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🟥 CSD-Anschlag 🟥 Wirt in Not 🟥 Wärmepumpen-Zoff

Außerdem: So lief das HSV-Trainingslager in Österreich


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Außerdem: So lief das HSV-Trainingslager in Österreich ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  ͏ ‌  
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🌤 🏳️‍🌈 Guten Morgen

nach dem barbarischen Anschlag auf den Berliner CSD fragt man sich unweigerlich, auch wenn es in einer freien Gesellschaft nie absoluten Schutz geben kann: Warum gelingt es nach Mannheim, München und Magdeburg einem Extremisten erneut, eine Tat mit dem Auto zu begehen – zumal der mutmaßliche Täter ein bekannter Gefährder war?

 

Es ist nicht die einzige unbequeme Frage, die schnell geklärt werden muss. Denn längst wird der Terroranschlag nicht nur von der AfD missbraucht, um unter dem Deckmantel des Mitgefühls mit den CSD-Opfern, Stimmung gegen Migranten zu machen. Die AfD, die den Hass gegen queer lebende Menschen immer wieder befeuert. 

Die queerfeindlichen Straftaten stiegen 2025 um 12,8 Prozent, viele werden dem rechtsextremen Milieu zugerechnet. In der MOPO erzählte der Co-Vorsitzende von Hamburg Pride, dass ein Verein aus Ostdeutschland berichtet hätte, dass sich die Teilnehmenden am dortigen Christopher Street Day aus Sicherheitsgründen nicht trauen würden, in ihrer CSD-Kleidung den Hin- und Heimweg zu beschreiten und sich erst vor Ort in einem Zelt umziehen würden. So weit greift die massive Einschüchterung schon um sich.

 

Deswegen reicht es längst nicht mehr aus, seine Empörung über den Anschlag zu äußern, sich an die Seite der Opfer und Hinterbliebenen der getöteten Frau zu stellen.

 

Ich will keinem seine Trauer absprechen. Aber es ist ein politisch falsches Signal, dass die Bundesregierung die Förderung des bundesweit einzigen queeren Jugendverbands Lambda zum Jahresende streichen will. Lambda e. V. berät und vernetzt die LGBTQI+-Bewegung. Das Aushöhlen von Demokratie-Projekten durch die schwarz-rote Bundesregierung oder die Angriffe gegen NGOs wie HateAid sprechen ebenso eine andere Sprache, als die der Trauerbekundung. Beides passt nicht zusammen.

 

Am kommenden Sonnabend ist übrigens der CSD in Hamburg.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche.


Frank Wieding
Printchef
[email protected]

 

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  • 👨‍🏫 Hamburgs Lehrer des Jahres: Für seine Schüler ist Julian Lee (36) Vertrauensperson, Mentor, cooler Typ
  • 🏳️‍🌈 Pride-Paraden-Chef im Interview: „Donald Trump hat den Hamburger CSD verändert”
  • ⚽ 16 Seiten Sport: HSV-Trainer Polzin über Transfers und seine Ziele
  • 🎸 Jede Woche mit 40 Seiten Rätsel und Kultur: Mammut-Show zum Knust-Geburts
⚓ Hamburg und der Norden 🛳
 1.  Messer-Angriff nahe Hamburger Bahnhof – ein Toter und ein Schwerverletzter
Im Umfeld des Bahnhof Berne ist es am Samstagabend zu einer blutigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern gekommen. Es gab einen Toten und einen Schwerverletzten.
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 2.  Wirt an der Sternbrücke verzweifelt: Wie soll mein Laden überleben?
Seit Mai laufen die Bauarbeiten für die neue Sternbrücke in Altona auf Hochtouren. Das Lokal „Brückenstern“ von Kwesi Asiama liegt direkt an der Stresemannstraße, rund 50 Meter von der alten Bahnbrücke entfernt. Der Lärm der Baustelle habe bereits dazu geführt, dass weniger Gäste kämen, sagt der Betreiber. Seit der Sperrung des Kreuzungsbereichs Stresemannstraße/Max-Brauer-Allee habe sich die Situation noch einmal verschärft: Viele Gäste würden ausbleiben. Dem Laden laufe die Zeit davon.
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 3.  „Shamrock“ bangt ums Überleben: Hamburgs bekanntester Irish-Pub in der Krise
Seit 44 Jahren bezeichnen zahlreiche Hamburger das „Shamrock“ im Karoviertel als ihr „zweites Wohnzimmer“. Dem harten Fan-Kern konnten der Umzug von der Feld- an die Glashüttenstraße und die zwischenzeitliche Schließung während der Corona-Pandemie nichts anhaben. Doch nun ist der wohl älteste authentische Irish Pub Hamburgs in eine existenzbedrohende finanzielle Schieflage geraten. Ein Stammgast will ein Ende der Kneipe nicht akzeptieren – und hat eine Rettungsaktion gestartet.
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 4.  Nun auch in Hamburg: Dringender Rückruf von Lidl-Tiefkühl-Produkt ausgeweitet
Der Hersteller Jütro Tiefkühlkost weitet den Rückruf seiner „Bio Beerenmischung erntefrisch tiefgefroren“ der Marke Freshona wegen einer möglichen Verunreinigung mit Noroviren aus. Das Produkt wurde deutschlandweit bei Lidl verkauft, wie die Supermarktkette mitteilte.
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 5.  Bier-Pipeline und tausende Klos: Spannende Fakten zum Wacken Open Air
Die 35. Ausgabe des Wacken Open Airs (WOA) mit mittlerweile 85.000 verkauften Tickets steht an – los geht es offiziell am Mittwoch, 29. Juli, und das viertägige Mega-Festival läuft bis Samstag, 1. August.
Zahl des Tages: 70.000 bis 100.000
Gäste besuchten seit Öffnung der Bäder Ende Mai die acht Hamburger Freibäder von Bäderland.  
 
