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AUS DEM EVANGELIUM
Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Joh 3,16
Gedanken
Wenn wir sprechen, wollen wir immer, dass Gutes über uns gesagt wird - und oft sprechen wir nur über uns selbst und über das, was wir tun. Welcher Unterschied zum Heiligen Geist, der spricht, indem er andere verkündet! Und was den Besitz angeht: Wie sehr neigen wir doch dazu, das, was wir haben, zu verteidigen; wie schwer fällt es uns, es mit anderen zu teilen - selbst mit denen, die nicht einmal das Nötigste haben! Schöne Worte sind einfach; in der Praxis sieht das alles aber ganz anders aus! (...) Denken wir an die guten, großzügigen, sanftmütigen Menschen, denen wir begegnet sind: Wenn wir uns an ihre Denk- und Handlungsweise erinnern, können wir darin einen kleinen Abglanz der Liebe Gottes erkennen. Und was bedeutet es, zu lieben? Nicht nur Gutes zu wollen und Gutes zu tun, sondern vor allem auch, andere willkommen zu heißen, ihnen Raum zu geben und Raum für sie zu schaffen. Stellen wir uns also diese Frage: Bin auch ich im täglichen Leben ein Abbild der Dreifaltigkeit? Bleibt das Kreuzzeichen, das ich jeden Tag mache, eine Geste um ihrer selbst willen, oder inspiriert es meine Art zu sprechen, den anderen zu begegnen, zu antworten, zu urteilen, zu vergeben?
Papst Franziskus
Gebet
Vater im Himmel, lass das Schreien deiner Kinder nicht umsonst sein. Lass deine Liebe und deine Gnade in alle Herzen fließen, damit wir in deinem Sinn das Gute tun. Lass uns immer dankbar sein. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Matthias Micheel (MM)
Lesungen
Ex 34,4b.5.-6.8-9 / Dan 3,52-56 / 2 Kor 13,11-13 / Joh 3,16-18
Lied
GL 352; O heiligste Dreifaltigkeit (L)
Gedenktage
Dreifaltigkeitssonntag;Helmtrud; Petronilla (Petra), Märtyrin; Mechthild OSB; Fulko OSB, Abt
Gedenktage morgen
Justin der Märtyrer, Kirchenvater; Simeon von Trier, Einsiedler; Luitgard OSB
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