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Heizl-Markt: Heisser Herbst zu erwarten!

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N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Heisser Herbst zu erwarten!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

nun ist der Sommer endlich da und verständlicherweise denken nur die Wenigsten an die bereits in etwa drei Monaten schon wieder beginnende Heizperiode.
Warum dies gefährlich ist, wollen wir unter anderem in dieser Ausgabe unseres Newsletters beleuchten.


Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


Die internationalen Ölpreise kennen in den letzten Wochen und Monaten nur noch eine Richtung! Seit die verfügbaren Impfstoffe auf ein Ende der Corona-Pandemie hoffen lassen und die Beschränkungen in den allermeisten Regionen der Welt wieder weitgehend aufgehoben werden, geht es auch mit dem Ölbedarf und in Folge leider auch mit den Ölpreisen wieder deutlich nach oben.



Und eine Ende der Preisspirale ist leider nicht in Sicht. Die rasant steigende Nachfrage nach Öl und Ölprodukten wird in diesen Tagen und Wochen nur unzureichend auf der Angebotsseite abgedeckt. 

Die OPEC+ Gruppe hat zwar im April beschlossen, die Ölfördermengen ab Mai bis Juli schrittweise um gut zwei Millionen Barrel pro Tag zu erhöhen, dies reicht nach jetzigem Stand der Dinge aber bei Weitem nicht aus.
Auch, weil die US-Schieferölindustrie weiter nur sehr zögerlich wieder Tritt fassen kann. Diese ist im hohen Maße von Privatinvestitionen abhängig, die nach dem Ölpreis-Schock vom März letzten Jahres nicht mehr so locker fließen wie vor der Krise.

Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen lag zu Beginn des Jahres 2019 noch bei knapp 900, derzeit sind es lediglich 373 Einheiten. 
Bei der Zahl der gebohrten, aber noch nicht fertig gestellten Ölquellen (DUC`s) geht der Trend immer noch steil nach unten, was erwarten lässt, dass die US-Ölproduktion auch in den nächsten Monaten deutlich unter dem Rekordausstoß von knapp 13 Millionen Barrel pro Tag bleiben wird. Derzeit liegt die US-Ölförderung bei gut 11 Millionen Fass pro Tag.

Auch auf zusätzliche Mengen aus dem Iran wird man wohl noch einige Monate warten müssen. 
Die Verhandlungen über die Wiederaufnahme des Atomabkommens von 2015 laufen zwar weiter, bislang wurde aber noch kein Durchbruch erzielt. Nun wurde in der islamischen Republik am vergangenen Freitag auch noch ein neuer Präsident gewählt, sodass es durchaus zu weiteren Verzögerungen kommen könnte. 
Die meisten Marktexperten rechnen daher erst Anfang nächsten Jahres mit einer deutlichen Steigerung der Ölexporte aus dem Iran.

So geht es mit den globalen Ölbeständen wohl auch in den nächsten Wochen und Monaten weiter bergab und mit den Ölpreisen entsprechend nach oben.
Vorausgesetzt die OPEC+ Organisation bleibt mit den Mengenanpassungen konservativ, was nach heutigem Stand der Dinge zu erwarten ist.

Aber nur wenn es zu einer kräftigen Erhöhung des Ölausstoßes seitens der organisierten Ölförderländer kommen würde, gäbe es aus unserer Sicht eine reele Chance, dass sich die Notierungen stabilisieren oder sogar wieder nach unten entwickeln könnten.

+ preistreibende Faktoren 
      
  • Ölnachfrage zieht weiter kräftig an
  • OPEC+ Gruppe hebt Fördermengen nur zögerlich an
  • US-Ölförderung deutlich unter Vorkrisenniveau
  • Globale Ölbestände gehen deutlich zurück
  • Corona-Infektionszahlen global auf dem Weg nach unten
  • Unsichere Lage in Libyen

- preisdrückende Faktoren        

  • Iran könnte bald wieder mehr Öl liefern 
  • Hohe Reservekapazitäten der OPEC-Länder
  • Unsicherheiten bezüglich neuer Virus-Mutationen
  • permanente Steigerung der Energieeffizienz/ Elektrifizierung



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen


Wenn man sich die Entwicklung der internationaeln Ölpreise betrachtet ist es klar, dass auch die Heizöl-Notierungen hierzulande nur in eine Richtung gehen können.
Innerhalb von nur einem Monat haben sich die Heizölpreise um gut sieben Prozent verteuert, seit Jahresbeginn sogar um deutlich über 20 Prozent.



