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Heizöl-Markt: Sorge um Bankensektor bringt neue Tiefstände!

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N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Sorge um Bankensektor bringt neue Tiefstände!

Sehr geehrte(r) Heizöl-Interessent(in),

die Heizölpreise haben sich in den letzten Wochen weiterhin sehr verbraucherfreundlich entwickelt und sind derzeit so günstig wie seit über einem Jahr nicht mehr. 
Der Grund hierfür ist aber leider weniger erfreulich .....



Ölmarkt international


Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben in den letzten zwei Wochen deutlich nachgegeben und stehen derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit Dezember 2021.



Auslöser für den Rückgang waren neue Probleme im Bankensektor, die für große Unsicherheit an den Börsen gesorgt haben.
Zunächst ging die us-amerikanische Silicon Valley Bank Pleite, dann wurde dort auch noch die Signature Bank geschlossen, die mittlerweile an eine New Yorker Regionalbank verkauft wurde.
Für wesentlich größeres Aufsehen sorgten aber die Probleme bei der zweitgrößten Bank der Schweiz. Die Credit Suisse wird wohl vom Branchenprimus und Konkurrenten UBS übernommen. 
Was bleibt ist die Angst vor einer Finankrise 2.0.

Der Mix aus Unsicherheit und steigenden Zinsen bietet kein gutes Umfeld für Wachstum und Investitionen und dürfte der Konjunkturentwicklung deutlich schaden. 
In Folge ist natürlich mit einer schwächeren globalen Ölnachfrage zu rechnen.

Die Bedenken, dass der Ölmarkt in nächster Zeit unterversorgt sein könnte, haben sich somit verringert, zumal auch die russische Ölproduktion zumindest nicht gravierend zurückgegangen ist und die OPEC+ zuletzt wieder etwas mehr gefördert hat.

Die Streiks in Frankreich passieren zu einem Zeitpunkt, wo die Heizöl-Nachfrage nicht besonders hoch ist und sollten auch nur ein zeitlich befristetes Problem sein.

Insgesamt gestaltet sich die Prognose zum weiteren Verlauf der Ölpreise derzeit aber sehr schwierig. 
Sollte es aber keine neuen Hiobsbotschaften vom Bankensektor geben, werden sich die Futures aber wohl auf dem aktuellem Niveau zumindest stabilsieren können.


+ preistreibende Faktoren:

  • Ausfall russischer Öl- und Gaslieferungen
  • Starke Nachfragebelebung in China und Indien
  • Gasmarkt in Europa muss neu versorgt werden
  • Streiks in Frankreich
- preisdrückende Faktoren:

  • Sorge vor neuer Finanzkrise
  • Steigende Zinsen
  • Schwache globale Wirtschaftsentwicklung
  • Energiekrise drückt mittel- und langfristig auf die Nachfrage



Heizöl-Markt national


Hierzulande haben sich die neuen Turbulenzen am Bankensektor und der damit verbundene Rückgang der Rohölpreise positiv auf die Heizöl-Notierungen ausgewirkt, wie dies im nachfolgenden Chart sehr schön abzulesen ist.



Der relativ milde Winter hat in Verbindung mit den Sparanstrengungen der Ölheizer zu einem geringeren Verbrauch und in Folge zu einem recht moderaten Bestellaufkommen geführt, sodass sich auch die Lieferzeiten derzeit auf einem niedrigen Niveau befinden.
Preisrückgänge wie zuletzt werden aber durchaus zu Nach- bzw. Bevorratungskäufen genutzt, was angesicht der immer noch recht labilen Lage am Energiemarkt sicherlich auch eine gute Entscheidung ist.

Die neuen Streiks in Frankreich, die auch den Raffineriesektor betreffen, wirken sich bislang zwar noch kaum auf unseren Heizöl-Markt aus, könnten aber sicherlich bald wieder ein Thema sein.

Außerdem bleibt die Versorgungslage in Europa gerade in diesem Jahr weiter eine große Herausforderung. Es darf nicht vergessen werden, dass unsere Gasspeicher im letzten Jahr noch weitgehend von Russland befüllt worden sind.

Daher raten wir sicherheitsorientierten Ölheizern auf aktuellem Niveau zum Kauf. Wer das Risiko nicht scheut, kann den Markt natürlich weiter beobachten und auf fallende Notierungen hoffen.

Am besten Sie lassen sich jetzt die aktuellen Heizölpreise für Ihre Region berechnen und bleiben über www.fastenergy.de stets informiert.



Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de



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