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Heizöl-Markt: Coronavirus drückt auf Ölpreise!


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N E W S L E T T E R

Heizöl-Markt: Coronavirus drückt auf Ölpreise!

Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

als wir vor rund vier Wochen an dieser Stelle bericheten, gab es den Coronavirus noch nicht bzw. war dieser noch kein Thema. 
Nun scheint es kein anderes mehr zu geben und die Auswirkungen auf die Öl- und Heizölpreise sind beachtlich.    


Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Wir hoffen, dass für Sie auch dieses Mal wieder interessante Informationen dabei sind und wir Ihnen helfen können, Ihr Heizöl zum richtigen Zeitpunkt günstig online zu bestellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FastEnergy-Team
www.fastenergy.de




Ölmarkt-Analyse


Bereits vor der Entdeckung und Verbreitung des Coronavirus starteten die Rohölpreise mit sehr schwacher Tendenz in das neue Jahr. 
Die Sorge, dass es gerade im ersten, sehr nachfrageschwachen Quartal zu einer deutlichen Überversorung kommen könnte, drückte auf die Notierungen.
Doch mit dem Ausbruch der neuen Epidemie in China, dem Wachstumsmotor der globalen Wirtschaft, fielen die Notierungen dann sogar auf den tiefsten Stand seit über einem Jahr.



Bereits jetzt hat der Coronavirus mehr Todesopfer gefordert als die SARS-Pandemie im Jahr 2002/2003 und der Höhepunkt scheint immer noch nicht erreicht zu sein.
Dies trifft die globale Konjunktur zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, denn diese ist durch den Handelskonflikt zwischen den USA und China und den Veränderungen durch die Klimakrise ohnehin schon stark geschwächt.

So wurden in den jüngst veröffentlichten Monatsberichten der Energy Informationen Administration (EIA), der OPEC und der Internationalen Energieagentur (IEA) die Prognosen zur globalen Ölnachfrage für dieses Jahr deutlich nach unten korrigiert.
Die OPEC, die bereits Anfang Dezember die Förderkürzungen von 1,2 auf 1,7 Millionen Barrel pro Tag ausgeweitet hatte, ist nun erneut unter Druck. 
Das technische Kommittee (JTTC) der OPECplus-Gruppe (am Förderabkommen beteiligte Länder) hat auch bereits einen Vorschlag ausgearbeitet und eine weitere Reduzierung um 0,6 Millionen Barrel empfohlen, doch Russland lehnt es bislang ab, vorschnell zu handeln. 
In Moskau will man die Lage zunächst weiterhin beobachten und so ist es aus jetziger Sicht eher unwahrscheinlich, dass es vor dem nächsten OPEC-Treffen am 5. bzw. 6. März in Wien hierüber eine Entscheidung geben wird.

Der einzig preistreibende Faktor am Ölmarkt ist derzeit die Lage in Libyen. Hier kommt es weiterhin zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und den Truppen um General Haftar, der die Macht ergreifen will und bereits große Regionen im Osten des Landes unter Kontrolle hält. 
Seit geraumer Zeit blockieren die Haftar-Truppen auch wichtige Teile der Ölinfrastruktur, sodass die Fördermengen von ursprünglich gut 1,1 Millionen Barrel pro Tag, auf nunmehr nur noch rund 0,1 Millionen Fass zurückgegangen sind. In "normalen" Zeiten hätte diese Tatsache sicherlich für einen deutlichen Anstieg der Rohölpreise gesorgt, doch der Coronavirus überschattet derzeit alle anderen Ereignisse. 
Die spannende Frage ist, was mit dem Ölpreis passiert, sollten die libyischen Exporte wieder hochgefahren werden können.

In Anbetracht dieser Möglichkeit und der Tatsache, dass die OPEC aufgrund der permanenten Förderkürzungen mittlerweile über sehr hohe Produktionsreserven verfügt gehen wir davon aus, dass die Rohölpreise auf absehbare Zeit auf einem sehr günstigen Niveau bleiben werden.


+ preistreibende Faktoren 
      
  • Bürgerkrieg in Libyen
  • OPEC-Förderabkommen könnte ausgeweitet werden
  • unstabile politische Lage im Nahen Osten
  • erste Annäherung im Handelskonflikt zwischen den USA und China

- preisdrückende Faktoren        

  • Coronavirus
  • Schwache globale Konjunkturentwicklung
  • stetig steigende Fördermengen in Nordamerika 
  • zuletzt deutlich gestiegene US-Ölbestände
  • hohe Reservekapazitäten der OPEC
  • permanente Steigerung der Energieeffizienz  



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen!