Neben den kräftig gestiegenen Rohölpreisen ist in letzter Zeit auch ein immer stärkerer US-Dollar für diese Entwicklung verantwortlich.
Anlässlich der letzten US-Notenbanksitzung deutete Fed-Chef Jerome Powell an, dass die Zinsen in den Vereinigten Staaten schon im nächsten Jahr steigen werden. Mit einem Ausstieg aus den Anleihekaufprogrammen könnten eventuell sogar schon in diesem Jahr, also bereits in wenigen Monaten begonnen werden. 
Der Grund ist die gute Wirtschaftsentwicklung in den letzten Monaten und eine deutlich gestiegene Inflation!

Entsprechend hat der US-Dollar im Vergleich zum Euro in den letzten Tagen massiv an Wert gewonnen, was die Importe des in Dollar gehandelten Öls für uns Europäaer natürlich entsprechend verteuert.



Mittlerweile haben die Heizöl-Notierungen den höchsten Juni-Stand seit 2017 erreicht und liegen auch deutlich über dem Durchschnittspreise der letzten drei Jahre und knapp über dem Schnitt der letzten zehn Jahre.



Diese Entwicklung wurde obendrein begleitet von einer extrem schwachen Inlandsnachfrage, die wir nachfolgend nochmals separat behandeln werden.
Dies verdeutlicht, dass die Entwicklung der Heizölpreise nichts mit Sommer oder Winter und nur wenig mit der Inlandsnachfrage zu tun hat, was wir an dieser Stelle schon des Öftern betont haben.

Wie geht es nun weiter am Heizöl-Markt? Wir befürchten, dass die Notierungen in den nächsten Wochen und Monaten noch weiter anziehen werden und im Herbst mit einer deutlich steigenden Inlandsnachfrage noch einen weiteren leichten Schub nach oben bekommen könnten.

Daher raten wir vor allem sicherheitsorientierten Ölheizern, die Bestellung nicht mehr auf die lange Bank zu schieben und möglichst noch in der ersten Jahreshälfte zu bestellen.

Am besten Sie lassen sich gleich hier und jetzt den aktuellen Heizölpreis für Ihren Ort berechnen!



Verbrauch plus 10 Prozent - Nachfrage minus 45 Prozent!


Nach aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist der Heizöl-Absatz in Deutschland in den ersten vier Monaten im Vergleich zum Schnitt der Jahre 2016 bis 2020 um rund 45 Prozent zurückgegangen
In den Monaten Mai und dem bisherigen Juni war keinerlei Belebung zu verspüren. Eher im Gegenteil - derzeit befindet sich der Markt in einem absoluten Sommerloch!

Dies ist auch keine große Überraschung, denn die Verbrauchertanks waren aufgrund der im letzten Jahr sensationell niedrigen Heizölpreise und der neuen CO2-Abgabe zu Jahresbeginn größtenteils bis zum Rand gefüllt.

Doch der Winter zeigte sich hartnäckig und so mussten die meisten Haushalte bis Ende Mai durchheizen, was im Vergleich zum letzten Jahr zu einem Mehrbedarf von rund 10 Prozent geführt hat. 

Dies dürfte dazu führen, dass die meisten Tanks nun doch soweit geleert sind, dass ein Nachtanken vor dem Winter erforderlich ist, zumal ja zum Jahreswechsel die nächste Verteuerung durch die zweite Stufe der CO2-Abgabe ins Haus steht.

Daher rechnen wir spätestens ab Ende August, eventuell Anfang September mit einem deutlichen Anstieg der Heizöl-Nachfrage, die sich sicherlich nicht nur negativ auf die Preisentwicklung auswirken, sondern natürlich auch die Lieferzeiten sprunghaft nach oben treiben wird. 
Um Leerstände zu vermeiden, werden oft teuere Eillieferungen geordert werden müssen.

Daher nochmals der Appell, mit der Heizölbestellung nicht mehr zu lange zu warten. 
Die Aussichten auf eine kurzfristige Trendwende am Ölmarkt sind sehr schlecht, sodass sich die Konditionen im weiteren Verlauf des Jahres mit hoher Wahrscheinlichkeit leider wohl noch verschlechtern werden.

In der langfristigen Betrachtung ist das aktuelle Preisniveau sicherlich nicht unattraktiv, auch wenn der kräftige Anstieg der letzten Monate dies anders empfinden lässt.






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