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Heizöl-Markt: Preistendenz steigend!


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N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Preistendenz steigend!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

in der letzten Ausgabe unseres Newsletters haben wir von einigen spannenden Themen berichtet, die im Herbst auf die Heizölpreise einwirken könnten. 
Auch wenn in einigen Bereichen mittlerweile mehr Klarheit herrscht, sehen wir auch in nächster Zeit durchau noch einige Unwägbarkeiten, die wir heute u. a. beleuchten wollen.


Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


An den internationalen Finanzmärkten gab es vor gut einer Woche ein Ereignis, dass für Aufsehen gesorgt hat. 
Das deutsche Biotech-Unternehmen BionTech vermeldete den Durchbruch bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes und will wohl noch im November gemeinsam mit dem us-amerikanischen Partnerunternehmen Pfizer eine Zulassung bei der US-Gesundheitsbehörde beantragen. 
BNT162b2, so heißt der Wirkstoff, soll einen Schutz von mehr als 90 Prozent bieten und das bei guter bis sehr guter Verträglichkeit!

An den Börsen gab es spontan Aufschläge von rund fünf Prozent, die Rohölpreise machten sogar einen Freudensprung von rund sieben Prozent.
Trotzdem erreichten die Notierungen bislang (noch) nicht das Niveau von Anfang September. 
Der seit einigen Monaten zu beobachtenden Seitwärtstrend setzt sich also im Großen und Ganzen weiter fort.



Wie so oft an den Börsen folgt der Euphorie auch schnell wieder Ernüchterung, was in diesem Fall heißt, dass es noch Monate dauern wird, bis mit dem flächendeckenden Impfen begonnen werden kann und es schlichtweg wohl Realität ist, dass wir bezüglich der Corona-Pandemie noch vor relativ harten Wochen stehen
Viele Experten erwarten eine Normalisierung des öffentlichen Lebens erst bis Ende nächsten Jahres.
Wie sich die erneuten Lockdowns dann auf die Gesellschaft und speziell natürlich auch auf die globale Wirtschaft ausgewirkt haben, muss abgewartet werden.
Fakt ist, dass die Pandemie sehr viel Geld verschlingen und der gerade langsam wieder angelaufende Konjunkturmotor wohl schon bald wieder ins Stottern geraten wird. Entsprechend schwach dürfte sich auch die Ölnachfrage in nächster Zeit entwickeln.

Daher sehen Marktbeobachter aktuell eine Überversorgung, zumal in Libyen seit geraumer Zeit die Waffen ruhen und die Ölexporte hier wieder angelaufen sind. Mittlerweile fördert das Land deutlich mehr als 1,1 Millionen Barrel pro Tag, im September lag die Produktion noch bei rund 100.000 Faß täglich. Allein die recht robuste Nachfrage aus China wird diese Mehrmengen sicherlich nicht aufnehmen können.

Die sogenannte OPEC+ Gruppe wird daher wohl reagieren und ihren ursprünglichen Plan, die Förderkürzungen ab Anfang Januar weiter zu lockern, über den Haufen werfen müssen. 
Das nächste offizielle Treffen wird es Ende November/Anfang Dezember geben und nach jetzigem Stand der Dinge und bisherigen Kommentaren aus OPEC-Kreisen ist es auch durchaus vorstellbar, dass es sogar eine weitere Reduzierung der Förderquoten geben könnte.

Dies hat die Ölpreise in letzter Zeit zusätzlich gestützt und auch der Wahlausgang in den USA, bringt zumindest kurzfristig etwas Sicherheit in den Markt. Langfristig sollte sich die Wahl Joe Bidens aber kaum auf die Preisfindung auswirken.
Politikexperten erwarten, dass es eventuell Korrekturen in der Iran-Politik geben könnte und sich auch die Beziehungen zu China wieder verbessern sollten, auf der anderen Seite galt Trump als ein großer Unterstützer der US-Schieferölindustrie, während Biden widerum dem Klimaabkommen wieder beitreten will.