Der Januar hat unsere jahrelangen Beobachtungen und Statisiken bestätigt und hat wieder einmal äußert attraktive Heizölpreise abgeliefert. 
Aber auch im Februar bleiben die Notierungen bislang auf dem niedrigsten Stand der letzten zwei Jahre!



Natürlich ist dies zum Großteil dem  "Sondereffekt Coronavirus" zuzuschreiben, doch auch schon vorher bewegten sich die Kurse in die richtige Richtung.
Sehr viele Verbraucher haben in den letzten Tagen und Wochen die sehr günstigen Preise genutzt und voll- bzw. nachgetankt. Das hat dazu geführt, dass der schon sehr gute Jahrestart 2019 in diesem Jahr nochmals übertroffen wurde. 
Der Onlinehandel mit Heizöl vermeldet also wieder neue Rekordwerte!

Dabei dürfte aber der Verbrauch gerade in diesem Winter deutlich niedriger ausfallen als in den letzten Jahren. 
Der Januar 2020 war europaweit der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und auch im Februar geht es bislang mit den frühlingshaften Temperaturen weiter. Bereits im Dezember lagen die Temperaturen in Deutschland um 1,3 Grad über dem langjährigen Mittel. 

Es ist also davon auszugehen, dass die Nachfrage nach Heizöl in den nächsten Wochen und Monaten eher verhalten bleiben, sich dies aber wohl kaum spürbar auf die Preise auswirken wird, denn diese werden ja hauptsächlich von den internationalen Rohölpreisen und vom Wechselkursverhältnis zwischen der "Ölwährung" US-Dollar und dem Euro bestimmt.
Von Letzterem gab es in letzter Zeit aber eher schlechte Vorgaben, denn unsere Gemeinschaftswährung ist mittlerweile auf den tiefsten Stand seit knapp zwei Jahren zurückgefallen bzw. der Dollar auf das höchste Niveau seit April 2017 angestiegen, was unsere Ölimporte entsprechend verteuert.



Neben den zu erwartenden Auswirkungen des Brexit, belastet auch hier der Coronavirus, der sich über kurz oder lang immer stärker auf die sehr exportlastige europäische Wirtschaft auswirken könnte. Gerade Deutschland hat die Handelsbeziehungen zu China in den letzten Jahren und Jahrzehnten stetig ausgebaut, sodass hier mittlerweile sicherlich eine gewisse Abhängigkeit festzustellen ist.

In Anbetracht der aktuellen Entwicklungen gehen wir davon aus, dass die Heizölpreise auch in den nächsten Wochen und Monaten auf einem sehr attraktiven Niveau bleiben werden
Ob wir dabei die tiefsten Stände schon gesehen haben, ist natürlich schwer abzuschätzen. 

In den letzten Tagen haben die Notierungen erstaunlicherweise etwas zulegen können, obwohl sich an der nach wie vor sehr preisdrückenden Nachrichtenlage nichts geändert hat. Die Luft nach unten ist also mittlerweile recht dünn geworden.

Es lohnt sich auf jeden Fall, die aktuellen Heizölpreise im Auge zu behalten und rechtzeitig zu bestellen, da die Lieferzeiten aufgrund des Auftragsbooms der letzten Wochen wieder deutlich länger geworden sind.




E-Fuels: Der co2-neutrale Brennstoff für die Ölheizung


Nahezu alle Energieexperten sind sich einig: 
Nur mit Elektrizität aus der Steckdose wird die Energiewende nicht gelingen. 
Denn neben der nach wie vor eingeschränkten permanenten Verfügbarkeit von grünem Strom, bleiben u. a. auch Bereiche wie Flug-, Schiff- und LKW-Verkehr eine große Herausforderung. 
Aber auch nicht jedes Haus kann auf flüssige, speicherbare Energieträger verzichten und Erdgas ist ebenfalls keine Alternative, da hier die CO2-Emmissionen nur geringfügig weniger sind als bei Heizöl.

Doch es steht eine Lösung parat: E-Fuels

Überall wo Gebäudesanierungen bis zur kompletten Klimaneutralität mit zu hohen Kosten verbunden sind, können E-Fuels die umweltfreundliche Alternative zur Verwendung in effizienten Heizgeräten werden, in denen bisher traditionelles Heizöl zum Einsatz kam.



Quelle: IWO

Experten sind der Meinung, dass bereits ab 2025 synthetische Kraft- und Heizstoffe zum Betrieb von Diesel- bzw. Benzin-PKW`s und Heizungsanlagen co2-neutral eingesetzt werden können.

Wie das Ganze funktioniert, ist im folgenden Video sehr anschaulich beschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=lC9S3Ui1niE




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