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Heizöl-Markt: Ruhiger Ausklang eines turbulenten Jahres!

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N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Ruhiger Ausklang eines turbulenten Jahres!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

das Jahr 2022 wird zweifelsohne in die Geschichte eingehen und dabei werden sicherlich wenig positive Zeilen zu schreiben sein - auch oder vor allem was den Energiemarkt anbetrifft. Ein kurzer Rückblick mit Ausblick!

Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt international


Schon zu Jahresbeginn wurde der Ton zwischen Russland und der "westlichen Welt" zum Thema Ukraine immer rauer und die Rohölpreise zogen immer weiter an. 
Der Markt forderte eine Risikoprämie ein für den Fall, dass es doch zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung kommen sollte, der damals aber von der Vielzahl der Ölhändler noch als unwahrscheinliches Szenario eingestuft wurde.

Diese wurden aber schnell eines besseren belehrt und als es dann tatsächlich zum gewaltsamen Übergriff Russlands auf die Ukraine kam, schnellten die Ölpreise nach oben.



Vor allem die Notierungen für Gasöl, dem unversteuerten Vorprodukt von Diesel und Heizöl, erreichten ein neues Allzeithoch, da sich die Versorgungslage vor allem in Europa innerhalb kürzester Zeit drastisch verschlechtert hat.

Tatsächlich fließt Öl aus Russland aber noch bis heute nach Europa, auch wenn die Importe hier massiv durch Sanktionen zurückgefahren wurde.

Rohöl ist aber nicht knapp, es muss(te) nur neue Wege finden. Während sich vor alle China, aber auch Indien über günstige Ware aus Russland freut, werden in Europa hohe Preise für mehr Rohöl aus Nordamerika und dem Nahen Osten gezahlt.
Da hierzulande die Raffineriekapazitäten seit Jahren knapp sind, ist vor allem der Preis für Gasöl und damit auch für Heizöl und Diesel überproportional gestiegen. 
Auch der schwache Eurokurs hat die Notierungen hierzulande deutlich verteuert.
Wann sich diese Schere wieder endgültig schließen wird ist schwer absehbar, bei Rohöl ist der Preis aber mittlerweile wieder auf Vorkriegsniveau gefallen.

Wir gehen davon aus, dass sich daran im nächsten Jahr nicht viel ändern wird, vorausgesetzt die politische Lage bleibt halbwegs stabil.

Große Unsicherheit gibt es angesichts der derzeit schlechten globalen Konjunkturentwicklung. Vor allem in Europa sind die Auswirkungen der hohen Energiepreise massiv zu spüren, aber auch die Wirtschaft in China schwächelt. Hier wurde erst kürzlich die Corona-Politik gelockert, ob das aber die Wende bringen wird, ist derzeit kaum absehbar.

+ preistreibende Faktoren:

  • Sanktionen gegen Russland
  • knappe Raffineriekapazitäten - hohe Gasölpreise
  • Energielage in Europa - Gasknappheit
  • Geschlossenes Auftreten der OPEC+ Länder

- preisdrückende Faktoren:

  • Globale Konjunkturentwicklung - mögliche Rezession
  • Hohe Energiepreise und Inflation
  • Energiekrise drückt mittel- und langfristig auf die Nachfrage




Heizöl-Markt national


Die Heizölpreise schossen nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine förmlich in die Höhe. Angstkäufe trieben die Notierungen kurzzeitig auf über 2 Euro pro Liter.
Dem schnellen Rückgang folgte eine monatelange leichte Aufwärtsbewegung die klar machte, dass es mit den günstigen Heizölpreisen bis auf Weiteres vorbei sein dürfte.
In den Sommermonaten machte zu den Ausfall russischer Öllieferungen auch noch Niedrigwasser der Binnenschifffahrt Probleme, sodass die Versorgung der Raffinerien und Tankläger bei einer extrem hohen Nachfrage zu einer gewaltigen Aufgabe wurde.
Entspannung kam erst im Laufe des Herbstes und mittlerweile stehen die Heizölpreise auf dem niedrigsten Niveau seit Kriegsausbruch.



Ob wir in absehbarer Zeit auch wieder Preise von unter einem Euro pro Liter sehen werden, ist schwer absehbar, rein rechnerisch gäbe es aber durchaus noch Potenzial nach unten, wie aus nachfolgender Grafik sehr schön zu erkennen ist.



Die Nachfrage legte - vor allem bei den Onlinebestellungen - in diesem Jahr kräftig zu. Viele Haushalte bestellten zweimal, oder sogar öfter. 
Diese "Salami-Taktik" ist besonders in Krisenzeiten nicht unbedingt verkehrt, reduziert sie doch das Risiko deutlich. 

Trotzdem dürften viele Heizölkunden mit ihrem Kauf nicht zufrieden sein, da doch sehr viel in den teueren Sommermonaten bestellt wurde.
Die Lieferzeiten sind bis heute noch auf einem sehr hohen Niveau, fehlt es der Branche doch an den nötigen Kapazitäten. Vor allem Tankwagenfahrer sind begehrt wie nie!

Im Vergleich zu anderen Brennstoffen wie Holzpellets und vor allem Erdgas hat sich Heizöl aber erstaunlich gut geschlagen, auch wenn sich die Notierungen auch hier zeitweise mehr als verdoppelt haben. Pellet- und Gaskunden mussten hier aber bis das Vierfache für ihren Brennstoff bezahlen. 

Wir hoffen, dass sich die Heizölpreise im Verhältnis den Rohölpreisen weiter angleichen können und die Notierungen im Jahr 2023 deutlich unter denen von 2022 liegen werden. Erwarten sollten wir es aber nicht!

Die besten Chancen auf einen guten Heizölpreis haben in jedem Fall gut informierte Ölheizer!
Bleiben Sie daher über www.fastenergy.de weiter eng am Ball.



Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in Jahr 2023!


Dies war es mit unserer Berichterstattung von den internationalen Ölmärkten und dem heimischen Heizöl-Markt in diesem Jahr, zumindest über unseren Newsletter.

Wir hoffen, dass wir Ihre Erwartungen erfüllen und Sie Ihren Tank trotz der widrigen Umstände zumindest zu halbwegs günstigen Konditionen füllen konnten. Vielen Dank für Ihr Interesse!

Auch im nächsten Jahr wollen wir Sie wieder über unsere täglichen Marktberichte und diesen monatlich erscheinenden Newsletter auf dem Laufenden halten und würden uns sehr freuen, wenn Sie unseren Service regelmäßig nutzen. 

Denn die größte Ersparnis beim Heizölkauf liegt ja bekanntlich in der Wahl des richtigen Zeitpunktes, was sich auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll bewahrheitet hat!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2023.

Bleiben Sie gesund!

Ihr FastEnergy-Team






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