DE · fastenergy.de

Heizöl-Markt: Spannender Herbst!


This email was sent

Is this your brand on Milled? Claim it.

N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Spannender Herbst!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

die Heizölpreise blieben erfreulicherweise auch in den letzten Wochen auf einem äußerst attraktiven Niveau und viele Verbraucher haben ihre Tanks mittlerweile aufgefüllt. 
Im Herbst dürfte es nun wieder spannend werden und größere Kursbewegungen sind nicht auszuschließen. Wir erläutern heute u. a. die Gründe hierfür.


Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


Die Rohölpreise haben sich seit Mitte Juni nicht mehr stärker bewegt und die für Europa maßgebenden Futures der Ölsorte "Brent" pendeln seit dieser Zeit meist zwischen 40 und 45 US-Dollar pro Barrel.



Natürlich ist es gut vorstellbar, dass dies auch in den nächsten Wochen so weitergehen wird, aber es könnte durchaus auch wieder etwas mehr Bewegung in den Markt kommen.
Denn die Corona-Pandemie tritt in eine neue, wohl entscheidende Phase ein. Während im Winter eigentlich nur Asien und hier speziell China betroffen war, im Frühjahr Europa mit großen Lockdowns zu kämpfen hatte, gab es im Sommer die größten Probleme in Nord- und Südamerika und auch in Indien. 
Nun ist in Europa gerade die zweite Welle im vollen Gange und es drohen wieder stärkere Beschränkungen, während die Neuinfektionen in den anderen Regionen weiter hoch bleiben. Global gibt es derzeit bis zu 400.000 neue Fälle täglich, im Frühjahr lag die Zahl noch bei knapp 100.000. 
Wir treten also gerade in eine neue Dimension der Pandemie ein und es ist völlig offen, wie sich diese weiter entwickeln und auch, wie die Politik darauf reagieren wird.
Somit gibt es wieder große Fragezeichen, gerade was die globale Ölnachfrage anbetrifft. 

Auf der Angebotsseite hat sich zuletzt auch einiges getan. Nicht nur, dass das OPEC-Förderabkommen ab Anfang August wieder etwas gelockert wurde, auch die Wiederaufnahme der libyischen Ölförderung hat die Verfügbarkeit und damit den Mengendruck deutlich erhöht. 
Zwar kann ein Großteil durch die sich weiter langsam erholende Nachfrage vom Markt derzeit noch aufgenommen werden, doch ob dies auch in den nächsten Wochen der Fall sein wird, muss sich - wie oben ausführlich thematisiert - erst noch zeigen.

Aktuell wird am Markt fleißig darüber spekuliert, ob die für Januar geplante weitere Lockerung der Fördermengenbegrenzung auch tatsächlich umgesetzt werden kann oder aber nochmals um einige Monate nach hinten verschoben werden muss. 
Die nächste Vollversammlung der am OPEC-Förderabkommen beteiligten Länder ist für November/Dezember geplant und bietet ebenfalls großes Überraschungspotenzial.

Und natürlich steht Anfang November die Präsidentschaftswahl in den USA an. 
Auch wenn sich dies nicht sofort auf den Ölmarkt auswirken dürfte, könnte es im Falle der Abwahl von Donald Trump zu einigen strategischen Veränderungen in der Außenpolitik der USA kommen. Nicht nur die Sanktionen gegen den Iran würden wohl auf den Prüfstand kommen, auch die die Wirtschaftsbeziehungen zu China könnten in neue Richtungen gelenkt werden.

Es wird also in den nächsten Wochen spannend werden und eine Veränderung der Ölpreise ist in beide Richtungen gut möglich.

+ preistreibende Faktoren 
      
  • OPEC+ Gruppe könnte Förderanhebung aussetzen
  • US-Ölförderung bleibt auf relativ niedrigem Niveau
  • Globale Ölbestände stabilisieren sich
  • Ölbestände in den USA zuletzt deutlich gefallen
  • Hoffnung auf Corona-Impfstoff

- preisdrückende Faktoren        

  • Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt global weiter stark an
  • Libyen hat Ölexporte wieder aufgenommen
  • Weltkonjunktur befindet sich in Rezession 
  • Spannungen zwischen den USA und China
  • extrem hohe Reservekapazitäten und Ölbestände
  • permanente Steigerung der Energieeffizienz  



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen!


Wie vor rund einem Monat in der letzten Ausgabe unseres Newsletters prognostiziert, haben die Heizöl-Notierungen die Tiefstände mittlerweile hinter sich gelassen und eine Bodenbildung vollzogen.
In den letzten Wochen war ein leichter Aufwärtstrend erkennbar, der sich durchaus auch in den nächsten Wochen fortsetzen könnte.



