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Heizöl-Markt: Preise tendieren deutlich nach oben!


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N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Preise tendieren deutlich nach oben!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

in der letzten Ausgabe unseres Newsletters berichteten wir von einem ungewissen Start in das neue Jahr. Heute wissen wir leider, dass dieser mit deutlich steigenden Heizölpreisen erfolgt ist. 
Warum, wollen wir u. a. in der heutigen Ausgabe beleuchten.


Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten kennen seit Anfang November letzten Jahres leider nur noch den Weg nach oben. Der Preisanstieg berägt seitdem knapp 70 Prozent!



Auslöser für den kräftigen Anstieg waren damals erste Meldungen über bald verfügbare Corona-Impfstoffe und zudem eine starke Erholung der Ölnachfrage in Asien.
Mittlerweile gibt es aber neue preistreibende Faktoren. 

Vor allem die restriktive Förderpolitik der organisierten Ölförderländer hat zu einem mittlerweile relativ knappen Angebot geführt. Dass Saudi-Arabien seine Produktion zum Februar zusätzlich um eine Million Barrel im Alleingang zurückfahren würde, war darüber hinaus nicht zu erwarten.
Gleichzeitig bleibt zwar die Nachfrage im traditionell schwächsten ersten Quartal des Jahres auf einem sehr niedrigen Niveau, dies war aber im Wesentlichen auch so erwartet worden.

Das Ergebnis ist, dass die Bestände der OECD-Ländern in den letzten Wochen und Monaten kontinuierlich zurückgegangen sind und die Rohölpreise hierauf entprechend reagieren.

Die Möglichkeit, dass der Iran bald wieder bedeutende Mengen an Öl exportieren könnte, hat sich in letzter Zeit zudem eher als Unwahrscheinlichkeit entwickelt. 
Derzeit gibt es zumindest noch keine Annäherung der neuen US-Regierung mit Teheran, das derzeit weiter gegen die Auflagen des Atom-Abkommens von 2015 verstößt.

Zu einem großen Unsicherheitsfaktor hat sich zudem erneut Libyen entwickelt. 
Nachdem die Ölexporte nach Ende des Bürgerkrieges in den vergangenen Monaten kontinuirlich nach oben gegangen sind, hat zuletzt ein Streik von Sicherheitskräften wieder zu Störungen geführt, was am Ölmarkt natürlich ebenfalls preistreibend wirkt. 
Hier geht es immerhin um Mengen in einer Größenordnung von über einer Million Barrel pro Tag!

Währenddessen gehen die Ölbestände in den USA immer weiter zurück. Die Vorräte an Rohöl sind sogar auf das niedrigste Niveau sei Ende März letzten Jahres gefallen.
Zudem gibt es hier in diesen Tagen einen extreme Kälteeinbruch, die große Problemen bei der Ölproduktion, der Ölverarbeitung und somit bei der Ölversorgung bereitet.

Ein großes Fragezeichen bleibt natürlich auch die Corona-Pandemie. Während die Zahl der globalen Neuinfektionen auf den niedrigsten Stand seit Oktober gefallen sind, geht vor allem in Europa die Angst vor den Mutationen um, zumal hier auch die Impfungen weiter nur sehr schleppend vorankommen.
Derzeit kann wohl niemand nur halbwegs seriös verhersagen, wie sich die Lage hier in den nächsten Wochen und Monaten weiterentwickeln wird.

Daher gestaltet sich auch die Prognose zur Entwicklung der Ölpreise nach wie vor sehr schwierig.
 

+ preistreibende Faktoren 
      
  • Förderkürzung durch Saudi-Arabien und OPEC+ Gruppe
  • Hoffnung auf Ende der Pandemie durch Corona-Impfstoffe 
  • Robuste Ölnachfrage aus China
  • Globale Ölbestände gehen zurück
  • US-Ölvorräte rückläufig
  • Unsichere Lage in Libyen
  • Kältewelle in den USA

- preisdrückende Faktoren        

  • Corona-Mutationen erfordert neue Lockdowns
  • Ölnachfrage weiter auf niedrigem Nivau
  • Weltkonjunktur befindet sich in Rezession 
  • extrem hohe Reservekapazitäten
  • permanente Steigerung der Energieeffizienz/ Elektrifizierung



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen!


