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Heizl-Markt: Strkster Preisanstieg der Geschichte!

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N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Stärkster Preisanstieg der Geschichte!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

wie wir leider schon in der letzten Ausgabe unseres Newsletters thematisiert und befürchtet haben, hat sich der Preisanstieg am Heizöl-Markt nicht nur fortgesetzt, sondern sogar noch beschleunigt. 
Die Ursachen hierfür und eine weitere Prognose gibt es u. a. in der heutigen Ausgabe unseres Newsletters.


Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


Der Ölmarkt ist außer Rand und Band ist dabei in guter Gesellschaft. Die Preise für Stahl, Kupfer, Aluminium ja sogar Bauholz sind explosionsartig gestiegen und die Aufzählung könnten noch weiter gehen. 
Auch die Gaspreise sind förmlich explodiert und Strom wird immer teuerer. Die Automobilindustrie muss die Produktion aufgrund von Mangel an Computer-Chips herunterfahren.



Die ganze Welt scheint mit und nach Corona verrückt geworden zu sein!
Der Hauptgrund für diese Entwicklung ist der schnelle und wohl für viele an der Wirtschaftskette Beteiligte unerwartet kräftige wirtschaftliche Aufschwung, nach der nun weitgehenden Aufhebung der meisten Corona-Beschränkungen.
Wie nach einem Stau auf der Autobahn kommen die Lieferketten nur zögerlich wieder in Fahrt.

Aber es gibt gerade am Energiemarkt auch strukturelle Probleme. Der Ölpreis-Schock vom letzten Jahr und das "Auslaufmodell fossile Brennstoffe" ließen die Investitionen in letzter Zeit stark zurückgehen und vor allem am Gassektor ist die Abhängigkeit von Russland extrem hoch. 
Hier kamen in letzter Zeit zu geringe Mengen in den europäischen Speichern an, die durch den langen Winter überdurchschnittlich weit heruntergefahren und nicht rechtzeitig aufgefüllt wurden. 
Es gibt durchaus auch die Meinung, dass es hier um politischen Druck im Bezug auf die schnelle Inbetriebnahme der Nord-Stream2-Pipeline geht.

Der Gasmarkt scheint derzeit auch tatsächlich das größte Problem für den Ölmarkt zu sein, denn viele Kraftwerksbetreiber wechseln von Gas, dessen Preis derzeit umgerechnet auf Öl bei rund 200 Dollar/Barrel liegt auf Öl, das ja bekanntlich noch unter 90 Dollar pro Fass gehandelt wird.
Das verursacht aber einen globalen Mehrverbrauch von rund 500.000 Barrel pro Tag in einem Markt, der aufgrund der Förderbeschränkungen der OPEC+ Gruppe und der nur langsam steigenden US-Produktion ohnehin schon seit mehreren Wochen unterversorgt ist.

Seitens der OPEC wurde einer außerplanmäßigen Anhebung der Förderquoten bereits eine Absage erteilt, sodass von dieser Seite in nächster Zeit keine Lösung des Problems zu erwarten ist. 
Auch die USA kann die Förderung nicht auf Knopfdruck erhöhen, auch wenn die Zahl der aktiven US-Bohranlagen seit geraumer Zeit wieder stetig steigt. 
Derzeit sind es aber gerade mal knapp 450 Fördereinrichtungen, in der Spitze Ende 2018 waren es noch knapp 900!
Zudem hat sich die Hoffnung auf eine balde Rückkehr des Irans als bedeutender Ölexporteuer zumindest vorerst zerschlagen. Die Verhandlungen über die Wiederaufnahme des Atomabkommens von 2015 liegen seit Monaten auf Eis.

So werden die Rohölpreise wohl zwangsläuftig auch in den nächsten Wochen weiter ansteigen und nicht wenige Analysten erwarten ein baldiges Erreichen der 100-Dollar-Marke. 
Erst mit einer im ersten Quartel nächsten Jahres wohl zurückgehenden Nachfrage könnte es eine Beruhigung der Lage geben.

+ preistreibende Faktoren 
      
  • Unterversorung am Gasmarkt und explodierende Gaspreise
  • OPEC+ Gruppe hebt Fördermengen nur zögerlich an
  • US-Ölförderung deutlich unter Vorkrisenniveau
  • Starke globale wirtschaftliche Erholung
  • Globale Ölbestände deutlich gefallen
  • Atom-Verhandlungen mit Iran liegen auf Eis

- preisdrückende Faktoren        

  • Konjunkturentwicklung leidet unter hohen Rohstoffkosten 
  • Hohe Reservekapazitäten der OPEC-Länder
  • Klimakrise drückt mittel- und langfristig auf Nachfrage



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen


Bei diesen Vorgaben vom Ölmarkt ist es kein Wunder und nur eine logische Folge, dass auch die Heizölpreise hierzulande kein Halten mehr kennen. 
In den letzten Wochen ging es nur nach oben - so kräftig und in so kurzer Zeit wie noch nie in der Geschichte des Heizölhandels!

