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von Artur Lebedew,
Redakteur |
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kurz vor seinem 70. Geburtstag will Mittelständler und Fleischunternehmer Clemens Tönnies geraderücken, was die Leute im Land so über ihn denken. Ihn, den gelernten Metzger, der zuletzt fast nur noch im Zusammenhang mit unschönen Dingen Erwähnung fand. Etwa wenn es um die Kritik von Tierschützern an seinen Schlachtmethoden ging, um die Arbeitsbedingungen in seinen Werken, um den Familienstreit mit seinem Neffen Robert Tönnies, sein Wirken beim FC Schalke 04. Nun will er seine Version präsentieren, sein eigenes Leben ausschlachten – auf Tönnies-Art.
Gemeinsam mit seinem Bruder Bernd gründete er 1971 die erste Firma, gerade 15 Jahre alt war er da. „Unsere Eltern mussten damals unterschreiben, damit wir überhaupt gründen durften“, erinnert sich Tönnies. Statt nur zu schlachten, spezialisierten sich die Brüder darauf, Schweine einzukaufen, zu zerlegen und die Teilstücke verarbeitungsfertig an die Wurst- und Schinkenindustrie zu liefern. Bernd erkannte die Marktlücke, besorgte Geld und Kontakte – Clemens setzte um. Das Muster sollten sie lange beibehalten.
Die Wurstfabriken in der Region waren die ersten Kunden. „Viele haben wir später übernommen“, sagt Tönnies. Reinert in Versmold, Könecke aus Delmenhorst etwa. Der Erfolg stellte sich unmittelbar ein. Als er 22 Jahre alt war, hatte Clemens Tönnies eine Million D-Mark auf dem Konto, sein Bruder ebenso. Heute ist Clemens Tönnies laut Forbes-Liste Milliardär, gehört zu den reichsten Deutschen. Sogar eine eigene Flugzeugflotte
kann er sich leisten. Abgehoben sei er dennoch nicht, beteuern Vertraute wie der Fußball-Manager Heribert Bruchhagen. Tönnies sei ein „ganz bescheidener Mensch“. Das vollständige Tönnies-Porträt lesen Sie hier. |
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Ein entspanntes Wochenende und beste Grüße wünscht Ihnen |
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Ihr Artur Lebedew
Redakteur
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Vor knapp 100 Jahren, am 1. Oktober 1926, erschien die erste Ausgabe des „Deutschen Volkswirt“, des Vorgängers der WirtschaftsWoche. Einen Überblick darüber, was wir Ihnen im Jubiläumsjahr bieten, finden Sie auf wiwo.de/100. |
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Für unsere Jubiläumsausgabe – 100 Jahre WiWo – brauchen wir Ihre Hilfe und Hinweise! Unter dem Motto „Best of Germany“ starten wir eine Reise in die DNA unseres Landes: Was zeichnet uns aus, was macht uns stark und wie können wir diese Stärken für die Zukunft nutzen? Wir suchen unentdeckte Geschichten von den besten Unternehmern, Gründerinnen, Startups, Landkreisen, Forschern. Berichten Sie uns von Innovationen und Projekten und schicken Sie uns Ihre Vorschläge (gern mit Link, kurzem Hintergrund und Kontakthinweis) an
[email protected]. Zu ausgewählten Hinweisen recherchieren wir und berichten in der Jubiläumsausgabe und auf wiwo.de. Vielen Dank! |
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Stefan Klebert: Der Maschinenbauingenieur gilt als Restrukturierer. Foto: PR |
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...sagt Stefan Klebert, seit 2019 Chef des Maschinenbauers Gea, der 2025 in den Dax aufstieg. Der Maschinenbauingenieur gilt als Restrukturierer. Im Interview erklärt er, warum die Chancen hoher Energiepreise für den Düsseldorfer Konzern größer sind als die Risiken und welche Rolle ein altes Moped in der Work-Life-Balance des 60-Jährigen spielt.
Alle Fragen und Antworten lesen Sie hier.
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Axel Friedrich in der Berliner Papageiensiedlung Foto: Jan Philip Welchering |
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Zwei Jahre kämpfte ein Chemiker gegen überteuerte Wärmepumpen. Ein Lehrstück über Oligopole, falsche Stammtischweisheiten und fehlgeleitete staatliche Förderung. Jetzt lesen
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| Christiane Brunk erzählt, welche Rolle Tradition in ihrem Unternehmen spielt, wieso sie als Kind Lederherzen sortierte – und wie sie ihre unternehmerische Midlife-Crisis überwand.
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| Die WirtschaftsWoche berichtete bereits vergangene Woche, nun ist es offiziell: Mit Metrofibre ist ein prominentes Glasfaser-Unternehmen in Schieflage.
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| Der Techkonzern baut sein Kernprodukt radikal um: Aus dem schlichten Suchfeld wird ein KI-Assistent, der denkt, kauft und plant. Ein Paradigmenwechsel mit weitreichenden Folgen.
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| Rob Smith will die Gabelstaplerfirma Kion neu erfinden. Unterstützung kommt vom Hauptaktionär aus China. Dort dürften am Ende viele Kion-Jobs landen.
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| Wie führt man richtig im KI-Zeitalter? Unternehmen müssen Aufgaben umverteilen, Mitarbeiter trainieren und quasi jeden Job neu definieren.
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