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Heizöl-Markt: Lage entspannt sich - Preise geben nach!

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N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Lage entspannt sich - Preise geben nach!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

ausnahmsweise mal wieder halbwegs gute Nachrichten vom Ölmarkt! Die Heizölpreise haben in den letzten Wochen deutlich nachgegeben und befinden sich weiter auf dem Weg nach unten.

Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


Die internationalen Ölpreise befinden sich seit mehr als drei Monaten erfreulicherweise im Abwärtstrend und haben mittlerweile das Vorkriegsniveau erreicht.
Der nachfolgende Chart zeigt die Entwicklung der Rohölpreise der Sorte "Brent".



Bei den Produkten sah es lange Zeit leider nicht so gut aus, was hauptsächlich an fehlenden Raffineriekapazitäten bzw. an der schlechten Versorgung der Raffinerien und Tanklager gelegen hat.
Mittlerweile haben aber auch die Preise für Gasöl, dem unversteuerten Vorprodukt von Diesel und Heizöl, in den letzten drei Wochen die aus Verbrauchersicht richtige Richtung gefunden. 
Hier gibt es aber durchaus noch Potenzial nach unten, wie aus dem Chart sehr schön hervorgeht!



Der Grund für diese Entwicklung ist allerdings alles andere als erfreulich, denn die globale Wirtschaft steuert auf eine Rezession zu, die wohl die schwerste seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten werden könnte.
Eine hohe Inflation, gestörte Lieferketten und nicht zuletzt die hohen Energiepreise setzen der Wirtschaft, vor allem aber auch uns Verbrauchern stark zu und dies dürfte nicht nur auf die so oft zitierten "Kauflaune" drücken. Das Geld reicht bei Vielen wohl schlichtweg kaum mehr für die nötigsten Dinge im Leben, zu denen sicherlich eine warme Wohnung gehört.

Entsprechend rechnet nicht nur der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einer Rezession im nächsten Jahr, auch viele Ölhändler erwarten als Auswirkung einen Rückgang der globalen Ölnachfrage
Vor allem auch, weil China mit seiner restriktiven Corona-Politik seine eigene Wirtschaft immer mehr schwächt und somit auch die Weltkonjunktur.

Das von den USA und Europa boykottierte russische Öl hat derweil neue Abnehmer außerhalb der westlichen Welt, vor allem in China und Indien gefunden. Global gesehen gehen nicht wenige Analysten mittlerweile von einer Überversorgung in den nächsten Wochen und Monaten aus.

Ob die OPEC+ Gruppe darauf mit Förderkürzungen reagieren wird, bleibt abzuwarten. Die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch, nachdem das Produzentenbündnis bereits Anfang September die offizielle Fördermenge, mehr oder weniger als Zeichen der Geschlossenheit, um 100.000 Barrel pro Tag reduziert hat.

Ein großer Unsicherheitsfaktor bei der Entwicklung der Ölpreise ist sicherlich der Gasmarkt. Sollte es Europa nicht schaffen, sich hier über den Winter ausreichend zu versorgen, könnte dies die Nachfrage nach Öl weiter ankurbeln und es hier zu einem Sondereffekt kommen.

Ein weiterer preistreibender Aspekt ist die Tatsache, dass das Atomabkommen mit dem Iran wohl vor dem endgültigen Aus steht und somit keine zusätzliche Ölmengen aus dem Persischen Golf auf den Markt kommen werden.

Daher rechnen wir mit kaum mehr mit einem stärkeren Rückgang der internationalen Ölpreise, aber auch nicht mit einer spürbaren Erholung.
Im besten Fall geht es in den nächsten Wochen und Monaten weiter leicht nach unten!

+ preistreibende Faktoren 
      
  • Gas- bzw. Energiekrise in Europa
  • OPEC+ Gruppe senkt offizielle Fördermenge
  • Atomabkommen vor dem endgültigen Aus
  • Globale Ölbestände weiterhin auf niedrigem Niveau

- preisdrückende Faktoren        

  • Drohende globale Rezession
  • Null-Covid-Strategie in China
  • Russlands Öl findet Abnehmer in China und Indien
  • Klimakrise drückt mittel- und langfristig auf Nachfrage



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen!


Endlich kommt der Rückgang der Rohölpreise über die Abschläge bei Gasöl auch langsam bei den Heizöl-Notierungen hierzulande an.
In den letzten zwei Wochen ist der bundesdeutsche Durchschnittspreis um fast 25 Cent pro Liter gefallen!



Dies ist erfreulich, aber angesichts der mittlerweile auf Vorkriegsniveau stehenden Rohölpreise sind die Notierungen aber immer noch deutlich zu hoch.
Das hat im Wesentlichen zwei Gründe. 

Der erste und sicherlich stärkste ist die extrem hohe Nachfrage
Heizöl wird seit Wochen und Monaten mehr als rege bestellt, auch von Verbauchern, die mit ihrem Vorrat noch über den nächsten Winter kommen würden.
Zudem ist das System Ölheizung wieder gefragter denn je, bietet es doch noch halbwegs erschwingliche Wärme auf Vorrat! 
Auch Kraftwerksbetreiber und Unternehmen stellen, soweit die technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist, von Gas auf Öl um. 

Der zweite Grund ist der schwache Euro, der im Vergleich zum US-Dollar erstmals seit zwanzig Jahren wieder unter die Parität gefallen ist. Auch wenn die Zinsen in der EU schnell steigen, eilt die US-Notenbank hier weiter voran. Außerdem dürfte die europäische Wirtschaft wesentlich stärker unter den hohen Energiepreisen leiden.



Für den weiteren Verlauf der Heizölpreise wird das Verbraucherverhalten sicherlich eine große Rolle spielen.

Wer noch genügend Heizöl im Tank hat, der sollte derzeit von einer Bestellung absehen und den Markt dadurch entlasten, zumal es gute Aussichten gibt, dass die Notierungen in den Wintermonaten weiter nachgeben könnten.

Wichtig hierbei ist aber, die Lieferzeiten gut zu beobachten. Diese stehen auf einem sehr hohen Niveau, was aus nachfolgender Grafik schön abzulesen ist.




Am besten Sie bleiben weiter am Ball und verfolgen auf www.FastEnergy.de stets die aktuellen Heizölpreise, aber auch die Lieferzeiten für Ihren Ort!



Brennstoffkostenvergleich - Heizöl derzeit klar vorne!


Energie ist extrem teuer geworden. Vor allem die Heizkosten haben sich seit dem Krieg in der Ukraine drastisch erhöht.
Hier trifft es die Gaskunden am stärksten, wie ein aktueller Heizkostenvergleich des Pelletportal www.holzpellets.net zeigt.

Dabei muss noch berücksichtigt werden, dass die jüngsten Gaspreiserhöhungen noch nicht in dem Chart enthalten sind. 
Mit den aktuellsten Zahlen würde die Differenz zu Heizöl noch drastischer ausfallen.

Aber nicht nur die Gaskunden leiden derzeit unter den extrem hohen Brennstoffkosten, auch Pelletheizer trauen ihren Augen kaum, was mit den Preisen für Holzpellets in den letzten Monaten passiert ist.

Vergleich zwischen den Energiearten, bezogen auf 1 Tonne Holzpellets:


Zusammengefasst stellt sich die Situation im Vergleich zum Vorjahr derzeit wie folgt dar:

Erdgas + 235 Prozent
Holzpellets + 230 Prozent
Heizöl + 102 Prozent




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