und verfolgen nicht nur die aktuellen Heizölpreise, sondern lesen auch regelmäßig unsere Marktkommentare.



Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de



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