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Heizöl-Markt: Preistief im Sommerloch!

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N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Preistief im Sommerloch!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

das Interesse an Heizöl ist in diesen Tagen verständlicherweise relativ gering. Dabei sind die Preise so attraktiv wie seit Jahren nicht mehr
Warum das so ist und ob es in nächster Zeit auch so bleiben wird, beleuchten wir unter anderem in dieser Ausgabe unseres Newsletters.


Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


Die internationalen Rohölpreise haben sich in den letzten Wochen auf relativ hohem Niveau deutlich über der 40-Dollar-Marke stabilisieren können, nachdem die Notierungen Ende April zeitweise sogar unter 20 Dollar gefallen waren.



Die Gründe für den Anstieg sind vielfältig. Zum einen hat die OPEC+ Gruppe, in der neben den Mitgliedern des Kartells auch sehr wichtige Öl-Förderländer wie Russland organisiert sind, schnell auf den corona-bedingten Nachfrageeinbruch, reagiert und die Fördermengen drastisch heruntergefahren. 
Andererseits hat sich die Nachfrage in den letzten Wochen doch in den meisten Regionen wieder deutlich erholt, nachdem die zurückgehenden Infektionszahlen eine schrittweise Lockerung der Auflagen ermöglicht haben. 

Belegt wurde diese Entwicklung u. a. durch in letzter Zeit deutlich zurückgehende US-Ölbestände und den offiziellen Fördermengen der OPEC. Diese lag per Ende Juni nur noch bei gut 22 Millionen Barrel pro Tag. Im April produzierte man täglich noch über 30 Millionen Fass!
Auch die Zahl der aktiven US-Bohranlagen hat sich in den letzten Wochen weiter permanent, auf das niedrigste Niveau seit 15 Jahren reduziert. Die US-Ölproduktion lag zuletzt bei rund 11 Millionen Barrel pro Tag, vor dem Ölpreis-Crash wurden noch rund 13 Millionen Fass aus dem Boden gepumpt bzw. gepresst.

Vor einigen Tagen beschloss die OPEC+ Gruppe nun aber wieder eine Erhöhung der Produktion. Statt einer Drosselung von 9,6 Millionen Fass, sollen die Mengen ab dem ersten August nur noch um 7,7 Millionen Barrel pro Tag gekappt werden. Abzüglich der Verschiebungen bei einigen "Abweichlern" dürfte das realistische Förderplus aber nur bei rund 1,5 Millionen Fass pro Tag liegen.

Die große Frage ist aber nun, ob diese Maßnahme nicht zu voreilig war. 
Denn seit Wochen steigt bekanntlich die Zahl der Corona-Neuinfektionen vor allem in den USA, aber auch in Lateinamerika, in Zentralasien und nicht zuletzt auch in Indien dramatisch an.
In einigen Regionen der USA wurde die die Lockerungen zumindest teilweise schon wieder zurückgenommen und dies wird sicherlich auch in weiteren Regionen unabdingbar werden. 
Entsprechend dürfte dies auch der Ölnachfrage wieder einen Dämpfer verleihen, sodass nicht auszuschließen ist, dass die Rohöl-Notierungen bald wieder unter Druck geraten könnten. 

Wir gehen daher in nächster Zeit höchstens von stagnierenden Ölpreisen aus, wären aber auch nicht überrascht, wenn die 40-Dollar-Marke bald wieder nach unten durchbrochen werden würde.


+ preistreibende Faktoren 
      
  • OPEC+ Gruppe reduziert Förderkürzungen
  • Zahl der aktiven US-Bohranlagen auf niedrigstem Niveau seit 15 Jahren
  • Ölbestände stabilisieren sich
  • bullish zu wertende Monatsberichte
  • Hoffnung auf Corona-Impfstoff
  • unstabile politische Lage im Nahen Osten

- preisdrückende Faktoren        

  • Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt wieder deutlich an
  • Weltkonjunktur befindet sich in Rezession 
  • Libyen will Ölförderung wieder aufnehmen
  • extrem hohe Reservekapazitäten und Ölbestände
  • permanente Steigerung der Energieeffizienz  



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen


Während sich die Rohölpreise in den letzten Wochen weitgehend stabil entwickelt haben, geht der Trend beim Heizöl immer noch leicht nach unten
Die im März und April weit auseinandergegangene Schere zwischen Weltmarkt- und Inlandspreisen hat sich mittlerweile wieder vollständig geschlossen und die zuletzt sehr schwache Heizöl-Nachfrage hat zusätzlich stark auf die Händlermargen gedrückt.

