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Heizl-Markt: Neue Corona-Sorgen drcken auf lpreise!

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N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Neue Corona-Sorgen drücken auf Ölpreise!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

die neue Corona-Variante Omikron breitet sich leider rasant aus und fordert wohl neue Einschränkungen unseres Lebens. Dies drückt derzeit auch auf die Ölpreise, aber auch noch andere Faktoren.



Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


Der Optimismus, der die Rohölpreise noch bis Ende Oktober nach oben getrieben hat, ist mittlerweile der Sorge vor der neuen Corona-Variante Omikron und einer damit möglicherweise verbundenen schwächeren Ölnachfrage gewichen.

Seit Anfang November sind die Notierungen um knapp 15 Prozent gefallen, was aus dem nachfolgenden Preisverlaufschart sehr schön abzulesen ist.



Für den Rückgang gibt es jedoch mehrere Gründe. 
Der Preisverfall Ende November war im Wesentlichen auf die Bemühungen der US-Regierung, eine länderübergreifende Freigabe von strategischen Ölreserven zu erreichen zurückzuführen, was letztendlich auch von Erfolg gekrönt war. 
Allerdings wirkt sich diese Maßnahme in letzter Konsequenz nicht nachhaltig auf die Versorgungslage aus, denn schließlich müssen die dem Markt zur Verfügung gestellten Mengen in absehbarer Zeit auch wieder eingekauft werden. 
Aber natürlich hat dieser in der Geschichte bislang beispielloser Akt die angespannte Versorgungslage kurzfristig gelockert und auch die OPEC+ Organisation hat ein paar Tage später ihren Beitrag dazu geliefert.

Durchaus etwas überraschend hat das Produzentenbündnis nämlich Anfang Dezember die weitere Beibehaltung des Förderplans von Juli beschlossen, der eine erneute Anhebung der Fördermenge um 400.000 Barrel pro Tag im Januar vorsieht. 
Zwar ließ man sich dabei ein "Hintertürchen" offen, um schnell auf überraschende Ereignisse reagieren zu können, aber angesichts der allgemeinen Prognosen, wonach es zu einer Überversorung des Ölmarktes in den ersten Monaten des neuen Jahres kommen wird, haben die meisten Marktbeobachter wohl eher mit einer Aussetzung der Förderanhebungen gerechnet.

Ob die neue Omikron-Variante des Coronavirus diesen Plan bald über den Haufen werfen wird, muss abgewartet werden. 

Derzeit sieht es leider nicht sonderlich gut aus, denn in einigen Ländern steigt die Zahl der Neuinfektionen mit Omikron rasant an, sodass es mittlerweile wieder Einreiseverbote, Lockdowns und neue Kontaktbeschränkungen gibt.
Dies wird natürlich auch der Wirtschaft nicht gut tun, die zusätzlich von Lieferengpässen geplagt ist. Das Ifo-Institut hat die Wachstumsprognose für Deutschland kürzlich von 5,1 auf 3,7 Prozent reduziert.

Ein weiterer Punkt, der für nachgebende Ölpreise spricht ist die Tatsache, dass sich die US-Schieferölproduktion immer weiter erholt und einen wesentlichen Beitrag zur US-Ölproduktion liefert, die mittlerweile bei 11,7 Millionen Barrel pro Tag liegt, was das höchste Niveau seit Mai 2020 ist.

Stabilisierend wirken in letzter Zeit wieder deutlich gefallene US-Ölbestände und eine sehr hohe Inlandsnachfrage in den Veinigten Staaten, die mit 23,1 Millionen Barrel pro Tag ein neues Allzeithoch erreicht hat.

Auch der schleppende Verlauf der Atomverhandlungen mit dem Iran, sowie die nach wie vor sehr hohen Gaspreise sind Faktoren, die auf der anderen Seite auch stärkere Preisbewegungen nach unten sehr unwahrscheinlich machen.

Insgesamt rechnen wir damit, dass sich die Rohölpreise in nächster Zeit tendenziell seitwärts, bestenfalls leicht nachgebend bewegen werden.

+ preistreibende Faktoren 
      
  • Niedrige Lagerbestände und hohe Nachfrage in den USA
  • OPEC+ Gruppe kann vereinbarte Fördermengen teilweise nicht einhalten
  • US-Ölförderung deutlich unter Vorkrisenniveau
  • Globale wirtschaftliche Erholung
  • Atomverhandlungen mit dem Iran kommen kaum voran

- preisdrückende Faktoren        

  • Neue Corona-Beschränkungen und Lockdowns
  • OPEC+ will Fördermenge ab Januar weiter steigern
  • Länderübergreifende Freigabe strategischer Ölreserven
  • Konjunkturentwicklung leidet unter hohen Rohstoffkosten und Lieferengpässen
  • US-Ölindustrie weiter auf Erholungskurs
  • Klimakrise drückt mittel- und langfristig auf Nachfrage



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen!


