DE · fastenergy.de

Heizöl-Markt: Nahost bleibt Risikofaktor!


This email was sent

Is this your brand on Milled? Claim it.

N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Nahost bleibt Risikofaktor!

Sehr geehrte(r) Heizöl-Interessent(in),

die politische Lage im Nahen Osten ist und bleibt in diesen Wochen und Monaten ein großer Risikofaktor am Ölmarkt und somit auch für unsere Heizölpreise.

Wir wollen heute mögliche Szenarien beleuchten und bewerten!




Ölmarkt international


Die Rohölpreise kennen seit Mitte Dezember letzten Jahres nur noch eine Richtung und die für Europa maßgebenden Brent-Kontrakte sind seitdem um gut 20 Prozent angestiegen.


Diese Entwicklung hat nicht nur mit der Lage im Nahen Osten zu tun, diese ist und war dabei aber sicherlich ein wesentlicher Faktor.
Der Angriff der Hamas auf Israel und deren Vergeltungsaktionen, die stetigen Drohnenangriffe jemenitischer Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer und nicht zuletzt die Drohungen aus dem Iran, unter anderem die Meerenge von Hormus blockieren zu wollen, sind dabei die Themen, die zum einen die Risikoprämie am Ölmarkt hochgetrieben haben, aber auch die Frachtkosten und Transportdauer der Öllieferungen erhöht.

Dies in einer Phase, wo die OPEC+ die Fördermengen deutlich reduziert hat und diese frühestens in der zweiten Jahreshälfte wieder etwas anheben dürfte.

Gleichzeitig geht der globale Ölbedarf weiter nach oben. Vor allem in China und Indien steigt der Verbrauch wohl auch noch in den nächsten Jahren stetig an.
Weitere kleinere Themen und Ereignisse haben zudem dazu geführt, dass der Ölmarkt derzeit nur knapp, in nächster Zeit wohl noch deutlicher schlechter versorgt ist.

Daher ist die Wahrscheinlichkeit eines spürbaren Preisrückganges in den nächsten Wochen und wohl auch Monaten weiterhin recht gering, selbst wenn sich die Lage im Nahen Osten wieder beruhigen sollte.


+ preistreibende Faktoren:

  • Kritische Lage im Nahen Osten
  • Förderkürzungen der OPEC+
  • Steigender globaler Ölverbrauch
  • Fehlende Mengen aus dem Nordirak - Pipeline-Streit
  • Zurückgehende globale Ölvorräte


- preisdrückende Faktoren:

    •    Hohe Reservekapazitäten bei den wichtigsten Ölförderländern
    •    Zunehmende Elektrifizierung des Verkehrssektors
    •    Schwache Konjunkturentwicklung in Europa




Heizöl-Markt national


Die Heizölpreise hierzulande haben sich angesichts der deutlich gestiegenen Rohölpreise in den letzten Wochen und Monaten erstaunlich stabil entwickelt - trotz der Anhebung der CO2-Abgabe zum 1. Januar diesen Jahres!


Dies lag zum einen an der etwas günstigeren Preisentwicklung bei Gasöl, dem unversteuerten Vorprodukt von Diesel und Heizöl, zum anderen an der recht schwachen Nachfrage seit Jahresbeginn. Viele Ölheizer haben sich noch vor Erhöhung der CO2-Abgabe eingedeckt und der milde Winter hat wohl etwas mehr Heizöl im Tank belassen als üblich.

Für viele Verbraucher stellt sich gerade gegen Ende der Heizperiode wieder die Frage "kaufen oder warten".

Man kann die Sache drehen und wenden wie man will,
die Preise steigen, fallen oder bleiben stabil! ;-)

Aber Scherz beiseite:

Wir sehen leider weiterhin die Gefahr, dass die internationalen Ölpreise aufgrund der knappen globalen Versorgungslage und der labilen Lage im Nahen Osten weiter anziehen werden. Somit ist aus unserer Sicht die Wahrscheinlichkeit steigender Heizölpreise derzeit am höchsten.

Nur unwesentlich geringer sehen wir aber auch die Chance auf stabile Notierungen. Unabdingbare Voraussetzung hierfür wäre aber, dass es zu keiner Ausweitung der Konflikte im Nahen Osten kommen wird und auch die Wasserstraßen in Europa in den trockenen Sommermonaten gut befahrbar bleiben.

Dem Szenario, dass die Heizölpreise in den nächsten vier bis sechs Monaten deutlich fallen werden, räumen wir derzeit die geringsten Chancen ein. Hier müsste sich die Lage völlig verkehren, sowohl was die Angebots- und auch die Nachfrageseite betrifft.


Daher bleiben wir bei unserer Empfehlung, lieber früher als später zu bestellen!
Wer mit einem vollen Tank in den Herbst hineinsteuert, sollte deutlich ruhiger schlafen können, als mit einem Gefühl der Ungewissheit.


Am besten Sie lassen sich gleich hier und jetzt den aktuellen Heizölpreise für Ihren Ort berechnen!


Sollten Sie mit der Bestellung noch warten wollen, empfehlen wir Ihnen den Download unserer neuen kostenlosen Heizöl-App, die Sie automatisch über die aktuellen Geschehnisse an den Ölmärkten und über Veränderungen bei den Heizölpreisen informiert.

Laden Sie die App jetzt herunter:

Für Android-Geräte: Google Play Store


Für Apple: App Store




Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de



Sie können den Newsletter jederzeit deaktivieren, indem Sie auf nachfolgenden Link klicken: Newsletter abmelden
FastEnergy GmbH • Schwedenschanze 14 • D-84130 Dingolfing • Telefon: + 49 (0) 87 31 / 74 09 62 - 0 • Telefax: + 49 (0) 87 31 / 74 09 62 - 2 • E-Mail: [email protected] • Internet: www.fastenergy.de • Geschäftsführer: Josef Weichslberger, Frank Gehret • Registergericht: Amtsgericht Landshut • Registernummer: HRB 6090 • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 228442599
Startseite | Impressum | Kontakt | AGB | Datenschutz

Recent emails from fastenergy  See more

Are you sure?

Lists help you organize the brands that you care about. Your lists are private to you.