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Heizl-Markt: lpreise wieder in ruhigerem Fahrwasser!

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N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Ölpreise wieder in ruhigerem Fahrwasser!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

der Ölmarkt hat sich, nach den durch den Ukraine-Krieg ausgelösten heftigen Turbulenzen, in den letzten Wochen wieder einigermaßen stabilisiert
Ob dies so bleibt, oder neue Preissprünge bevorstehen, versuchen wir u. a. in dieser Ausgabe unseres Newsletters zu beleuchten.


Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


Auch wenn die Schwankungen immer noch recht hoch sind, so scheinen sich die internationalen Rohölpreise auf einem Niveau zwischen 100 und 110 US-Dollar pro Barrel eingependelt zu haben.



Während der Markt angesichts der knappen Versorgungslage nur wenig Spielraum nach unten hat, scheint auch der Weg nach oben derzeit begrenzt zu sein, was vorrangig mit der Corona-Lage in China zu begründen ist.
Hier fährt die Regierung seit Wochen einen extrem rigiden Kurs und eine Abkehr von dieser sog. Null-Covid-Strategie scheint derzeit kein Thema zu sein.
In Folge werden ganze Millionen-Metropolen wie Shanghai oder Teile Pekings wochenlang in harte Lockdowns versetzt, die die dortige Bevölkerung an die Grenze der psychischen Belastbarkeit bringen.
Auch auf die Wirtschaft hat dies natürlich enorme Auswirkungen, denn der Frachtverkehr ist stark beeinträchtigt, Lieferketten werden unterbrochen und viele Betriebe können nicht mehr produzieren. Die Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze sind per April um 2,9 bzw. 11,1 Prozent zurückgegangen.
Dies wirkt sich auch immer mehr auf die ohnehin schon auf wackeligen Beinen stehende Weltwirtschaft aus. 
Diese wird zusätzlich durch die gestiegene Inflation und den hohen Rohstoff- und Lebensmittelpreisen stark gebremst und es droht eine globale Rezession.

Auf der anderen Seite bleibt das Ölangebot begrenzt, denn russisches Öl ist nicht mehr beliebt und soll zumindest bald auch schon von den EU-Ländern komplett gemieden werden. Es dürfte wohl aber noch einige Monate dauern, bis ein Öl-Embargo in Gänze umsetzbar ist. Der Erfolg ist außerdem auch vom Verhalten anderer wichtiger Ölverbrauchsländer wie China und Indien abhängig.

Des Weiteren tut sich die OPEC+ Gruppe nach wie vor schwer, die selbst gesteckten Förderziele zu erreichen. Daher bleibt das Produzentenbündnis beim ursprünglichen Plan, monatlich "nur" 400.000 Barrel pro Tag mehr auf den Markt zu bringen.
Die seit Monaten wieder recht hohen Ölpreise sorgen zwar auch dafür, dass es mit der US-Ölproduktion wieder nach oben geht, dies geschieht aber bisher in einem recht geringen Tempo, sodass von dieser Seite auch keine spürbare Entlastung kommen kann.

Gravierende Probleme gibt es weiterhin am Gasmarkt und es ist davon auszugehen, dass viele Kraftwerke weiterhin auf Öl umgestellt bleiben bzw. noch den Brennstoff wechseln werden, sofern dies technisch möglich ist.

Alles in allem bleibt der Energiemarkt als Ganzes wohl auch in nächster Zeit sehr angespannt und daher rechnen wir nicht mit einem merklichen Rückgang der internationalen Ölpreise!

+ preistreibende Faktoren 
      
  • Krieg in der Ukraine - Sanktionen gegen Russland
  • OPEC+ Gruppe kann Förderziele nicht erreichen
  • Unsichere Lage in Libyen und in Nahost
  • US-Ölförderung wächst nur langsam
  • Globale Ölbestände auf niedrigem Niveau
  • Atomabkommen mit dem Iran kommt kaum voran

- preisdrückende Faktoren        

  • Corona-Politik in China
  • Freigabe strategischer Ölreserven
  • Globale Konjunktur leidet unter hohen Rohstoffkosten und Lieferengpässen
  • Klimakrise drückt mittel- und langfristig auf Nachfrage



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen!


Die Heizölpreise hierzulande haben sich in den letzten vier Wochen recht stabil gezeigt und sich im bundesweiten Durchschnitt zwischen 1,30 und 1,40 Euro pro Liter eingependelt.