Dafür spricht die Erfahrung aus den letzten Jahren, aber auch die Möglichkeit, dass die OPEC+ Gruppe das Angebot weiter einschränkt und es zu einem Anstieg der Rohölpreise kommen könnte.



Es ist aber sicherlich auch ein anderes Szenario denkbar, denn so wie es jetzt aussieht, wird es auch in Europa wieder verstärkt zu Corona-Beschränkungen und neuen, zumindest regionalen Lockdowns kommen, was natürlich auch die Ölnachfrage entsprechend beeinflussen wird.

Auch die Tatsache, dass bereits in den Frühjahrs- und Sommermonaten überdurchschnittlich viel Heizöl geordert wurde und somit die Verbrauchertanks im Schnitt sehr gut gefüllt sind, könnte etwas auf die Preise drücken.

Einen Sondereffekt, der derzeit aber noch schwer abschätzbar ist, könnte die neue CO2-Abgabe bringen, die ja zum 1. Januar 2021 erstmals wirksam werden wird. 
Zusammen mit der Mehrwertsteuererhöhung wird diese einen Mehrpreis von rund 9 Cent pro Liter verursachen, was in den nächsten Wochen eventuell nochmals einen Nachfrageschub am heimischen Heizöl-Markt auslösen könnte.

Wie sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar entwickeln wird ist ebenfalls alles andere als gewiß. Neben der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie steht ja auch noch der EU-Austritt Großbritanniens, geregelt oder eben ungeregelt auf der Agenda und auch die Präsidentschaftswählen in den USA könnten durchaus Einfluss auf den Devisenmarkt nehmen.

Wo man also hinblickt, gibt es Fragezeichen und so gestaltet sich eine Prognose zum weiteren Verlauf der Heizölpreise derzeit äußerst schwierig.
Am wahrscheinlichsten ist wohl ein weiterer Seitwärtstrend, aber fix ist nix!

Am besten Sie berechnen sich gleich hier und jetzt den aktuellen Heizölpreis für Ihren Ort und entscheiden für sich selbst, ob Sie noch warten, oder gleich nachordern. 

Fakt ist, dass man auf dem aktuellen Niveau nur wenig falsch machen kann!
Aus unserer Sicht lohnt sich derzeit durchaus auch die Bestellung einer Kleinmenge.



CO2-Abgabe endgültig beschlossen - das sind die Folgen für uns Verbraucher!


Am 8. Oktober hat der Bundestag nun endgültig die Einführung einer Abgabe auf den Ausstoß von Treibhausgasen beschlossen.

Konkret heißt das, dass sich ab dem 1. Januar 2021 nicht nur Heizöl, sondern auch Erdgas und fossile Kraftstoffe schrittweise bis 2025 verteuern werden.
Im ersten Jahr beträgt der CO2-Preis 25 Euro pro Tonne, dieser soll dann schrittweise auf 55 Euro pro Tonne ansteigen.

Für die Betreiber einer Ölheizung, aber auch für Autofahrer bedeutet dies umgerechnet ab Januar nächsten Jahres eine Mehrbelastung von rund 8 Cent pro Liter Heizöl bzw. Diesel. 
Bei einem Jahresverbrauch von 2.500 Litern ergeben sich also zusätzliche Heizkosten von rund 200 Euro pro Jahr! Auch die Betreiber einer Gasheizung müssen sich auf rund 150 Euro pro Jahr mehr einstellen.

Da Ölheizer aber selbst bestimmen können, wann und zu welchen Preis sie ihr Heizöl beziehen, haben diese den Vorteil, mit einem vollen Tank in das neue Jahr gehen und sich somit einen Teil der Abgabe durch rechzeitiges Bestellen sparen zu können.

Daher sollten in nächster Zeit nicht nur die Heizölpreise, sondern auch die Lieferzeiten gut im Auge behalten werden.

Nur wer die Lieferung noch im alten Jahr in Empfang nehmen kann, spart sich die CO2-Abgabe und natürlich auch die Mehrwertsteuererhöhung von 16 auf dann wieder 19 Prozent!




Sie können den Newsletter jederzeit deaktivieren, indem Sie auf nachfolgenden Link klicken: Newsletter abmelden
FastEnergy GmbH • Schwedenschanze 14 • D-84130 Dingolfing • Telefon: + 49 (0) 87 31 / 74 09 62 - 0 • Telefax: + 49 (0) 87 31 / 74 09 62 - 2 • E-Mail: [email protected] • Internet: www.fastenergy.de • Geschäftsführer: Josef Weichslberger, Frank Gehret • Registergericht: Amtsgericht Landshut • Registernummer: HRB 6090 • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 228442599
Startseite | Impressum | Kontakt | AGB | Datenschutz

Recent emails from fastenergy  See more

Are you sure?

Lists help you organize the brands that you care about. Your lists are private to you.