Alles in Allem sehen wir Licht am Ende des Corona-Tunnels und gehen fest davon aus, dass die OPEC+ Gruppe weiterhin gewillt und auch fähig ist, die Fördermengen der zu erwartenden Ölnachfrage anzupassen. 

Daher rechnen wir in den nächsten Wochen und Monaten tendenziell mit eher weiter leicht steigenden Rohölpreisen!


+ preistreibende Faktoren 
      
  • Corona-Impfstoff unmittelbar vor Zulassung
  • OPEC+ Gruppe könnte Fördermengen weiter kürzen
  • Ölnachfrage aus China sehr robust
  • Globale Ölbestände stabilisieren sich
  • Ölbestände in den USA zuletzt gefallen

- preisdrückende Faktoren        

  • Corona-Pandemie erfordert neue Lockdowns
  • Libyens Ölexporte fast wieder auf Normalniveau
  • Weltkonjunktur befindet sich in Rezession 
  • Spannungen zwischen den USA und China
  • extrem hohe Reservekapazitäten und Ölbestände
  • permanente Steigerung der Energieeffizienz  



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen


Die Heizölpreise hierzulande haben zuletzt deutlich angezogen, nachdem Anfang November etwas überraschend nochmals eine neues Langzeittief erreicht worden war.
Die Aufschläge waren dabei nicht weltbewegend, aber doch deutlich spürbar!



Natürlich ist dies im Wesentlichen mit dem Anstieg der internationalen Rohölpreise zu begründen, aber auch die bevorstehende Einführung der CO2-Abgabe und die Rücknahme der vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung wirft langsam ihre Schatten voraus.
Da für deren Erhebung das Liefer- und nicht das Bestelldatum ausschlaggebend ist, muss das Heizöl noch vor Jahresfrist im Tank des Verbrauchers sein, will dieser den aus den Abgaben resultierenden Mehrpreis von rund 9 Cent pro Liter noch einmal vermeiden.

Folglich werden die möglichen Liefertermin immer knapper und in einigen Regionen müssen die Händler bereits jetzt die Preise anheben, da bei Neubestellungen eine Zustellung im alten Jahr - auch aufgrund von Corona-Erkrankungen im Zustellpersonal - nicht mehr zu hundert Prozent sichergestellt werden kann.

Dies wird in den nächsten Tagen und Wochen immer mehr Gebiete betreffen, sodass wir davon ausgehen, dass spätestens ab Mitte Dezember die zu erhebenden Aufschläge in den Notierungen größtenteils enthalten sein werden.

Zum Glück sind die Verbrauchertanks zum aktuellen Zeitpunkt gut gefüllt und somit sollten Leerstände in den nächsten Wochen hoffentlich eher die Ausnahme bleiben.

Die Einflüsse vom Devisenmarkt auf die Heizölpreise bleiben  weiterhin relativ gering. Auch wenn die Schwankungsanfälligkeit in den letzten Tagen wieder etwas zugenommen hat, bewegt sich der Euro im Vergleich zum "Greenback" seit Monaten in einem Korridor zwischen 1,16 und 1,19 Dollar bzw. ein US-Dollar kostete meist zwischen 0,84 und 0,86 Euro.



Der Zusammenhang: Ein schwacher Dollarkurs verbilligt die Rohölimporte und somit auch den Heizölpreis.

Ob es bei den Brexit-Verhandlungen doch noch zu einem Durchbruch in buchstäblich letzter Minute kommen wird ist völlig offen. Stärke Auswirkungen auf den Devisenmarkt erwarten wir zumindest kurzfristig eher nicht.

Auf Sicht von vier Wochen gehen wir summa summarum davon aus, dass die Heizölpreise in Deutschland tendenziell weiter ansteigen werden.
Wer sich mit dem Gedanken trägt, den Tank noch vor Jahreswechsel füllen zu lassen, sollte möglichst bald bestellen, sofern eine Lieferung noch möglich ist.

