DE · fastenergy.de

Heizöl-Markt: Preise weiter äußerst attraktiv!


This email was sent

Is this your brand on Milled? Claim it.

N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Preise weiter äußerst attraktiv!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

die Heizöl-Notierungen liegen derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit rund 16 Jahren! Kommt aber jetzt die übliche, oft jahreszeitbedingte Verteuerung?
Diese Frage ist ein Thema unseres heutigen Newsletters.


Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


Nachdem sich die Rohölpreise in den letzten drei Monaten im Großen und Ganzen recht stabil seitlich, allerdings mit leicht steigender Tendenz entwickelt hatten, gab es zu Monatbeginn wieder ein paar Turbulenzen und einen kurzen aber deutlichen Rücksetzer.



Angesichts der weltweit weiter stark steigenden Covid19-Neuinfektionen machte sich unter den Ölhändlern immer mehr die Sorge breit, dass sich die Nachfrage nicht in dem Maße erholen könnte, wie dies ursprünglich zu erwarten war. 

Tatsächlich dürfte es noch Jahre dauern, bis sich zum Beispiel der Flugverkehr von den Coronna-Folgen vollständig erholen wird. In anderen Bereichen, wie dem Straßenverkehr wird es deutlich schneller gehen. Vor allem in China liegt hier die Nachfrage schon wieder über dem Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie. 
Doch in anderen wichtigen Wirtschaftsregionen wie in den USA, in Europa und vor allem in Indien, dem drittgrößten Ölverbrauchsland der Erde, wird dies sicherlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Entsprechend zögerlich ist auch die wirtschaftsliche Erholung in diesen Regionen und die "zweite Welle" sorgt hier nicht gerade für Optimismus. 
Bis ein geeigneter Impfstoff flächendeckend zur Verfügung steht, dürfte mindestens noch mindestens ein halbes Jahr vergehen und so sind schon bald wieder größere Lockdowns zu befürchten.

Ein neuer Crash der Ölpreise ist aber dabei wohl nicht zu erwarten, denn mittlerweile ist das Angebot der Nachfrage gut angepasst und wird im Rahmen des OPEC-Förderabkommens auch akribisch überwacht. 
Erst in der letzten Woche ließ das Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) verlauten, dass die bisher von einigen Ländern nicht eingehaltenen Fördermengen bis Jahresende vollständig kompensiert werden müssen.
Ob es im Dezember beim nächsten offiziellen Treffen - wie vorgesehen - eine weitere Lockerung der Quoten geben kann, wird mitterweile von nicht wenigen Analysten stark bezweifelt. In den Monatsreports von EIA, OPEC und IEA wurde die Prognose zur globalen Ölnachfrage zuletzt weiter zurückgenommen, sodass hier eine entsprechende Reaktion zu erwarten ist.
Das gedrückte Preisniveau sorgt auch dafür, dass die US-Schieferölindustrie mit weiterhin stark angezogener Handbremse fährt. Die Zahl der aktiven Bohranlagen bleibt weiterhin auf dem niedrigsten Niveau seit mehr als zehn Jahren.

Ein neu hinzugekommener, sehr bedeutender Faktor an den internationalen Ölmärkten ist sicherlich die jüngste Entwicklung in Libyen. Hier scheint es nun tatsächlich eine Einigung mit General Haftar gegeben zu haben, sodass die Ölexporte wohl bald wieder aufgenommen werden können. 
Diese zusätzlich auf den Markt kommenden Mengen von rund 400.000 Barrel pro Tag sollten zumindest dafür sorgen, dass das Aufwärtspotenzial der Ölpreise weiterhin sehr begrenzt bleiben wird.

Wir rechnen damit, dass es hier weiterhin eine Seitwärtsentwicklung geben wird und somit die Vorgaben für die Heizölpreise, zumindest von dieser Seite, recht stabil bleiben werden.

