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Heizl-Markt: Kriegsangst treibt lpreise!

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N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Kriegsangst treibt Ölpreise!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

die Heizölpreise haben leider gerade ein neues Allzeithoch erreicht und es ist zu befürchten, dass die Notierungen noch weiter ansteigen werden.  
Warum auch die Aussichten auf eine baldige Trendwende weiterhin schlecht sind, werden wir unter anderem in dieser Ausgabe unseres Newsletters beleuchten.


Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


Die internationalen Ölpreise bewegen sich weiterhin auf dem höchsten Niveau der letzten sieben Jahre und der Ukraine-Konflikt lässt in diesen Tagen kaum Spielraum für einen Rückgang - trotz einer sich anbahnenden Einigung bei den Atomverhandlungen mit dem Iran.



Verantwortlich hierfür sind natürlich die aktuellen Ereignisse in und um der Ukraine, der bei den Börsianern die ohnehin schon bestehenden Versorgungsängste akut verstärkt.
Denn die Ukraine, aber vor allem Russland ist ein extrem wichtiger Energielieferant, nicht nur für Europa! Im Falle eines Einmarsches russischer Truppen wären sicherlich massive Sanktionen der Europäischen Union und auch von anderen Ländern zu erwarten, sodass die Versorgung mit Öl und Gas wohl zusammenbrechen würde. 
Russland gehört mit einer Förderleistung von weit über 10 Millionen Barrel pro Tag seit Jahren zu den drei größten Ölproduzenten der Erde und ist auch bei Gas weltweit die Nummer zwei, hinter den USA.
Eine Eskalation hätte also verheerende, wohl auch kaum abschätzbare Folgen.

Dass sich zuletzt die Verhandlungen im Atomstreit mit dem Iran sehr erfreulich entwickelt haben und eine Einigung wohl unmittelbar bevorsteht, ist dabei fast untergegangen.
Ob man angesichts der derzeit knappen Versorgungslage und der drohenden weiteren Ausfälle gerade seitens der USA hier verstärkt aufs Tempo gedrückt und vielleicht auch Zugeständnisse gemacht hat, ist sicherlich eine Spekulation, die aber durchaus ihre Berechtigung haben könnte.
Denn der Iran wäre sicherlich kurz- und mittelfristig in der Lage, mindestens eine Million Barrel pro Tag auf den Markt zu bringen und somit für etwas Entlastung zu sorgen.

Diese wäre auch dringend nötig, denn die globale Nachfrage nach Öl und Ölprodukten übersteigt derzeit das verfügbare Angebot und das im ersten Quartal, in dem der Bedarf über das ganze Jahr gesehen eher am geringsten ist.

Nicht ganz unschuldig ist daran sicherlich auch die OPEC+ Gruppe, die zwar seit Monaten die offizielle Förderung erhöhen will, die selbst gesteckten Ziele dabei aber nicht erreichen kann.

Somit gehen die globalen Ölbestände immer weiter zurück und die Ölpreise logischer- und konsequenterweise nach oben.
Auch die US-Ölvorräte sind mittlerweile auf den niedrigsten Stand seit knapp sieben Jahren gefallen. 
Mit der Ölproduktion geht es hier aber nach dem Corona-Schock wieder langsam nach oben. 
Mittlerweile liegt die tägliche Produktion bei rund 11,5 Millionen Barrel, im Februar 2020 lag diese noch bei 13 Millionen Fass.

+ preistreibende Faktoren 
      
  • Ukraine-Konflikt
  • OPEC+ Gruppe kann vereinbarte Fördermengen nicht einhalten
  • Globale Nachfrage steigt permanent an
  • Unsichere Lage in Libyen und in Nahost
  • US-Ölförderung weiter deutlich unter Vorkrisen-Niveau
  • Ölbestände auf niedrigem Niveau

- preisdrückende Faktoren        

  • Atom-Verhandlungen mit Iran vor Abschluss
  • Länderübergreifende Freigabe strategischer Ölreserven
  • Konjunkturentwicklung leidet unter hohen Rohstoffkosten und Lieferengpässen
  • Klimakrise drückt mittel- und langfristig auf Nachfrage



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen!


