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Heizl-Markt: Doch kein l im berfluss - Rohlpreise auf Langzeithoch!


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N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Doch kein Öl im Überfluss - Rohölpreise auf Langzeithoch!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

die Erwartung, dass es im ersten Quartal des neuen Jahres zu einer deutlichen Überversorgung am Ölmarkt kommen wird, hat sich bislang leider nicht bewahrheitet und die Ölpreise steigen und steigen.
Die Gründe hierfür erfahren Sie unter anderem in dieser Ausgabe unseres Newsletters.


Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


Die für das erste und zweite Quartal des neuen Jahres erwartete "Ölschwemme" ist zumindest zu Beginn des neuen Jahres ausgeblieben.
An den internationalen Warenteminmärkten haben die Rohölpreise in den letzten Tagen und Wochen in Folge leider wieder deutlich angezogen, was aus nachfolgendem Chart sehr schön abzulesen ist. 
Mittlerweile ist sogar den höchsten Stand seit Herbst 2014 erreicht.



Während sich die neue Omikron-Variante des Coronavirus bislang kaum spürbar auf die globale Ölnachfrage ausgewirkt hat, gibt es leider schon wieder Probleme auf der Angebotsseite.

Vor allem die deutlichen Förderausfälle in Libyen haben dem Markt um die Jahreswende stark zu schaffen gemacht. Hier gab es teilweise einen Rückgang der täglichen Öllieferungen von bis zu 600.000 Barrel pro Tag, was fast die Hälfte der normal üblichen Förderung des Landes ausmacht. 
Wartungsarbeiten, schlechtes Wetter, aber vor allem auch politische Unruhen waren für den ernormen Rückgang verantwortlich. 
Mittlerweile hat sich die tägliche Produktion wohl wieder auf gut eine Million Barrel erhöht, aber die Unsicherheit bleibt.

Gleiches gilt für Kasachstan. Hier sind nach Ausschreitungen mittlerweile über 200 Todesopfer zu beklagen. Die Sorge, dass bei einer weiteren Eskalation der Lage auch die Ölindustrie betroffen sein könnte, scheint durchaus berechtigt zu sein.

Aber auch die OPEC+ Gruppe, die ja seit August letzten Jahres die offizielle Fördermenge monatlich um 400.000 Barrel pro Barrel angehoben hat und dies auch im Februar fortführen will, ist nicht ganz unbeteiligt an der Preisentwicklung der letzten Zeit. 
Problem ist, dass die zugeteilten Quoten von vielen Mitgliedsländern schlicht nicht eingehalten werden können und eine mögliche interne Kompensation bislang ausgeblieben ist.
Nach Schätzungen der Commerzbank sind im Dezember über 400.000 Barrel pro Tag weniger gefördert worden, als dies eigentlich genehmigt und somit auch geplant war.

Die Krise am Gasmarkt befeuert zusätzlich die Ölnachfrage und so rechnen einige Marktexperten, dass die internationalen Ölpreise schon bald die 100-Dollar-Marke erreichen werden - trotz der von den USA initierten länderübergreifenden Freigabe von strategischen Ölreserven.

Ob es tatsächlich dazu kommt, dürfte hauptsächlich in Asien entschieden werden. Sollte die Omikron-Welle auch China mit voller Wucht treffen und es hier zu weiteren Lockdowns in ganzen Metrolpolen kommen, dürfte dies sicherlich bremsend auf die Futures wirken.

Aber egal ob die 100-Dollar-Marke erreicht wird ober nicht, ein deutlicher Rückgang der Rohölpreise, der noch vor einigen Wochen von vielen Experten für wahrscheinlich gehalten worden war, ist derzeit leider in weiter Ferne.