Die Heizölpreise kennen seit Anfang Februar nur noch eine Richtung, nachdem die zweite Hälfte des Januars unsere Hoffnung auf fallende Notierungen zunächst noch bestärkt hatte. 
Doch leider gab es in Folge der stark steigenden Rohölpreise auch hier die aus Verbrauchersicht sicherlich falsche Richtung.
Mittlerweile haben die Notierungen den höchsten Stand seit über einem Jahr erreicht.



Dabei präsentiert sich die Inlandsnachfrage, vor allem wegen des sehr hohen Bevorratungsstandes, weiterhin recht schwach.
Nur zwischenzeitlich gingen die Bestellzahlen aufgrund der niedrigen Wintertemperaturen kurzzeitig etwas in die Höhe, bevor sich die steigenden Preise wieder nachfragedämpfend ausgewirkt haben.

Aus nachfolgender Grafik ist erkennbar, dass das Interesse am Heizölkauf aufgrund der ingesamt recht gut gefüllten Tanks unverändert gering ist, die Kaufaktivität dabei aber deutlich zugenommen hat, da sich der erhöhte Verbrauch bei einem gewissen Anteil der Ölheizer entsprechend ausgewirkt hat. Die Lieferzeiten folgen meist mit etwas Verzögerung, befinden sich derzeit aber immer noch auf einem recht niedrigen Niveau.


Eine bessere Auflösung der Grafik finden Sie hier.


Wenig Einfluss auf die Preisfindung am Heizöl-Markt hat in diesen Tagen weiterhin der Euro im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar.
Zwischenzeitlich neigte unsere Gemeinschaftswährung zwar kurz zur Schwäche bzw. der "Greenback" konnte zulegen, mittlerweile ist aber wieder in etwa der Mittelwert der letzten Wochen und Monate erreicht. 
Generell gibt es hier keinen neuen Trend.


Trotz der zum ersten Januar erstmals erhobenen CO2-Abgabe von knapp 8 Cent pro Liter stehen die Heizölpreise derzeit in etwa auf dem Niveau der letzten Jahre, was von vielen Verbrauchern aufgrund der Entwicklung der letzten Zeit aber als zu hoch empfunden wird. 
Wir hoffen, dass sich das Warten lohnt und wir im Frühjahr bzw. Sommer wieder etwas bessere Preise sehen.
Die Aussichten haben sich hier in letzter Zeit aber leider eingetrübt.

Daher raten wir vor allem dann zu Kauf, wenn sich der eigene Vorrat dem Ende neigt und mit der Bestellung nicht bis in den Sommer hinein gewartet werden kann. 




Ölheizung - Alternativen!?


Die Ölheizung hat immer noch einen großen Anteil am gesamten Wärmemarkt und das mit gutem Grund:

+ günstig in Anschaffung und Unterhalt
+ günstig im Brennstoffkostenvergleich
+ zuverlässig mit eigenem Vorrat
+ klimaschonend kombinierbar 

Trotzdem hört man immer wieder Aussagen wie "Verbraucher die immer noch mit Öl heizen" oder ähnliches. 
Dies könnte man auch auf Besitzer von Diesel- oder Benzin-PKW beziehen! 
                                                                                                (Bildquelle: IWO)

Natürlich muss der Weg weg von fossilien hin zu erneuerbaren Energien gehen, aber das Ganze wird nicht von heute auf morgen funktionieren.
Schlagzeilen lieferte hier jüngst Schweden, wo die Regierung über Fernsehspots zum Strom sparen aufrief, da dieser aufgrund der niedrigen Temperaturen schlichtweg regional knapp wurde.
In der Übergangszeit muss und wird es einen "gesunden" Energiemix geben.