Wie vor rund vier Wochen an dieser Stelle prognostiziert, hat es auch am heimischen Heizöl-Markt keine Entspannung gegeben und die Preise sind im Vergleich zu Mitte Januar weiter, zwischenzeitlich sogar auf ein neues Allzeithoch knapp unter der 1-Euro-Marke angestiegen.



In der letzten Woche waren die Notierungen aufgrund der positiven Aussichten auf ein neues Abkommen mit dem Iran zwar wieder etwas zurückgekommen, die neuen Ereignisse im Ukraine-Konflikt haben die Rohöl- und somit auch die Heizölpreise aber sofort wieder sprunghaft ansteigen lassen.

Wenig Unterstützung kommt weiterhin vom Devisenmarkt, wo sich der US-Dollar im Vergleich zum Euro auf einem recht hohen Niveau bewegt, was unsere Ölimporte entsprechend verteuert. 



Die Aussicht, dass die US-Notenbank wahrscheinlich schon im März die Zinsen erstmals seit Ende 2015 wieder anheben wird, hat den "Greenback" beflügelt. Da sich die Europäische Zentralbank diesbezüglich weiterhin bedeckt hält und die Fed im Laufe des Jahres weiter Schritte angekündigt hat, wird die US-Währung wohl auch in den nächsten Wochen und Monate eher fest bleiben.

Die Monate Januar und Februar, als in der langfristigen Betrachtung im Jahresverlauf eigentlich günstigste Bestellmonate, sind also leider weggefallen und so ruhen die Hoffnungen der Verbraucher auf den Sommermonaten. Entsprechend gab es zuletzt auch nur eine für die Jahreszeit recht verhaltene Nachfrage. 
Wenn Bestellungen platziert wurden, dann meist nur eine Teilmenge.
Dies deckt sich durchaus mit unserer Empfehlung, die wir seit geraumer Zeit in unserem Heizöl-Barometer aussprechen. Dieses wird je nach Marktlage stetig aktualisiert.

Für die nächsten Wochen ist eine Prognose allerdings sehr schwierig, da derzeit nicht absehbar ist, wie sich der Ukraine-Konflikt weiter entwickeln wird. Sollte es hoffentlich doch noch eine friedlicher Lösung geben, könnten die Notierungen in nächster Zeit tatsächlich wieder etwas nachgeben.
Wahrscheinlicher ist jedoch eine Eskalation der Lage!

Ein stärkerer Preisrückgang ist unabhängig davon aber ohnehin nicht in Sicht, denn dazu ist die Versorgungslage viel zu labil. 
Nach oben hin ist derzeit leider alles offen!

Am besten Sie bleiben in diesen spannenden Zeiten eng am Ball und beobachten die Preisentwicklung für Ihren Ort unter www.fastenergy.de/heizoelpreise feinmaschig.



Aktueller Brennstoffkostenvergleich: Heizölpreise hoch, aber.....


Wie bereits thematisiert, liegen die Heizölpreise derzeit auf einem sehr hohen Niveau
Damit befinden die Ölheizer aber in "guter Gesellschaft", denn den Gasheizern oder Besitzern einer Pelletheizung ergeht es in diesen Tagen nicht viel besser.

Laut einer aktuellen Vergleichsgrafik des Holzpellet-Portals www.holzpellets.net, liegen die Heizölpreise derzeit nur knapp über den Pellet-Notierungen, während die Gaspreise förmlich explodiert sind.



Im Vergleich zu Heizöl kostet die vergleichbare Menge Erdgas derzeit rund ein Drittel mehr! 
Nicht viel besser dürfte es den Betreibern einer Wärmepumpe gehen, welche ja einen sehr hohen Strombedarf hat.

Fazit:
....alles in allem fahren Ölheizer auch in diesen Tagen im Vergleich zu anderen Energieträgern verhältnismäßig gut, obwohl die CO2-Abgabe den Heizölpreis in den letzten beiden Jahren zusätzlich um rund 10 Cent pro Liter verteuert hat.




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