Die für Ihren Ort aktuellen Heizölpreise und Lieferzeiten erhalten Sie bei uns natürlich stets online unter www.fastenergy.de/heizoelpreise



CO2-Abgabe und Mehrwertsteuererhöhung - konkrete Handlungsempfehlungen


Wie oben bereits angedeutet und thematisiert, wird in Deutschland ab dem ersten Januar 2021 erstmals eine CO2-Abgabe auf alle fossile Energieträger erhoben. 
Für uns Verbraucher bedeutet dies, dass ein Kubikmeter Erdgas und ein Liter Benzin um rund 6 Cent, ein Liter Diesel bzw. Heizöl rund 8 Cent teuerer werden.
Zusätzlich wird nach jetzigem Stand auch die Mehrwertsteuer wieder von 16 auf 19 Prozent angehoben.

Wichtig dabei ist zu wissen, dass es nicht entscheidend ist, wann das Heizöl bestellt, sondern wann es ausgeliefert wird. 
Erfolgt die Zustellung erst im Januar, muss der Händler die CO2-Abgabe und die höhere Mehrwertsteuer berechnen und an den Staat abführen!

Bereits jetzt ist ein erhöhtes Bestellaufkommen zu beobachten und die Anfragen häufen sich, ob eine Lieferung kurz vor Jahresfrist möglich ist.
Je nach Auslastung der Logistik und der Corona-Krankheits- bzw. Quarantänefällen ist dies regional sehr unterschiedlich.

Im Großraum Berlin und auch im Westen Deutschlands gibt es kaum mehr freie Liefertermine und die Preise haben hier in den letzten Tagen auch schon deutlich zugelegt. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Etwas entspannter ist die Lage derzeit noch im Süden und in weiten Teilen Hessens und Norddeutschlands. Auch im Osten sind vielerorts noch kurzfristige Auslieferungen möglich.

Wenn Sie sich gerade mit dem Gedanken tragen, den Tank noch vor Jahresfrist auffüllen zu lassen, können wir Ihnen dabei folgende konkrete Handlungsempfehlungen geben:

  • Ermitteln Sie über unseren Preisrechner zunächst den aktuellen Heizölpreis und die Lieferzeit für Ihren Ort.
  • Hielten sich die Preissteigerungen in Ihrem Gebiet in den letzten Tagen im Rahmen (maximal 3 bis 4 Cent pro Liter) und sind noch Lieferungen im alten Jahr ohne Eilzuschlag möglich, empfehlen wir weiterhin uneingeschränkt zum Kauf!
  • Müssen Sie für Ihren Ort in den letzten Tagen deutlich höhere Preisaufschläge feststellen, oder ist eine Lieferung im alten Jahr derzeit nur noch gegen Aufpreis möglich, sollten Sie gut abwägen, ob eine Bestellung sinnvoll ist. Meist hängt dies von der Höhe des Eilzuschlages ab, der auf den Literpreis umgerechnet werden sollte.
  • Ist eine Lieferung im alten Jahr - auch mit Eilzuschlag - nicht mehr sichergestellt, empfehlen wir aktuell nur zum Kauf, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Vorrat in nächster Zeit zu Neige gehen könnte. Aus rein preislicher Sicht ist schon jetzt absehbar, dass es in den wohl sehr nachfrageschwachen Januar- und Februarwochen großen Druck auf die Handelsmargen geben wird und dann eventuell günstiger als jetzt bestellt werden kann. Natürlich spielt dabei auch die Bestellmenge eine große Rolle. Je höher diese ist, desto niedriger ist natürlich auch der Literpreis.
Abschließend wollen wir nochmals mit etwas Abstand auf die Preisentwicklung der letzten Monate blicken und können mit Freude und Wohlwollen feststellen, dass die Heizöl-Notierungen nach wie vor auf einem äußerst attraktiven Niveau liegen und sich dies aller Voraussicht auch ab Januar nicht gravierend ändern wird. 

Sicherlich gute Nachrichten in dieser allgemein nicht leichten Zeit!




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