+ preistreibende Faktoren 
      
  • OPEC+ Gruppe passt Angebot der Nachfrage diszipliniert an
  • US-Ölförderung bleibt auf niedrigem Niveau
  • Zahl der aktiven US-Bohranlagen seit Jahresbeginn um 75 Prozent gefallen
  • Globale Ölbestände stabilisieren sich
  • Ölbestände in den USA zuletzt deutlich gefallen
  • Hoffnung auf Corona-Impfstoff

- preisdrückende Faktoren        

  • Libyen nimmt Ölexporte wieder auf
  • Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt global weiter an
  • Weltkonjunktur befindet sich in Rezession 
  • Spannungen zwischen den USA und China
  • extrem hohe Reservekapazitäten und Ölbestände
  • permanente Steigerung der Energieeffizienz  



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen


Die Heizölpreise in Deutschland haben in den letzten vier Wochen erfreulicherweise noch etwas nachgegeben und dabei vorübergehend sogar das niedrigste Niveau seit rund 16 Jahren erreicht.



Hauptgrund war natürlich das kurze Einknicken der Rohölpreise aufgrund zunehmender Nachfragesorgen und auch dem Dämpfer bei der Impfstoffentwicklung beim Konzern AstraZeneca.

Mittlerweile haben sich die internationalen Ölpreise aber wieder gefangen und auch beim Heizölpreis war zuletzt ein leichter Aufwärtstrend erkennbar. 



Gerade um diese Jahreszeit geht es mit den Notierungen meist nach oben, da die Nachfrage nach Ende der Urlaubszeit und zu Beginn der Heizperiode oft sprunghaft ansteigt und die Logistikkapazitäten des Handels entsprechend gut ausgelastet sind. Außerdem sorgt die Hurrikan-Saison im Golf von Mexiko in dieser Zeit auch immer wieder für zumindest kurzzeitig anziehende Rohölpreise.

Ob wir den absoluten Tiefstand nun schon gesehen haben, ist schwer abzuschätzen, aber aus unserer Sicht doch recht wahrscheinlich.

Dafür sprechen eigentlich alle drei wesentlichen Einflussfaktoren auf den Heizölpreis.

  1. Die Rohölpreise sollten sich, wie oben schon ausführlich erläutert, eher stabil entwickeln, da die Ölförderländer immer wieder regulierend eingreifen und somit das Angebot der Nachfrage anpassen.
  2. Der Euro dürfte sein Potenzial im Vergleich zum US-Dollar nun wohl weitgehend ausgeschöpft haben. Die US-Notenbank hatte zuletzt keine weiteren Andeutungen zu einer weiteren Lockerung der Geldpolitik gemacht und der "No-Deal-Brexit" scheint immer realer zu werden. Außerdem könnte der US-Dollar als Krisenwährung auch in nächster Zeit sehr gefragt bleiben.
  3. Die Heizöl-Inlandsnachfrage ist angesprungen und dürfte bis zum Jahresende hin sehr robust bleiben. Ab dem ersten Januar 2021 wird die CO2-Abgabe und die wieder höhere Mehrwertsteuer die Preise um 8 bis 9 Cent pro Liter verteuern und daher ist damit zu rechnen, dass gerade in den nächsten Wochen nochmals verstärkt geordert wird. Auch wenn es hier viele Kleinmengen sein werden, könnten die Ausfuhrkapazitäten des Handels schnell knapp werden.
In Anbetracht dieser Dinge gehen wir davon aus, dass die Heizölpreise auf Sicht von vier Wochen tendenziell eher ansteigen werden. 

Am besten Sie behalten nicht nur die aktuellen Preise im Auge, sondern auch die Lieferzeiten. Denn sollte die Tankbefüllung nicht mehr im alten Jahr erfolgen können, müssen die Händler die CO2-Abgabe und die höhere Mehrwertsteuer erheben und an den Staat abführen.




Die Zukunft des Heizöls ist grün!