Mit unserer Prognose in der November-Ausgabe unseres monatlichen Newsletters sind wir nicht schlecht gelegen. 
In den letzten Wochen haben sich die Heizölpreise im Großen und Ganzen seitwärts entwickelt, erst vor wenigen Tagen wirkten sich auch hier die neuen Omikron-Sorgen über die gefallenen Rohölpreise preisdrückend aus, was mittlerweile aber teilweise schon wieder korrigiert wurde.



Trotz der in letzter Zeit eher mäßigen Nachfrage, gibt es regional derzeit aber immer noch Lieferengpässe und Wartezeiten von mehreren Wochen, sodass diese neben der Preisentwicklung unbedingt sorgfältig im Auge behalten werden sollten.
Neben dem sehr hohen Aufragseingang zu Herbstbeginn, machen auch dem Heizölhandel Fahrermangel und corona-bedingte Ausfälle zu schaffen. 
Insgesamt ist aber nach wie vor von einer hohen Versorgungssicherheit zu berichten, die es derzeit nicht in allen Branchen und bei allen Produkten gegeben ist.

Das Jahr 2021 brachte eher schwache Umsätze für den Heizölhandel, denn die extrem hohen Verkaufsmengen aus dem letzten Jahr, in dem ja die Preise auf den tiefsten Stand der letzten 16 Jahre gefallen waren, haben die Lagerbestände der Verbraucher bis an die Kapazitätsgrenze ansteigen lassen. 
Der Winter war zwar lang, aber insgesamt nicht außergewöhnlich kalt, sodass sich auch der Verbrauch in Grenzen hielt und die im Jahresverlauf stetig steigenden Preise taten ihr übriges.

Nicht zu unterschätzen sind auch die vielen Modernisierungsmaßnahmen, wie Dämmungen und neue Heizungsanlagen, die den Verbrauch schnell um 20, 30 oder bei Kombination verschiedener Projekte sogar um bis zu 50 Prozent drücken können. Bei gleichem Tankvolumen verlängern sich dann entsprechend auch der Beschaffungszyklus. 
Und leider verabschieden sich auch einige Verbraucher vom Brennstoff Öl.

Falls Sie sich ebenfalls mit diesem Gedanken tragen, sollten Sie auch die "grüne" Perspektive der Ölheizung als Alternative mit in Betracht ziehen. 
Sogenannte E-Fuels gelten als großer Hoffnungsträger für die Energiewende, da sie grünen Strom flüssig und somit speicherfähig machen und problemlos an die bestehende Technik angepasst werden können. 
Ein mit Hilfe von erneuerbaren Energien hergestelltes co2-neutrales Heizöl könnte also schon in ein paar Jahren in Ihrer Ölheizung eingesetzt werden und Ihr Haus wärmen. Erste Versuche und Pilotanlagen laufen bereits!
Übergangsweise sind auch Hybridlösungen, also eine Kombination mit erneuerbaren Energien, eine gute und vor allem bezahlbare Alternative.
Nähere Infos hierzu erhalten Sie unter anderem auf den Seiten von www.zukunftsheizen.de.

Was die weitere Entwicklung der Heizölpreise angeht, erwarten wir in den ersten Wochen des neuen Jahres, trotz der Anhebung der CO2-Abgabe um 1,6 Cent pro Liter, eher stabile Notierungen.
Der globale Ölmarkt sollte gut versorgt sein und das Coronavirus wird uns wohl leider noch eine Weile begleiten.

Am besten Sie bleiben auch in den nächsten Tagen und Wochen eng am Ball und beobachten die Heizölpreise auf www.fastenergy.de, die stets aktuell für Ihren Ort berechnet und angeboten werden.  



Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2022!


Dies war es mit unserer Berichterstattung von den internationalen Ölmärkten und dem heimischen Heizöl-Markt in diesem Jahr, zumindest über unseren Newsletter.

Wir hoffen, dass wir Ihre Erwartungen erfüllen und Sie Ihren Tank wieder zu günstigen Konditionen füllen konnten. Vielen Dank für Ihr Interesse!

Auch im nächsten Jahr wollen wir Sie wieder über unsere täglichen Marktberichte und diesen monatlich erscheinenden Newsletter auf dem Laufenden halten und würden uns sehr freuen, wenn Sie unseren Service regelmäßig nutzen. 

Denn die größte Ersparnis beim Heizölkauf liegt ja bekanntlich in der Wahl des richtigen Zeitpunktes, was sich auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll bewahrheitet hat!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2022.

Bleiben Sie gesund!

Ihr FastEnergy-Team





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