Mittlerweile ist das höchste Niveau seit rund sieben Jahren erreicht, wobei hier berücksichtigt werden muss, dass die erste Runde der CO2-Abgabe zu Jahresbeginn eine Verteuerung von rund acht Cent pro Liter gebracht hat, die nichts mit der allgemeinen Marktentwicklung zu tun hat.



Auch hier reichen die Probleme zurück in den letzten Winter, der bis in den April hinein recht kalt war und entsprechend an den Beständen der Verbraucher gezehrt hat.
Diese zeigten sich in den Sommermonaten dann aber enttäuscht von der Preisentwicklung und so blieb die Nachfrage in dieser Zeit auf einem äußerst niedrigen Niveau. 

Dass diese dann spätestens zum Start der Heizperiode kommen würde war zu erwarten und wurde in unseren Newslettern der letzten Monaten ausgiebig thematisiert.
Nun ist das Bestellaufkommen seit Wochen so hoch, dass die Lieferzeiten regional bei mehreren Wochen liegen. Teilweise sind die Zustelltermin für dieses Jahr bereits knapp!
Dass dies die Heizölpreise zusätzlich verteuert, dürfte allen klar und ebenfalls keine Überraschung sein.

Das dritte, aber sicherlich kleinste Problem ist derzeit der schwache Euro bzw. starke US-Dollar. Dieser verteuert unsere Ölimporte, was sich auch sehr schön am Gasöl-Chart ablesen lässt.
Gasöl ist das unversteuerte, von den chemischen Eigenschaften her identische Vorprodukt zu Heizöl oder Diesel und wird, ebenso wie Rohöl, an den internationalen Warenterminmärkten in Dollar und Euro gehandelt.



Daher ist leider auch am Heizöl-Markt in nächster Zeit nicht zu erwarten, dass die Notierungen spürbar zurückgehen werden.
Im Gegenteil - sollte sich die Lage an den Energiemärkten nicht bald beruhigen und es zudem zu einem frühen Wintereinbruch in Europa oder den USA kommen, werden die Notierungen wohl weiter kräftig anziehen.

Von daher ist anzuraten, den eigenen Heizöl-Vorrat gut im Auge zu behalten und bei der Bedarfsplanung Lieferzeiten von mehreren Wochen einzukalkulieren. 
Da zudem eher weiter steigende Preise zu erwarten sind, spricht derzeit nichts dafür, mit der Bestellung zu warten.

Am besten Sie lassen sich gleich hier und jetzt den aktuellen Heizölpreis für Ihren Ort berechnen.



Der Winter steht vor der Tür - Wertvolle Tipps zum Heizkosten sparen!


Gerade jetzt, wo es langsam kalt zu werden beginnt und man Heim und Garten winterfest macht, sollten auch die persönlichen Gewohnheiten auf "Winterbetrieb" umgestellt werden.   
Denn mit ein paar ganz banalen, aber durchaus sinnvollen Tipps, lässt sich beim Heizen jede Menge Geld sparen:    

  • Schließen Sie möglichst immer alle Zimmertüren im Haus! Das Treppenhaus oder so mancher Wirtschaft- und Hobbyraum müssen nicht die gleich hohen Temperaturen haben, wie der allgemeine  Wohnbereich.                        

  • Ziehen Sie sich dicke Wollsocken oder zumindest zwei paar normale Socken an! Hört sich zwar etwas altbacken an, ist aber sehr hilfreich. Denn wer warme Füße hat, fühlt sich auch bei niedrigeren Raumtemperaturen noch wohl, womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären:    

  • Raumtemperatur absenken! Ein Grad bringt unterm Strich einen Heizkostenersparnis von ca. 6 Prozent!    

  • Rollläden - falls vorhanden- möglichst schließen. Durch das Luftpolster zwischen Fenster und Rollladen entsteht eine zusätzliche Isolierschicht.    

  • Heizkessel reinigen! Mindestens einmal pro Jahr und vor allem vor Beginn der richtig kalten Jahreszeit, sollte der Heizkessel von Ruß und Verbrennungsrückständen befreit werden, damit die Übertragung der Verbrennungswärme auf die Kesselwände und den Wärmetauscher nicht vermindert wird. 




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