DE · fastenergy.de

Heizl-Markt: Mehr Risiken als Chancen!


This email was sent

Is this your brand on Milled? Claim it.

N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Mehr Risiken als Chancen!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

wie vor rund vier Wochen an dieser Stelle prognostiziert, haben sich die Heizölpreise weiter leicht verteuert. Auch heute überwiegen leider wieder die Risiken, sodass es durchaus noch weiter nach oben gehen könnte. 
Wir erläutern in dieser Ausgabe unseres Newsletters u. a. die Gründe für diese Einschätzung.


Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


Die internationalen Ölpreise haben die Corona-Pandemie längst hinter sich gelassen und befinden sich bereits seit Monaten wieder auf Vorkrisenniveau. 



Zwar liegt die globale Ölnachfrage aktuell immer noch deutlich unter der des Jahres 2019, aber es geht mit dem Bedarf weiter permanent nach oben. 

Außerdem passt die OPEC+ Gruppe die Fördermengen seit Ausbruch der Krise stetig den aktuellen Marktverhältnissen an und überprüft dies mittlerweile monatlich. Die Disziplin innerhalb der Organisation ist weiterhin sehr hoch!
So wurden die globalen Ölbestände in den letzten Wochen weiter abgebaut und von einem Überangebot kann derzeit keine Rede mehr sein.

Mittlerweile dürfte jedes OPEC-Mitglied auch verstanden haben, dass man mit weniger Öl mehr Geld verdienen kann und der Markt nur gemeinsam stabilisiert werden kann. 
Zwar fürchtet das Kartell bei zu hohen Preisen den Verlust von Marktanteilen, vorrangig an die Schieferölindustrie in Nordamerika, doch auch hier wachsen die Bäume, in Zeiten der durch den Klimawandel bestimmten neuen Politik, sicherlich auch nicht mehr ohne Auflagen und Hürden in den Himmel.

Eher schon im Iran, der ja derzeit intensiv mit der westlichen Staatengemeinschaft über den Wiedereintritt in das Atomabkommen von 2015 verhandelt und dabei natürlich zum Ziel hat, wieder uneingeschränkt Öl exportieren zu können. 
Hier stieg die Produktion aber auch in den letzten Monaten schon deutlich an, sodass die Auswirkungen auf das globale Ölangebot sicherlich nicht so gravierend werden sollten.

Ein großes Themas für den Ölmarkt könnte aber der erneut eskalierte Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern im Nahen Osten werden. Die UN warnt vor einem Flächenbrand, der die gesamt Region destabilisieren könnte. 
Noch hat sich die Gewalt am Gazastreifen nicht oder kaum auf die Ölpreise ausgewirkt. Sollte sich diese jedoch auf andere Länder ausweiten, würde die Notierungen sicherlich deutlich anziehen.

Der stärkste bullishe, also preistreibende Faktor ist und bleibt in diesen Tagen aber die deutlich anziehende Nachfrage. In immer mehr Ländern werden die Corona-Beschränkungen Schritt für Schritt aufgehoben und die Reisetätigkeit dürfte in den kommenden Monaten extrem zunehmen.
Zusätzlich greift das US-Konjunkturprogramm, was sich auch hierzulande vor allem am Bausektor nicht unbedingt positiv auswirkt. Holz und Dämmstoffe sind knapp und die Preisspirale dreht sich unaufhörlich nach oben.
Auch Chinas Wirtschaft hat wieder deutlich an Fahrt aufgenommen!


Alles in allem sieht es weiterhin nicht danach aus, als dass es in nächster Zeit zu einer Trendwende am Ölmarkt kommen könnte!

