DE · fastenergy.de

Heizöl-Markt: Hohe Preise und Unsicherheit bleiben!


This email was sent

Is this your brand on Milled? Claim it.

N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Hohe Preise und Unsicherheit bleiben!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

die Situation an den internationalen Energiemärkten hat sich in den letzten Wochen leider nicht verbessert! Im Gegenteil - die Heizölpreise stehen deutlich höher und es gibt weiterhin große Unsicherheiten im Markt ...

Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


Die Energieversorgung in Europa steht weiterhin auf sehr wackeligen Beinen und dies ist natürlich auch am Ölmarkt deutlich spürbar.
Zwar zeigen sich die Rohölpreise in den letzten Wochen halbwegs stabil, aber bei den Produkt-Notierungen waren teilweise wieder starke Aufschläge zu beobachten.
Der nachfolgende Chart zeigt die Entwicklung bei Gasöl, dem unversteuerten Vorprodukt von Heizöl bzw. Diesel.



Der Markt ist durch den Krieg in der Ukraine und den damit verbundenen Sanktionen gegen Russland, dem drittgrößten Ölproduzenten der Welt, völlig aus den Fugen geraten.
Versorgungswege bzw. -ströme, die seit Jahrzehnten zuverlässig Öl- und Gaslieferungen gebracht haben, sind plötzlich nicht mehr verfügbar und müssen kurzfristig durch andere ersetzt werden.
Vor allem bei Gas ist dies extrem schwierig, da die Versorgung hier leitungsgebunden ist, also über Pipelines aus dem Osten erfolgt.
Diese dreht Russland in diesen Tagen aber erstmals zu und so kommt in Frankreich mittlerweile gar nichts mehr, in Deutschland, Österreich und Italien deutlich weniger an als üblich. Ein erster Vorgeschmack auf das, was (im Winter) noch kommen könnte.

Dies wirkt sich zumindest auch teilweise auf andere Produkte aus, wie zum Beispiel Gasöl, mit dem ersatzweise auch Gaskraftwerke betrieben werden können. In Folge ziehen natürlich auch die Preise für Heizöl und Diesel an.
Außerdem soll schon bald das Ölembargo greifen und russisches Öl nur noch über den Seeweg mittels Tankschiffe bezogen werden. Aber auch das könnte zum Problem werden, da die EU diese Lieferungen nicht mehr versichern will. Die US-Regierung warnte kürzlich ganz offen vor einem Preisschock!

Und leider gibt es noch weitere Baustellen! 
In Libyen musste die Ölproduktion wegen politische Unruhen nahezu vollständig gestoppt werden. Dadurch verringerte sich das Angebot am globalen Ölmarkt zeitweise um rund eine Million Barrel pro Tag!
Zudem fehlt es weltweit an Raffineriekapazitäten, sodass es gerade bei der Produktion von Benzin und Destillaten immer wieder zu Engpässen kommt.
Allein China hat, auch in Folge politischer Entscheidungen, in den ersten fünf Monaten dieses Jahres rund 40 Prozent weniger Produkte exportiert.
Und zu guter Letzt zeichnet sich auch weiterhin keine Lösung im Atom-Streit mit dem Iran ab. Im Gegenteil, die USA hat wieder neue Sanktionen gegen Teheran verhängt.

Dem gegenüber steht die große Sorge über die weitere Entwicklung der globalen Konjunktur. Der hohe Inflationsdruck und die dadurch stark steigenden Zinsen treiben den Börsianern den Angstschweiß auf die Stirn. Hinzu kommen die gestörten Lieferketten, auch wegen des Ukraine-Krieges, vor allem aber wegen der Null-Covid-Politik in China und eben die hohen Ölpreise.
Auch die Ankündigung Russlands, die Ölförderung im Juni weiter zu erhöhen, könnte auf die globalen Rohölpreise drücken.

Unterm Strich überwiegen aber eindeutig die bullishen Faktoren, sodass davon auszugehen ist, dass die Rohölpreise bestenfalls weiterhin auf dem aktuellen Niveau bleiben.

+ preistreibende Faktoren 
      
  • Krieg in der Ukraine - Sanktionen gegen Russland - Energiekrise
  • OPEC+ Gruppe kann Förderziele nicht erreichen
  • Unsichere Lage in Libyen und in Nahost
  • US-Ölförderung wächst nur langsam
  • Globale Ölbestände auf niedrigem Niveau
  • Atomabkommen mit dem Iran vor dem Aus

- preisdrückende Faktoren        

  • Globale Konjunktur leidet unter steigenden Zinsen, hohen Rohstoffkosten und Lieferengpässen
  • Null-Covid-Strategie in China
  • Russland will mehr Öl fördern
  • Klimakrise drückt mittel- und langfristig auf Nachfrage



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen


Die Heizölpreise haben sich in den letzten vier Wochen um 20 bis 25 Cent pro Liter weiter verteuert und stehen derzeit bei knapp 1,50 Euro pro Liter auf dem höchsten Stand seit Ende März.
Aus der nachfolgenden Grafik ist der steile Anstieg gut zu erkennen.