Synthetisch hergestelltes Heizöl bzw. Benzin und Diesel, auch E-Fuels genannt, sind einer der großen Hoffnungsträger, wenn es um die Energiewende geht. 
Wurde seitens der Politik anfangs hauptsächlich die E-Mobilität forciert, gewinnen alternativ hergestellte Heiz- und Kraftstoffe zuletzt auch hier immer mehr Akzeptanz und Beachtung.

Wichtig dabei ist, dass diese "Future Fuels" nicht als Konkurrenz zur E-Mobilität gesehen werden, sondern zusätzlich helfen sollen, die Energiewende so schnell wie möglich in allen Bereichen voranzutreiben. 
Nicht nur als Ersatz von konventionellem Heizöl, auch in Flugzeugen und Schiffen können diese co2-neutralen Energieträger Verwendung finden. Die bestehende Versorgungsinfrastruktur kann dabei ohne Einschränkungen weiter genutzt werden!

Mittlerweile sind sich die Experten auch einig, dass die Herstellungskosten bei steigendem Produktionsvolumen langfristig durchaus mit den fossilen Energieträgern mithalten können. Die Energieagentur dena hat in einer großangelegten Untersuchung ein Zielkostenniveau von 80 Cent bis 1,20 Euro pro Liter berechnet.

Immer mehr große Unternehmen steigen in die Forschung und Umsetzung ein, wie kürzlich der Sportwagenhersteller Porsche. 

In vielen Pilotprojekten werden konventionelle Ölheizungen mittlerweile mit synthetischem Heizöl befeuert - ohne Probleme!

Die Zukunft des Heizöls ist also grün!

Nähere Infos zu diesem Thema erhalten Sie unter anderem auf den Seiten von zukunftsheizen.de!



Der Winter steht vor der Tür - Wertvolle Tipps zum Heizkosten sparen!


Gerade jetzt, wo es langsam kalt zu werden beginnt und man Heim und Garten winterfest macht, sollten auch die persönlichen Gewohnheiten auf "Winterbetrieb" umgestellt werden.   
Denn mit ein paar ganz banalen, aber durchaus sinnvollen Tipps, lässt sich beim Heizen jede Menge Geld sparen:    

  • Schließen Sie möglichst immer alle Zimmertüren im Haus! Das Treppenhaus oder so mancher Wirtschaft- und Hobbyraum müssen nicht die gleich hohen Temperaturen haben, wie der allgemeine  Wohnbereich.                        

  • Ziehen Sie sich dicke Wollsocken oder zumindest zwei paar normale Socken an! Hört sich zwar etwas altbacken an, ist aber sehr hilfreich. Denn wer warme Füße hat, fühlt sich auch bei niedrigeren Raumtemperaturen noch wohl, womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären:    

  • Raumtemperatur absenken minus ein Grad bringt unterm Strich einen Heizkostenersparnis von ca. 6 Prozent!    

  • Rollläden - falls vorhanden- möglichst schließen. Durch das Luftpolster zwischen Fenster und Rollladen entsteht eine zusätzliche Isolierschicht.    

  • Heizkessel reinigen! Mindestens einmal pro Jahr und vor allem vor Beginn der richtig kalten Jahreszeit, sollte der Heizkessel von Ruß und Verbrennungsrückständen befreit werden, damit die Übertragung der Verbrennungswärme auf die Kesselwände und den Wärmetauscher nicht vermindert wird. 




Sie können den Newsletter jederzeit deaktivieren, indem Sie auf nachfolgenden Link klicken: Newsletter abmelden
FastEnergy GmbH • Schwedenschanze 14 • D-84130 Dingolfing • Telefon: + 49 (0) 87 31 / 74 09 62 - 0 • Telefax: + 49 (0) 87 31 / 74 09 62 - 2 • E-Mail: [email protected] • Internet: www.fastenergy.de • Geschäftsführer: Josef Weichslberger, Frank Gehret • Registergericht: Amtsgericht Landshut • Registernummer: HRB 6090 • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 228442599
Startseite | Impressum | Kontakt | AGB | Datenschutz

Recent emails from fastenergy  See more

Are you sure?

Lists help you organize the brands that you care about. Your lists are private to you.