Aus dem nachfolgenden Chart wird deutlich, dass es mit den Heizölpreisen eigentlich nur noch nach unten gehen kann, wenn auch die Rohölpreise oder aber der US-Dollar deutlich nachgeben werden. 



Beides scheint derzeit möglich, ist aber natürlich keinesfalls sicher.
Wie bereits eingangs ausführlich analysiert, sehen wir durchaus Chancen, dass die Öl-Futures in nächster Zeit wieder unter Druck kommen könnten und auch währungsbedingt sieht es gar nicht so schlecht aus.

Der Euro ist zuletzt im Vergleich zum US-Dollar auf das höchste Niveau seit rund eineinhalb Jahren angestiegen, was die Ölimporte für uns Europäer entsprechend verbilligt. 
Der Grund für die gute Performance unserer Gemeinschaftswährung ist wohl eher im schwachen "Greenback" zu suchen. 
Die Corona-Pandemie macht vor allem der US-Wirtschaft zu schaffen, während es in Asien schon wieder leicht nach oben geht. Auch in Europa gibt es erste Lichtblicke, die Entwicklung steht aber auch hier noch auf recht wackeligen Beinen.

Derzeit spricht also Vieles dafür, dass die Heizölpreise in nächster Zeit nochmals etwas nachgeben und somit ihren seit Jahresbeginn existenten "Bilderbuch-Abwärtstrend" fortsetzen können.



Es kann für Sie also durchaus sinnvoll sein, den Markt in nächster Zeit noch etwas zu beobachten und mit dem Bestellklick noch zu warten. 
Spätestens Ende August/Anfang September sollte dann aber rechtzeitig nachgeordert werden, denn die Lieferzeiten liegen vielerorts immer noch bei mehreren Wochen. Bekanntlich wird ab dem 1. Januar 2021 die CO2-Abgabe eingeführt und der Mehrwertsteuersatz wieder von 16 auf 19 Prozent erhöht. 
Beide Maßnahmen werden Heizöl nach dem Jahreswechsel um rund 10 Cent pro Liter verteuern.

Somit ist bereits jetzt absehbar, dass die Liefertermin im alten Jahr sehr schnell knapp werden.

Daher empfehlen wir dringend, nicht nur die Preise engmaschig zu verfolgen, sondern dabei auch die Lieferzeiten im Auge zu behalten. Bestellen Sie lieber etwas früher und gehen Sie damit sicher, dass Sie auch zuverlässig noch im alten Jahr beliefert werden können!
Es sollte sich auch die Bestellung einer kleineren Menge rechnen, da der zu erwartenden Preisaufschlag einfach zu groß ist.




Heizöl günstiger als Holzpellets!


Auch wenn die Preise für Holzpellets derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit rund zehn Jahren liegen, gibt es in diesen Wochen beim Brennstoffkosten-Vergleich zur einen Sieger: Heizöl!

Wie man aus nachfolgender Grafik des Pelletsportals holzpellets.net entnehmen kann, liegten die Heizölpreise seit April deutlich unter den Pellet-Notierungen. 



Derzeit beträgt der Preisvorteil von Heizöl im Vergleich zu Pellets im Bundesdurchschnitt beachtliche 18 Prozent

Weit abgeschlagen ist weiterhin Erdgas. Hier gab es bislang keine Auswirkungen durch die Corona-Krise bzw. den Crash der Ölpreise. 
Gasheizer zahlen derzeit gut 60 Prozent mehr für ihren Brennstoff als die Betreiber einer Ölheizung
Im Vergleich zu Pellets beträgt der Aufschlag aktuell rund 30 Prozent.




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