Viele Verbraucher haben dabei ihre Tanks aufgefüllt und bereits jetzt für den nächsten Winter vorgesorgt. 
Wir sehen das als eine absolut richtige Entscheidung an, denn es hat sich gezeigt, dass die unumgängliche Umstellung der Lieferwege und der Versorgungsströme wohl zumindest in nächster Zeit keinen weiteren Spielraum für größere Preisrückgänge lassen.
 
Und wer will in diesem Jahr schon mit einem leeren Tank in den Herbst gehen?

Während die Ölheizer erfreulicherweise die Möglichkeit haben, eigene Vorräte anzulegen, sieht es bei den Betreibern einer Gasheizung leider anders aus. 
Rund die Hälfte aller deutschen Haushalte sind weiter darauf angewiesen, dass russisches Erdgas über die Pipelines aus Osten bei uns ankommt. 
Trotz aller Beteuerungen der Politik hätte ein plötzlicher Lieferstopp gravierende Folgen - für uns alle!

Daher sind Alternativen zur Gasheizung derzeit sehr gefragt, was sich zum Beispiel auch auf den Pellets- bzw. Brennholzmarkt auswirkt. Hier sind die Preise stark am steigen und die Verfügbarkeit ist mittlerweile eingeschränkt. Pelletöfen haben lange Lieferzeiten oder sind meist schon ausverkauft.

Sobald die Heizölpreise etwas nachgeben, springt die Nachfrage sofort an, denn trotz der regen Bestelltätigkeit der letzten Wochen haben die meisten Ölheizer den Tank noch nicht gefüllt, worauf die nach wie vor recht hohe Zahl an Marktbeobachter bzw. Preisanfragen schließen lässt. Diese ist derzeit in etwa vier bis fünf mal höher als im Vergleichszeitraum des letzten Jahres, was aber sicherlich auch mit dem allgemein gestiegenen Interesse an den Ölpreisen zusammenhängt. 
Es ist aber ohne Frage noch ein großer Bedarf im Markt, der in den nächsten 2 bis 3 Monaten gedeckt werden muss, bevor schon wieder die nächste Heizperiode beginnt.

Preistreibend wirkt sich leider auch die aktuelle Schwäche des Euro aus. Erst kürzlich ist dieser im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren und auf das niedrigste Niveau seit knapp 20 Jahren zurückgefallen.
Die deutlich steigenden Zinsen in den USA, sowie die Belastungen des Ukraine-Krieges lasten schwer auf unserer Gemeinschaftswährung.



Von daher sehen wir auf Sicht von vier Wochen weiterhin bestenfalls konstante Heizölpreise

Wir warnen ausdrücklich davor, mit der Bestellung für den nächsten Winter zu lange zu warten. Vor allem weil die Aussichten auf deutlich fallende Notierungen auch mittelfristig eher schlecht sind. Längere Lieferzeiten zum Herbst könnten die Risikoaufschläge zudem wieder deutlich erhöhen.

Am besten Sie lassen sich gleich hier und jetzt den stets aktuellen Heizölpreis für Ihren Ort berechnen!



E-Fuels - Energiekrise treibt Entwicklung voran!


Nachdem das Thema Energie-Unabhängigkeit nun in brutaler Weise in das Bewusstsein der Politik, aber auch in das aller Verbaucher gerückt ist, fällt natürlich auch immer öfter das Stichwort "E-Fuels".


Grafik: www.e-fuels.de

Dies sind synthetisch hergestellte Kraftstoffe, oder auch Heizöle, die problemlos in bestehenden Aggregaten eingesetzt werden und somit fossile Kraft- bzw. Brennstoffe unter Nutzung der bereits bestehenden Infrastruktur ersetzen können. 
Werden diese mittels regenerativer Energie, also Sonne oder Wind, aus "grünem" Wasserstoff gewonnen, sind sie co2-neutral und können somit - neben der Energieunabhängigkeit - einen unverzichtbaren Beitrag zur Klimawende leisten.

Wie bei nahezu allen neuen Technologien kann eine Wirtschaftlichkeit erst bei der Herstellung größerer Mengen erreicht werden.
Nachdem in vielen Pilotprojekten die technische Umsetzbarkeit bereits erfolgreich getestet werden konnte, geht es nun daran, große Anlagen zu errichten, die E-Fuels auch erschwinglich machen.

Hier ist nun deutlich mehr Bewegung in den Markt gekommen und es ist damit zu rechnen, dass bereits in wenigen Jahren die ersten Verbrauchertanks mit "grünem Heizöl" als E-Fuels betankt werden können.

Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen will, findet weitere Informationen auf www.e-fuels.de oder www.efuel-alliance.eu/de/




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