Deshalb wollen wir heute die aktuell verfügbaren Alternativen zu einer Ölheizung beleuchten und hier die Vor- und Nachteile möglichst neutral aufzeigen.

Erdgas- bzw. Flüssiggas, sind wie Öl fossile Energieträger und senken den CO2-Ausstoß im Vergleich zu Heizöl nur um 15 (Flüssiggas) bzw. 20 Prozent (Erdgas). Dafür müssen Verbraucher teilweise deutlich höhere Brennstoffpreise in Kauf nehmen, die übrigens ebenfalls der weiteren CO2-Bepreisung unterliegen. Zudem sind Erdgaskunden immer davon abhängig, dass die Lieferungen, zum überwiegenden Teil aus Russland, auch immer zuverlässig ankommen. Flüssiggas hat eine geringere Energiedichte und muss in oberirdischen Tanks mit hohen Prüfaufwand gelagert werden.
Vorteil ist wie bei einer neuen Ölheizung der relativ geringe Investitionsaufwand.

Fazit: Ökologisch nicht wirklich ein großer Schritt nach vorne und wirtschaftlich nicht zu empfehlen.

Wärmepumpen, sind eigentlich verkappte Stromheizungen. Vor allem die Ausführung als Luft-Wasser-Wärmepumpe hat einen relativ geringen Wirkungsgrad und somit einen hohen Verbrauch an Strom, der leider immer noch zu einem erheblichen Teil aus Kohle oder Gas hergestellt werden muss.
Die sehr hohen Investitionskosten werden zwar durch einen Zuschuss abgemildert, es bleiben aber trotzdem nicht unerhebliche laufende Kosten, die in der Regel die der Ölheizung übersteigen. 
Außerdem sind Wärmepumpen nur in gut gedämmten Niedrigenergie- oder Passivhäusern mit Flächenheizungen wirklich zu empfehlen. Die eher geringen Vorlauftemperaturen sind zu niedrig für eine ausreichende Erwärmung über Heizkörper.

Fazit: Auch hier ist der ökologische Vorteil zumindest in Frage zu stellen und ein Kostenvorteil - wenn überhaupt - nur im geringen Maße gegeben. Eher für Neubauten geeignet!

Holzpellets sind durchaus eine ökologische Alternative und im Brennstoffkostenvergleich in Zukunft wohl unschlagbar, zumindest solange Holz nicht wie Gas oder Öl besteuert wird.
Nachteil ist aus Umweltgesichtspunkten der hohe Ausstoß an Feinstaub.
Auch die Anschaffungskosten einer Pelletheizung liegen trotz Förderungen in etwas doppelt so hoch wie bei einer Ölheizung, bei einem gleichzeitig sehr hohen Raumbedarf für die Lagerung. Um das Äquivalent von 3.000 Liter Heizöl im Keller zu haben, muss Platz für rund 6.000 kg Holzpellets geschaffen werden!
Fazit: Ökologisch und längerfristig auch wirtschaftlich sinnvoll, allerdings aufgrund des Platzbedarfs nicht für Jedermann geeignet. Hoher Investitionsbedarf!


Da zumindest mittelfristig davon auszugehen ist, dass Heizöl durch CO2-neutrale flüssige Enerigeträger (e-Fuels) ersetzt werden kann, könnte es durchaus sinnvoll sein, bei der Ölheizung zu bleiben! 
Denn es bedarf beim Betrieb mit synthetischem Heizöl keinen technischen Anpassungen!
In Kombination mit einer PV-Anlage oder Wärmekollektoren ist es auch nach dem 1.1.2026 noch möglich, in eine neue Öl-Brennwertheizung zu investieren. 
Hier gibt es im Vergleich zu einem alten Ölkessel ein CO2-Einparpotenzial von bis zu 40 Prozent.

Nähere Infos zum diesem Thema gibt es auch unter www.zukunftsheizen.de.




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