+ preistreibende Faktoren 
      
  • Große Geschlossenheit innerhalb der OPEC+ Gruppe
  • Hoffnung auf ein baldiges Ende der Corona-Pandemie 
  • Ölnachfrage bald wieder auf Vorkrisenniveau
  • Gewalt bzw. Krieg im Nahen Osten
  • Globale Ölbestände wieder in etwa auf "normal"
  • Unsichere Lage in Libyen

- preisdrückende Faktoren        

  • Corona-Katastrophe in Indien
  • Iran könnte bald wieder mehr Öl liefern 
  • extrem hohe Reservekapazitäten
  • permanente Steigerung der Energieeffizienz/ Elektrifizierung
  • Zahl der aktiven US-Bohranlagen steigt wieder



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen!


Die recht robuste Entwicklung der Rohölpreise hat sich natürlich auch auf die Heizölpreise hierzulande ausgewirkt. 
Mittlerweile haben die Notierungen das höchste Niveau seit Januar 2020 erreicht.



Und die Aussichten, dass sich dieser Trend bald umkehren wird, bleiben weiterhin trübe.
Wie bereits ausführlich erläutert, rechnen wir auch in nächster Zeit mit eher festen Rohölpreisen und auch von Währungsseite ist mit wenig Unterstützung zu rechnen.
Zwar hat sich der Euro im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar zuletzt recht wacker geschlagen, die meisten Devisenexperten gehen aber von bald steigenden Zinsen in den USA aus, was die Attraktivität des "Greenback" sicherlich bald deutlich erhöhen dürfte.

Unabhängig davon zeigen uns die Auswertungen der letzten zwanzig Jahre, dass es am Heizöl-Markt - entgegen der landläufigen Meinung - in den Sommer- und Herbstmonaten preislich tendenziell eher nach oben geht.



Der letzte aber vielleicht auch wichtigste Aspekt ist aber die große Kaufzurückhaltung im bisherigen Jahresverlauf, obwohl der lange Winter bzw. das kalte Frühjahr stark an den Beständen gezehrt hat. In den meisten Haushalten laufen die Heizungen immer noch!
Viele Verbraucher haben aber noch die Rekordtiefstände vom letzten Jahr im Kopf und zeigen sich aufgrund der Preisentwicklung der letzten Monate enttäuscht.
Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass mittlerweile rund 8 Cent CO2-Abgabe im Heizölpreis enthalten ist und wir derzeit trotzdem sogar unter dem Durchschnittsniveau der letzten zehn Jahre liegen, was aus nachfolgender Grafik sehr schön hervorgeht.



Unausweichliche Folge der bisher recht schwachen Nachfrage dürfte ein Bestellboom in der zweiten Jahreshälfte, spätestens im Herbst sein. Dieser wird sich sicherlich zusätzlich negativ auf die Heizölpreise auswirken und dürfte wieder zu extrem langen Lieferzeiten führen. 
Viele Verbraucher werden teuere Eizuschläge in Kauf nehmen müssen.

Um dies zu vermeiden, sollte lieber früher als später bestellt werden. 
Es sollte sich lohnen!

Am besten Sie lassen sich gleich hier und jetzt den aktuellen Heizölpreis für Ihren Ort berechnen!



Meinung: Flüssige co2-neutrale Energieträger sind unverzichtbar!


Die Diskussion über die Energieversorgung von morgen bleibt im vollen Gange und die Meinungen dabei kontrovers.
Während die technische Machbarkeit, aus Wasser unter Einsatz von "grünem Strom" Wasserstoff herzustellen und in einem weiteren Schritt daraus co2-neutrale Kraftstoffe aber auch Heizöle herzustellen, völlig unumstritten ist, gibt es immer wieder Stimmen und auch Studien, die diesen sogenannten E-Fuels keine Zukunft geben wollen.
Oft scheint es, als führen hier Lobbyisten aus verschiedenen Lagern einen Gefecht, das weder eine Daseinsberechtigung hat, noch von Nutzen ist.
Denn wir werden beides brauchen: Elektromobilität und E-Fuels!


