Kollagen ist bereits seit Jahren ein großes Thema. Und zurecht. Denn Kollagen ist wirklich wichtig. Dieses Struktureiweiß macht Ihre Haut nämlich geschmeidig, straff und elastisch. Leider ist es jedoch so, dass der Kollagenverlust bereits ab dem 25. Lebensjahr beginnt. Die gute Nachricht: Es gibt genügend Möglichkeiten, um die Kollagenbildung zu boosten. Bringt es eigentlich was, Kollagen einzunehmen oder auf die Haut aufzutragen? Ich erkläre es Ihnen.
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Benutzen Sie meinen Moisturizer? Dann nutzen Sie meinen ersten Kollagenbooster bereits. Vitamin C ist nämlich maßgeblich an der Bildung von Kollagen beteiligt.
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Am besten nehmen Sie dieses Vitamin über die Ernährung auf. Aus Studien wissen wir, dass bereits 250 mg zusätzlich pro Tag helfen können (und diese Menge erreichen Sie bereits mit einer roten Paprika und einer Kiwi pro Tag). Dadurch wird Ihre Haut dicker, zudem wird die Erneuerung der äußeren Hautschicht angeregt. Natürlich verändert sich die Haut nicht von heute auf morgen, aber in dieser Studie waren bereits nach 8 Wochen messbare Verbesserungen zu erkennen.
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Pullar JM, Bozonet SM, Segger D, von Seebach A, Vlasiuk E, Morrin HR, Pearson JF, Simcock J, Vissers MCM. Improved Human Skin Vitamin C Levels and Skin Function after Dietary Intake of Kiwifruit: A High-Vitamin-C Food. J Invest Dermatol. 2026 May;146(5):1408-1411.e7. doi: 10.1016/j.jid.2025.10.587. Epub 2025 Oct 29. PMID: 41167549.
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Und auch Glykolsäure darf in Ihrer Skincare-Routine nicht fehlen, wenn Sie Ihren Kollagenspiegel aufrecht erhalten wollen. Aus Studien wissen wir, dass man damit bei privatem Gebrauch das Kollagenniveau in der Haut um bis zu 6 % erhöhen kann. Glykolsäure sorgt auch für einen frischen, strahlenden Teint und hilft außerdem gegen oberflächliche Pigmentflecken. |
Narda M, Trullas C, Brown A, Piquero-Casals J, Granger C, Fabbrocini G. Glycolic acid adjusted to pH 4 stimulates collagen production and epidermal renewal without affecting levels of proinflammatory TNF-alpha in human skin explants. J Cosmet Dermatol. 2021 Feb;20(2):513-521. doi: 10.1111/jocd.13570. Epub 2020 Jul 24. PMID: 32583600; PMCID: PMC7891644.
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Auch Vitamin A kann die Kollagenbildung ordentlich erhöhen. Die Wirkung? Weniger Falten und mehr Festigkeit. Ein angenehmer Zusatzeffekt: Vitamin A verringert auch noch Pickel, Pigmentflecken und vergrößerte Poren.
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Helfen Kollagenpräparate oder -cremes? |
Das habe ich Bart Metselaar, Apotheker und Chemikant gefragt. Er arbeitet seit einem Jahr bei uns im Labor an neuen Rezepturen und betrachtet Inhaltsstoffe stets mit einem wissenschaftlichen, nüchternen Blick: Was bewirken sie wirklich, was ist plausibel und was ist vor allem Marketing?
„Die Wirkung von Kollagenpräparaten ist fraglich und noch nicht ausreichend belegt. Kollagen selbst ist eigentlich nichts anderes als eine gewöhnliche Proteinquelle, genau wie andere Proteinquellen wie Milcheiweiß, Soja- oder Hülsenfrüchteeiweiß und natürlich normales Fleisch.Der Körper baut es zu Aminosäuren ab, nimmt diese auf und entscheidet dann selbst, wofür sie verwendet werden: für den Aufbau von Muskeln oder Stützgewebe, wie zum Beispiel unter der Haut. Einige Studien behaupten, dass Kollagenpeptide (mehrere miteinander verbundene Aminosäuren) tatsächlich als zusätzlicher Stimulus für die Kollagenbildung wirken, aber auch dies ist noch nicht ausreichend belegt. Sollten Sie es ausprobieren wollen, würde ich Ihnen eher zu Nahrungsmitteln (Eier, Quark, Nüsse, Hülsenfrüchte oder Fleisch) als zu Nahrungsergänzungsmittel raten. Und was das Auftragen von Kollagen auf die Haut angeht, kann ich mich kurz fassen: Dieses Protein dringt nicht durch die Haut, doch genau dorthin sollte es gelangen."
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Gute Gewohnheiten für Ihr Kollagen |
• Nicht rauchen
• Ausreichend Schlaf & Entspannung
• Zuckerarme Ernährung
• Sonnenschutz für die Haut
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Schützen Sie Ihre Haut jeden Tag |
Was schadet dem Kollagen am meisten? Die Sonne. Schützen Sie Ihre Haut daher täglich mit meiner Suncare. Diese enthält auch noch Antioxidantien für zusätzlichen Schutz.
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