Wie eingangs schon angedeutet, ist das Problem der deutlich gestiegene Preis für Gasöl und im geringen Umfang auch der schwache Eurokurs.

Durchaus besorgniserregend ist die Tatsache, dass der starke Anstieg der Heizölpreise bei einer teilweise extrem niedrigen Inlandsnachfrage erfolgte. 
Allerdings bleibt die Zahl der Preisberechnungen auf unserem Portal nach wie vor sehr hoch was darauf schließen lässt, dass viele Ölheizer noch Bedarf haben und die notwendige Bestellung vor sich her schieben.
Wenn das Bestellaufkommen in den nächsten vier bis sechs Wochen nicht deutlich zunimmt, droht im Herbst ein Chaos, denn dann wird die Versorgung bei wohl extrem hoher Nachfrage erstmals ohne Heizöl aus der brandenburgischen Raffinerie Schwedt und aus den Pipelines Russlands funktionieren müssen. Dies könnte zu erheblichen Lieferzeiten und stark steigenden Preisen führen.
Nachfolgende Grafik zeigt die Entwicklung der Heizölpreise, der Preisabfragen, des Bestellaufkommens und der Lieferzeiten.



Die Lage ist ernst und wir können nur dringend appellieren, mit der Bestellung nicht zu lange zu warten. 

Vor allem Ölheizer mit geringem Tankvorrat sollten unbedingt noch vor Beginn der Heizperiode, also spätestens bis Anfang bzw. Mitte August den Tank auffüllen, da sonst ein Leerstand droht.

Auch wenn eine Bestellung zu den aktuellen Konditionen sehr schmerzhaft ist, sollte nicht vergessen werden, dass sich die Betreiber einer Ölheizung im Vergleich zu Gasheizern in einer noch vergleichsweise guten Lage befinden. Denn diese haben nicht die Möglichkeit, Wärme auf Vorrat zu kaufen und müssen darauf hoffen bzw. vertrauen, stets und permanent in ausreichender Menge über die Gasleitungen versorgt zu werden. 
Unabhängig davon sind auch hier die Preise förmlich explodiert, wie übrigens auch am Markt für Holzpellets, wie der nachfolgende Chart des Portals www.holzpellets.net zeigt.



Wir erwarten leider auch in den nächsten Wochen keinen signifikanten und vor allem nachhaltigen Rückgang der Heizölpreise, sodass wir aktuell weiter zum Kauf raten.

Am besten Sie lassen sich gleich hier und jetzt den aktuellen Heizölpreis für Ihren Ort berechnen!



Heizöl-Sammelbestellungen - nicht immer sinnvoll!


Gerade in den Sommermonaten denken viele Heizöl-Verbraucher an eine gemeinsame Sammelbestellung mit Nachbarn, Verwandten oder Freunden.
    
Grundsätzlich kann das auch sinnvoll sein, solange dies in einer vernünftigen Größe einer Tankzugpartie  (max. 15.000 bis 30.000 Liter) erfolgt.   
Alles was darüber hinaus geht, bringt keine weiteren logistischen Vorteile und somit auch keine zusätzlichen Ersparnisse!   

Ob und wann sich eine Sammelbestellung für Sie rechnet, können Sie sich jetzt hier bequem individuell online berechnen lassen.   

Die  Initiatoren einer Bestellgemeinschaft sollten zudem bedenken, dass sie für die anderen Teilnehmer gesamtschuldnerisch haften, wenn beispielsweise eine Zahlung eines Mitbestellers ausbleibt.   
Hierzu gibt es ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichtes Pirmasens.    

Wir sind der Meinung, dass sich mit der richtigen Wahl des Kaufzeitpunktes wesentlich größere Einsparungen erzielen lassen, als mit Sammelbestellungen, die eine schnelle Entscheidung oft nicht zulassen. 

Dies gilt mehr denn je in diesen Zeiten mit sehr großen Preissprüngen!




Sie können den Newsletter jederzeit deaktivieren, indem Sie auf nachfolgenden Link klicken: Newsletter abmelden
FastEnergy GmbH • Schwedenschanze 14 • D-84130 Dingolfing • Telefon: + 49 (0) 87 31 / 74 09 62 - 0 • Telefax: + 49 (0) 87 31 / 74 09 62 - 2 • E-Mail: [email protected] • Internet: www.fastenergy.de • Geschäftsführer: Josef Weichslberger, Frank Gehret • Registergericht: Amtsgericht Landshut • Registernummer: HRB 6090 • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 228442599
Startseite | Impressum | Kontakt | AGB | Datenschutz

Recent emails from fastenergy  See more

Are you sure?

Lists help you organize the brands that you care about. Your lists are private to you.