⚽ Sport 🏀
 6.  Vier Gewinner, vier Verlierer: So lief das HSV-Trainingslager in Österreich
Nach den intensiven Tagen in Österreich darf der Großteil der HSV-Profis erst mal durchschnaufen. Zwei freie Tage gewährte Merlin Polzin seiner Mannschaft, nur einige Spieler müssen auch am Sonntag oder Montag ran. Darunter Zugang Bilal Nadir, der erst in dieser Woche zum HSV stieß und Nachholbedarf hat. Polzin und sein Stab werden die Zeit nutzen, die Erkenntnisse, die sie im zweiten Trainingslager des Sommers sammelten, sacken zu lassen. Denn tatsächlich lieferten die Tage im Ötztal einige Fingerzeige.
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 7.  „Wird uns nicht schlechter machen“: St. Pauli-Trainer Rapp happy über Verstärkungen
Acht Tage Österreich liegen hinter dem „neuen“ FC St. Pauli. Acht Tage Trainingslager, die – trotz der abschließenden klaren Niederlage im Testspiel gegen den AFC Bournemouth (1:4) – grundsätzlich positiv in Erinnerung bleiben werden. Auch bei Trainer Marcel Rapp.
 
🇩🇪 Deutschland und die Welt 🌍
 8.  Frankreich: Hamburger Familie entkommt der Feuerhölle im Urlaubsparadies
Sirenen, Durchsagen, ein überstürzter Aufbruch: Tausende Menschen – Einheimische und Touristen – mussten in der Nacht zum Freitag die französische Halbinsel Cap Ferret verlassen. Zwei riesige Waldbrände in der Ferienregion sind außer Kontrolle, die Region an der Atlantikküste ist inzwischen komplett evakuiert. Eine Hamburger Familie schildert dramatische Stunden.
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 9.  Hamburgs Bürgermeister: Der Bund gefährdet mit Gesetz die Klimaziele
Bürgermeister Peter Tschentscher sieht das Erreichen der Hamburger Klimaziele durch die Energiepolitik der Bundesregierung gefährdet. Insbesondere das neue Gesetz, das weiterhin neue Öl- und Gasheizungen statt Wärmepumpen ermöglicht, sieht er sehr kritisch. „Die Benzinpreisentwicklung hat noch einmal drastisch deutlich gemacht, dass am Ende die Bürgerinnen und Bürger einen hohen Preis zahlen, wenn neue Technologien nicht konsequent eingesetzt werden.“
 
🎸 Kultur und Stadtleben 🎬
 10.  Experte empfiehlt: Diese Pizza-Läden lohnen sich in Hamburg
Wo gibt es in Hamburg richtig gute Pizza? Mit dieser Frage befasst sich Hamburgs „Gastroflüsterer“ Kemal Üres in seiner aktuellen MOPO-Kolumne.
 
Kultur-Tipp für Montag: Dom geht immer

Der Dom ist ja immer eine tolle Sache, aber am schönsten ist er natürlich im Sommer. Tagsüber bei milden Temperaturen übers Heiligengeistfeld schlendern, später vom Riesenrad aus den Sonnenuntergang genießen oder sich vom Fahrtwind der rasanten Karussells abkühlen lassen – soo schön! Von spektakulär bis traditionell ist alles dabei auf dem rund 16 Hektar großen Gelände, etwa „Olympia Looping“, die größte transportable Achterbahn der Welt, ebenso die Klassiker wie Autoscooter, Krake und Geisterbahn.

 

Heiligengeistfeld: bis 30.8., Mo-Do 15-23 Uhr, Fr/Sa bis 24 Uhr, So 14-23 Uhr

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