Dabei werden bei den synthetisch hergestellten Kraftstoffen immer wieder die hohen Energieverluste bei Gewinnung und anschließender Verbrennung in den Motoren kritisiert, die bereits seit Jahrzehnten bei der Nutzung von Öl und Gas akzeptiert werden.
                                                                         Bildquelle: futurefuels.blog

Entscheidend dabei ist aber doch wohl, dass die Energie dabei stets co2-neutral bleibt!
Sonne und Wind liefern soviel Energie, dass wir diese auf unserem Planeten nie und nimmer verbrauchen können. Wo liegt der Vorteil darin, diese ungenützt zu lassen oder diese "zu wenig" effizient zu nutzen?

Natürlich muss die Produktion dort aufgebaut werden, wo erneuerbare Energien permanent ausreichend bzw. im Überfluss zur Verfügung stehen, beispielsweise in Wüstenregionen oder allgemein sehr sonnen- und windreichen Gegenden mit geringer Bevölkerungsdichte, wie beispielsweise in Nordafrika, mit dem zusätzlichen positiven Effekt, hier ärmeren Ländern eine wirtschaftliche Perspektive zu geben.

Auch wenn batteriebetriebene Fahrzeuge Effizienzvorteile haben nützt es doch nichts, wenn wir hierzulande nicht annähernd 24/7 die nötige grüne Energie aufbringen können, die dazu benötigt wird. Und dabei stehen wir ja erst am Anfang der Elektrifizierung!

Zudem werden immer wieder die hohen Kosten für die Produktion von E-Fuels ins Felde geführt. Aber war es nicht bei der Produktion von PV-Strom die selbe Entwicklung? Nicht wenige Kritiker haben vor 15 oder 20 Jahren behauptet, dass sich diese nie rechnen würde. Heute wird die Kilowattstunde für weit unter 10 Cent produziert! 
Viele, ja nahezu alle neuen Technologien brauchen Anschubfinanzierungen und auch die E-Mobilität nimmt diese derzeit in höchstem Maße direkt oder indirekt in Anspruch.
Wie würde die Atomenergie wirtschaftlich abschneiden, wenn man die völlig ungeklärte und höchst problematische Entsorgungsthematik mit einbeziehen würde?

Wir sollten diese neue Technologie daher unbedingt fördern und sie nicht als Konkurrenz zur E-Mobiltät sehen, sondern als einen unverzichtbaren Bestandteil in einem künftigen breiten Energiemix. 
CO2-Neutralität kann nur gelingen, wenn wir den Flugverkehr und die Schifffahrt mit synthetischen Kraftstoffen versorgen. Es gibt hierzu aus heutiger Sicht keine Alternative! 
Daher bzw. in Folge werden wir auch unsere Ölheizung und unser altes Auto mittelfristig ebenfalls umweltschonend weiter betreiben können, was kurzfristig übrigens auch schon mit ähnlicher Technolgie unter Verwendung von pflanzlichen Reststoffen möglich ist, Stichwort HVO-Diesel bzw. -Heizöl).
Dass E-Fuels auch zu einem bezahlbaren Preis produziert werden können, dürfte nur eine Frage der Zeit bzw. der hergestellten Mengen sein. 

Wer meint, die Zerstörung der Erde sei billiger, denkt zu kurz! 
Wenn wir sie retten wollen, werden wir auch den dafür nötigen Preis bezahlen müssen.


Josef Weichslberger
FastEnergy GmbH




Sie können den Newsletter jederzeit deaktivieren, indem Sie auf nachfolgenden Link klicken: Newsletter abmelden
FastEnergy GmbH • Schwedenschanze 14 • D-84130 Dingolfing • Telefon: + 49 (0) 87 31 / 74 09 62 - 0 • Telefax: + 49 (0) 87 31 / 74 09 62 - 2 • E-Mail: [email protected] • Internet: www.fastenergy.de • Geschäftsführer: Josef Weichslberger, Frank Gehret • Registergericht: Amtsgericht Landshut • Registernummer: HRB 6090 • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 228442599
Startseite | Impressum | Kontakt | AGB | Datenschutz

Recent emails from fastenergy  See more

Are you sure?

Lists help you organize the brands that you care about. Your lists are private to you.