+ preistreibende Faktoren 
      
  • OPEC+ Gruppe kann vereinbarte Fördermengen teilweise nicht einhalten
  • Förderausfälle in Libyen
  • US-Ölförderung weiter deutlich unter Vorkrisenniveau
  • Globale wirtschaftliche Erholung
  • Atomverhandlungen mit dem Iran kommen kaum voran

- preisdrückende Faktoren        

  • Neue Corona-Beschränkungen und Lockdowns
  • Länderübergreifende Freigabe strategischer Ölreserven
  • Konjunkturentwicklung leidet unter hohen Rohstoffkosten und Lieferengpässen
  • Klimakrise drückt mittel- und langfristig auf Nachfrage



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen


Die Heizölpreise hierzulande können sich natürlich den gestiegen internationalen Ölpreisen nicht entziehen und steigen - trotz einer eher verhaltenen Nachfrage - immer weiter an.
Mittlerweile stehen die Notierungen auch hier nur noch knapp unterhalb eines neuen Langzeithochs. Von einem zu Jahresbeginn oft üblichen Preisrückgang ist in diesen Tagen leider nichts zu sehen.



Die Tatsache, dass sich die Heizölpreise im Vergleich zu anderen Brennstoffen dabei in letzter Zeit noch sehr gut entwickelt haben - siehe unten - ist für die Ölheizer dabei wohl eher nur ein schwacher Trost.
Viele Verbraucher bestellen in diesen Tagen nur eine Kleinmenge, um noch über den Winter zu kommen. 
Diese Taktik ist durchaus nachvollziehbar, bietet sie doch die Möglichkeit, den Markt über die Sommermonate zu beobachten und bei einem Rückgang den Tank zu besseren Konditionen füllen. 

Ob diese Strategie aufgehen wird, kann man natürlich erst im Nachhinein sagen, die Chancen stehen aber nicht schlecht. 
Denn die aktuelle Hausse an den Rohstoffmärkten und auch die in vielen Bereichen zu beobachtenden Lieferengpässe dürften sich im Laufe des Jahres dämpfend auf die Konjunkturentwicklung und somit auch auf die Ölpreise auswirken.
Außerdem sind die hohen Preise vor allem in den USA politisch nicht gewünscht und so wird die Biden-Administration wohl alle Hebel in Bewegung setzen, um hier im Laufe der nächsten Wochen und Monate eine Entlastung der Verbraucher zu erreichen.

Die aktuell recht hohen Preise und auch die im bisherigen Januar-Verlauf viel zu milden Temperaturen haben aber den erfreulichen Nebeneffekt, dass die Lieferzeiten mittlerweile wieder auf ein für diese Jahreszeit durchaus niedriges Niveau gefallen sind.



In den nächsten Wochen dürfte die Lage an den internationalen Rohstoffmärkten durchaus noch angespannt bleiben und von daher sehen wir auch für die Heizölpreise hierzulande nur wenig Potenzial nach unten.
Allerdings gibt es, wie bereits erläutert, die durchaus berechtigte Hoffnung, dass die Notierungen in den Sommermonaten, vielleicht auch schon im Frühjahr wieder etwas nachgeben könnten.

Am besten Sie verfolgen unter www.fastenergy.de/heizoelpreise stets die aktuelle Preisentwicklung für Ihren Ort. Nutzen Sie dabei auch gerne unser kostenloses Preisabo oder/und unser ebenfalls kostenloses Wunschpreissystem.



Brennstoffkosten im Vergleich


Nicht nur die Heizölpreise sind in letzter Zeit deutlich angestiegen, noch schlimmer tifft es die Verbraucher die mit Erdgas heizen.  Aber auch die Betreiber einer Holzpellets-Anlage sehen sich mit einem kräftigen Anstieg der Pelletspreise konfrontiert.

Hier sind die Preise in den letzten Wochen förmlich explodiert, was sehr schön aus der aktuellen Heizkostenvergleichsdarstellung des Pelletportals www.holzpellets.net hervorgeht.



Während die Gaspreise derzeit rund 25 Prozent über den Heizöl-Notierungen liegen, fällt auch der Preisvorteil für Betreiber einer Pelletheizung immer weiter zusammen und liegt aktuell nur noch bei 5 bis 10 Prozent, je nach Preiserhebungsquelle. 

Hier sind zudem Lieferzeiten von mehreren Wochen zu beklagen, da Produktion, Logisik und Handel anscheinend mit dem schnellen Marktwachstum überfordert sind - nicht zuletzt auch wegen Fahrer- und Fahrzeugmangel.

Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich der Brennstoffkostenvergleich hier weiter entwickeln wird. Wir bleiben für Sie am Ball!




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