DE · fastenergy.de

Heizöl-Markt: Lage etwas entspannter - Preise bleiben erhöht

This email was sent

Is this your brand on Milled? Claim it.

N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Lage etwas entspannter - Preise bleiben erhöht

Sehr geehrte(r) Heizöl-Interessent(in),

leider behielten wir mit unserer Prognose im letzten Newsletter recht und die Heizölpreise haben in den vergangenen vier Wochen kräftig angezogen.

Zuletzt hat sich die angespannte Versorgungslage aber etwas entspannt, die Notierungen haben aber weiter wenig Potenzial nach unten.

Warum, versuchen wir in dieser Ausgabe zu erläutern.




Ölmarkt international


Der globale Ölmarkt ist aktuell, nach den starken Förderkürzungen der OPEC+, Saudi-Arabiens und Russlands, - wie seit längerem bereits prognostiziert - unterversorgt. Das heißt, die globalen Ölbestände gehen zurück und die Rohölpreise haben sich in den letzten Wochen entsprechend verteuert.


Nun tauchen aber neue dunkle Wolken auf der Nachfrageseite auf, die sich hauptsächlich über China gebildet haben. Hier gab es zuletzt extrem schwache Außenhandelszahlen, aber auch die Industrieproduktion und die Einzelhandelsumsätze lagen deutlich unter den Erwartungen der Analysten. Zudem ist der Immobilienmarkt stark angeschlagen.

China dürfte die selbst gesteckten Wachstumsziele in diesem Jahr deutlich verfehlen, was sich natürlich entsprechend auf den Ölverbrauch auswirken wird.

Von daher könnte sich die Lage in den nächsten Wochen und Monaten etwas entspannen, größeres Potenzial nach unten sehen wir bei den internationalen Ölpreise trotzdem nicht.

Denn bislang ist nicht absehbar, ob und wann Saudi-Arabien seine freiwillige Förderkürzung von einer Million Barrel pro Tag aufgeben wird. Das gleiche gilt für die russischen Ölexporte. Außerdem gibt es immer noch keine Lösung im Pipeline-Streit zwischen der Türkei und dem Irak, wodurch am Markt seit Ende März rund 0,4 Millionen Fass täglich fehlen.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen geht seit Jahresbeginn permanent zurück, was sich entsprechend auf die Ölproduktion in Übersee auswirkt.

Auch wenn die globale Ölnachfrage nicht ganz so stark steigen sollte, wie dies noch vor einigen Wochen prognostiziert wurde, sind wir noch weit von einer Überversorgung entfernt. Daher rechnen wir in nächster Zeit bestenfalls mit stabilen Rohöl- und Gasöl-Notierungen.


+ preistreibende Faktoren:

    •    Förderkürzung der OPEC+ bzw. Saudi-Arabiens
    •    Rückläufige Exportmengen aus Russland
    •    Ausfall kurdischer Öllieferungen
    •    Rückläufige Zahl aktiver US-Bohranlagen
    •    Politisch instabile Lage im Nahen Osten und in Libyen

   

- preisdrückende Faktoren:

    •    Konjunktursorgen in China
    •    Steigende Ölmengen aus dem Iran
    •    Gute Versorgungslage in den USA
    •    Weiter steigende Zinsen in Europa und evtl. den USA
    •    Energie- und Klimakrise drückt mittel- und langfristig auf die Nachfrage




Heizöl-Markt national


In Folge der stark verteuerten Rohöl- und Gasölpreise sind natürlich auch die Heizöl-Notierungen hierzulande in den letzten Wochen deutlich angestiegen. Aktuell ist hier das höchste Niveau seit Ende Januar erreicht.


Dies obwohl die Inlandsnachfrage zuletzt deutlich nachgelassen und sich auch die Lage in der Binnenschifffahrt durchaus etwas entspannt hat. Aber natürlich konnte sich der Markt den Vorgaben der internationalen Ölmärkten nicht entziehen.

Nicht gerade förderlich für die Entwicklung der Heizölpreise war auch der zuletzt deutlich anziehende US-Dollar bzw. der schwache Kurs des Euro.


Wir sehen leider auch bei den Heizölpreisen derzeit kein größeres Potenzial nach unten. 
Die angespannte Versorgungslage an den internationalen Ölmärkten wird sich - wie bereits oben erläutert - durch die restriktive Förderpolitik der OPEC+ und hier allen von Saudi-Arabien so schnell nicht auflösen. Hinzu kommt der weiter steigende globale Ölverbrauch, der in diesem Jahr mit gut 102 Millionen Barrel pro Tag, trotz aller CO2-Einsparbemühungen, ein neues Rekordniveau erreichen wird.

Die Nachfrage nach Heizöl dürfte schon mit dem nächsten Wetterumschwung deutlich zunehmen, spätestens mit dem Ende der Feriensaison und dem Beginn der Heizperiode wieder auf ein für den Herbst übliches hohes Niveau ansteigen.

Im Schnitt der letzten 20 Jahr haben die Notierungen in den Herbst hinein stets deutlich angezogen, was aus nachfolgender Grafik sehr schön hervorgeht.


Deshalb raten wir nach wie vor mit dem Kauf nicht weiter zu warten und jetzt zu bestellen.

Hier gehts zu unseren stets aktuellen Heizölpreisen für Ihren Ort!




Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de



Sie können den Newsletter jederzeit deaktivieren, indem Sie auf nachfolgenden Link klicken: Newsletter abmelden
FastEnergy GmbH • Schwedenschanze 14 • D-84130 Dingolfing • Telefon: + 49 (0) 87 31 / 74 09 62 - 0 • Telefax: + 49 (0) 87 31 / 74 09 62 - 2 • E-Mail: [email protected] • Internet: www.fastenergy.de • Geschäftsführer: Josef Weichslberger, Frank Gehret • Registergericht: Amtsgericht Landshut • Registernummer: HRB 6090 • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 228442599
Startseite | Impressum | Kontakt | AGB | Datenschutz

Recent emails from fastenergy  See more